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Literaturtheorie im deutschen Mittelalter
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Haug, Walter

Literaturtheorie im deutschen Mittelalter

Von den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts

Bestellnummer: B220106

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2008

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Beschreibung

Sonderausgabe 2009 (unveränd. Nachdr. der 2., überarb. und erw. Aufl. 1992). Mit einem Vorwort von Claudia Brinker-von der Heyde. XVIII, 422 S. mit Bibliogr. und Reg., kart.

Programmlinie: Studium

Walter Haugs innovative Darstellung der Literaturtheorie im deutschen Mittelalter ist längst zum Standardwerk geworden. Erstmals wird darin die Emanzipation volkssprachiger Dichtung aus geistlichen Kontexten zu weltlich fiktionalem Erzählen nachgezeichnet. Hiermit liegt endlich eine preisgünstige Studienausgabe mit einem aktuellen Vorwort zu Entstehung und Wirkung von Haugs wegweisender Untersuchung vor.


  • ISBN: 9783534220106
  • Seitenzahl: 440
  • Auflage: Unveränd. Nachdr. der 2. Aufl. 1999
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Walter Haug (1927 bis 2008) lehrte bis zu seiner Emeritierung Mediävistik an der Universität Tübingen.

Beschreibung

Es gibt – anders als in der lateinischen Tradition – keine mittelalterlichen Poetiken in der Volkssprache. Jedoch finden sich literaturtheoretische Äußerungen volkssprachiger Autoren in Prologen, Epilogen und eingeschobenen Reflexionen. Lange Zeit war es üblich, diese Passagen vor dem Hintergrund der lateinischen Poetiken zu lesen und zu interpretieren. Erst Walter Haug hat einen völlig neuen Weg beschritten und anschaulich gezeigt, wie sich das poetologische Denken im deutschen Mittelalter von der lateinischen Tradition gelöst hat. Entstanden ist so ein Standardwerk, das bis heute für jede Beschäftigung mit der mittelalterlichen Literatur unverzichtbar ist. Die vorliegende Studienausgabe bietet darüber hinaus ein aktuelles Vorwort zur Entstehung und Wirkung der Studie.

Das Lob der Presse

»Man kann Haugs Buch auf verschiedene Weise lesen: als Nachschlagewerk zum Verständnis der literaturtheoretischen Stellen oder als eine Geschichte der immanenten Poetik, eine Geschichte der Literatur im Fokus ihrer poetologischen Reflexion. Es ist allemal ein gescheites, ein glänzendes Buch.« NZZ

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