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Bertholds und Bernolds Chroniken
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Robinson, Ian S. (Hrsg.)

Bertholds und Bernolds Chroniken

Bestellnummer: B251797

Hardcover

Buch

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Beschreibung

(FSGA, A., Bd. 14). Lat. / dt. Übers. von Helga Robinson-Hammerstein und Ian S. Robinson. Sonderausgabe der 1. Auflage 2002. VII, 453 S., Fadenh., kart.

Programmlinie: Forschung

Kirchenreform und Investiturstreit gehören zu den zentralen Themen im 11. Jh. Die Chroniken Bertholds von Reichenau (um 1030 – 1088) und Bernolds von Konstanz (um 1050? – 1100), die in der Auseinandersetzung zwischen Heinrich IV. und Gregor VII. für die päpstliche Position Partei ergreifen, zählen zu den bedeutendsten zeitgenössischen Überlieferungen.


  • ISBN: 9783534251797
  • Seitenzahl: 460
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Ian S. Robinson ist Professor für Mittalterliche Geschichte am Trinity College in Dublin.

Beschreibung

Zu den zentralen Themen im 11. Jahrhundert gehören die Kirchenreform und die Auseinandersetzung zwischen Kaiser- und Papsttum. Die Chroniken Bertholds und Bernolds zählen zu den bekanntesten zeitgenössischen Dokumenten, die im Investiturstreit für Papst Gregor VII. Partei ergreifen.

Die Chronik Bertholds von Reichenau (um 1030 bis 1088) reicht in den Überlieferungen bald bis 1066, bald bis 1080. Die späten Partien der Chronik zeichnen sich dadurch aus, dass sie umfangreiche Berichte enthalten und mit polemischer Schärfe für Gregor VII. und Rudolf von Schwaben gegen Heinrich IV. Stellung beziehen. Die Chronik gibt gleichsam die Einstellung des Klosters Reichenau in den 70er- und 80er-Jahren des 11. Jahrhunderts wieder, das, nachdem Heinrich IV. dem Kloster nacheinander zwei simonistische Äbte aufgezwungen hatte, seine traditionelle Königstreue aufgab. Bernolds von Konstanz (um 1050? bis 1100) im eher sachlich-geschäftsmäßigen Stil verfasste Chronik, die bis zu seinem Tod reicht, ist ebenfalls eine pro-gregorianische Stellungnahme und spiegelt die monastische Reformbewegung Süddeutschlands im späten 11. Jahrhundert.

Das Lob der Presse

»Es ist erfreulich, dass jetzt eine zweisprachige Ausgabe dieser so interessanten und inhaltsreichen Quellenschriften erschienen ist. Die Übersetzung kann als äußerst gelungen bezeichnet werden. Sie ist sehr flüssig zu lesen und gibt daher erstmals für Studenten und weitere interessierte Leser die Möglichkeit, die Chroniken Bertholds und Bernolds im Zusammenhang zu lesen und zugleich mit dem Wortlaut des lateinischen Originals zu vergleichen. Zwei zentrale historiographische Quellen aus der Zeit des Investiturstreits sind jetzt sehr viel leichter zugänglich und verständlich gemacht.« H-Soz-u-Kult

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