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Koran
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Zirker, Hans

Koran

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Bestellnummer: B143094

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 03. März 1999

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Beschreibung

1999. X, 230 S., kart.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Der Koran, für Muslime das Wort Gottes, ist ein herausragendes Zeugnis religiöser Kultur. Doch ist der Zugang zu dieser »Heiligen Schrift« für alle diejenigen, die mit ihr nicht im Leben der muslimischen Glaubensgemeinschaft vertraut geworden sind, durch mancherlei Verständnisschwierigkeiten erschwert. Diese wahrzunehmen und für Nichtmuslime eine Lesart zu finden, die für den religiösen Anspruch des Koran aufgeschlossen ist, ist Aufgabe dieses Buches.


  • ISBN: 9783534143092
  • Seitenzahl: 240
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Zirker, Hans

Hans Zirker, geb. 1935, ist emeritierter Professor für Katholische Theologie an der Universität Duisburg-Essen mit den Schwerpunkten Islam und theologische Hermeneutik.

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Beschreibung

Der Koran ist für viele Nichtmuslime ein schwer zugängliches, wenig ansprechendes Buch. Selbst nach intensiver Beschäftigung erscheint vieles fremd und fordert zum Widerspruch heraus. Diese Verständnisschwierigkeiten wahrzunehmen und zu erläutern ist erste Aufgabe dieses Buches. Dabei zeigt sich, dass die von der westlichen Islamwissenschaft in der Vergangenheit vorrangig gewählte historische und philologische Kritik keine hinreichende Einsicht gewährt. Demgegenüber führten in den letzten Jahrzehnten literaturwissenschaftliche Bemühungen weiter. Auch die christliche Theologie konnte ihre Verlegenheit mit dieser »Heiligen Schrift?« kaum überdecken und hat über Jahrhunderte hinweg den Koran auf verschiedene Arten diskriminiert. Es ist die zweite Aufgabe dieses Buches, solchen Ansätzen entgegenzuwirken. Dabei geht es dem Autor darum, zwischen einem rein glaubensinternen muslimischen und einem wissenschaftlich distanzierten Verständnis eine Lesart zu finden, die für den religiösen Anspruch des Koran aufgeschlossen ist und so interreligiöses Lernen ermöglicht.

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Hans Zirker, geb. 1935, ist emeritierter Professor für Katholische Theologie an der Universität Duisburg-Essen mit den Schwerpunkten Islam und theologische Hermeneutik.

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Das Lob der Presse

»Der Zugang zum Koran ist für Nichtmuslime durch einige Verständigungsprobleme erschwert. Der Autor, Theologieprofessor an der Universität Essen, will hier nachhelfen. Er erklärt anhand von vielen Textbeispielen theologische Bedeutungen, die Rolle des Propheten, Räume und Orte, Zeit und Zeiten, Werte und Verpflichtungen und vieles mehr. Auch die christliche Bewertung des Korans und ›interreligiöse Verlegenheiten‹ werden behandelt. Der Autor nennt im Vorwort drei Gründe, warum er sich als christlicher Theologe mit dem Koran befasst: erstens, weil sich der Koran auch an Christen wende, zweitens, weil der Koran ein Teil der christlichen Wirkungsgeschichte sei und drittens, weil die Auseinandersetzung mit dem Islam eine sachgerechte Kenntnisnahme der Schrift verlange.« Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft / Medienspiegel

»Vorurteile und Verständnisprobleme prägen das Bild, das Nichtmuslime vom Koran haben. Hier setzt der Islamwissenschaftler Hans Zirker mit seinem Buch ›Der Koran‹ an. Er plädiert zum einen für eine aufgeschlossene Lesart dieser Heiligen Schrift, die solche Probleme mitberücksichtigt, und zum anderen votiert er gegen die Diskriminierung des Koran durch die christliche Theologie.« Buchhändler heute

»Ein Einblick in die Tiefe koranischer Theologie für Nichtmuslime, die für Christen besonders spannend wird durch die vielfältigen Querverweise zur biblischen Tradition. Eine fundierte und dichte, aber trotzdem gut lesbare Reflexion, für die sich der interessierte Leser etwas Zeit nehmen sollte und die anregt, wirklich einmal im Koran zu lesen.« Welt und Umwelt der Bibel

»Unter den christlichen Theologen gibt es zur Zeit wohl niemanden, der sich so intensiv und kenntnisreich mit dem Islam befasst wie Hans Zirker ... Nun liegt eine neue Publikation vor, die auch die Chance hat, in ihrem Bereich zu einem Standardwerk zu werden ... Zirker macht den Versuch, sich theologisch mit dem Koran auseinanderzusetzen. Als Christ nimmt er den Anspruch des Koran, Gottes Wort zu sein, ernst. Er fragt nach dem Verhältnis von Offenbarung und Kommunikation, nach der Rolle des Propheten, nach Aufbau und Strukturen des Koran, nach seiner Verbindlichkeit und nach möglichen Lektüren. Am Ende finden sich Ansätze zu einer christlichen Bewertung, wobei er zu Recht exklusivistische und inklusivistische theologische Deutungen ablehnt, aber auch nicht einfach die Deutungsschemata der pluralistischen Religionstheologie übernimmt ... Alles in allem – ein theologisches Buch von Format, das an einem Thema arbeitet, das für die Zukunft bedeutsam sein wird. Auch Religionslehrer und Religionslehrerinnen können von der behutsamen Art des Buches viel lernen.« Religionsunterricht an höheren Schulen

»Schwer zugänglich kann die Gedankenwelt der heiligen Schrift des Islam auf den europäischen Leser wirken, Hilfestellungen zu seinem Verständnis sind willkommen. In seiner empfehlenswerten Studie bietet Hans Zirker unter zentralen Fragestellungen gut nachvollziehbare Erläuterungen und zeigt Wege vielfältiger Lektüren des islamischen Grundlagentextes.« Damals

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