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Die Geschichte Zentralasiens und der Seidenstraße in vorislamischer Zeit
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Haussig, Hans Wilhelm

Die Geschichte Zentralasiens und der Seidenstraße in vorislamischer Zeit

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Beschreibung

Sonderausgabe der 2., durchges. und um einen Nachtrag erw. Aufl. 1992. (II)XII, 322 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Ausgrabungen des 20. Jahrhunderts förderten in den Ruinen der vom Sand zugewehten Städte der Seidenstraße Dokumente in einer bisher nicht bekannten Sprache zutage. Deren Inhalt erwies sich, nachdem er übersetzt werden konnte, als wichtige Quelle für die Wiedergewinnung der Geschichte jenes großen Gebietes zwischen China und dem Iran. Auf der Grundlage aller bisherigen Forschungsergebnisse schreibt der Verfasser die Geschichte Zentralasiens für den Zeitraum fast eines Jahrtausends neu.


  • ISBN: 9783534191857
  • Seitenzahl: 334
  • Auflage: 2., durchges. u. um einen Nachtr. erw. Aufl. 1992
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Hans Wilhelm Haussig, geb. 1916, lehrte an der FU Berlin Byzantinische Geschichte, seit 1969 an der Ruhr-Universität Bochum auch Geschichte Vorder- und Mittelasiens. Nach seinem Ausscheiden Honorarprofessor für die genannten Fachgebiete in Berlin. Aus seinen zahlreichen Veröffentlichungen seien besonders erwähnt: Die Geschichte Zentralasiens und der Seidenstraße in islamischer Zeit (Darmstadt 1988); Archäologie und Kunst der Seidenstraße (Darmstadt 1992).

Beschreibung

Ausgrabungen des 20. Jahrhunderts förderten in den Ruinen der vom Sand zugewehten Städte der Seidenstraße Dokumente in einer bisher nicht bekannten Sprache zutage. Deren Inhalt erwies sich, nachdem er übersetzt werden konnte, als wichtige Quelle für die Wiedergewinnung der Geschichte jenes großen Gebietes zwischen China und dem Iran. Auf der Grundlage aller bisherigen Forschungsergebnisse schreibt der Verfasser die Geschichte Zentralasiens für den Zeitraum fast eines Jahrtausends neu.

Das Lob der Presse

»Trotz der Fülle des verarbeiteten Materials ist es dem Autor gelungen, die entscheidenden historischen Entwicklungslinien deutlich zu machen, auch die Verbindungen zwischen politischen, ökonomischen, religiösen und künstlerischen Aspekten aufzuzeigen und besonders ›die Rolle der Nomaden in ihrer Bedeutung als Träger der großen, die Seidenstraße begleitenden Kulturbrücke zwischen China und dem Westen‹ herauszustellen.« Orientalistische Literaturzeitung

Der Verfasser »unternimmt den Versuch, durch Berücksichtigung möglichst aller bisher bekannt gewordenen Forschungsergebnisse eine Geschichte Zentralasiens und der wichtigen Durchgangsachse, der Seidenstraße, zu schreiben. Die Fülle des herangezogenen Materials (literarische Quellen und archäologische Funde) führt durch die Verknüpfung der verschiedenen Aspekte wie Politik, Wirtschaft, Religion und Kunst zu einer Gesamtdarstellung. Dem Leser wird damit Einblick in eine ihm bisher zum größten Teil unbekannte Welt gegeben.

Im ersten Teil des geschichtlichen Überblicks werden Entstehung und Entwicklung der Seidenstraße behandelt. Die ältesten Nachrichten enthalten literarisch überlieferte Mythen, die auf Nomaden zurückgehen, welche aus dem Randgebiet Chinas nach Westen zogen. Die weiteren Abschnitte des Buches informieren über die Nachrichten der griechischen und lateinischen Quellen, über die inneren Voraussetzungen für eine Handelsverbindung zwischen China und dem Westen, über den Weg der chinesischen Seide, von der Herkunft bis zur Exportware, über die Verbreitung der Schrift auf den Routen der Seidenstraße sowie die politischen Voraussetzungen der Seidenstraße, die zur Begegnung Chinas mit der griechisch-römischen Welt und in der Folge in den Interessenkreis nachfolgender Herrschaftsgebilde führten. Die Seidenstraße wurde auch zur wichtigsten Expansionsachse für Religionen, z.B. Buddhismus, Christentum und Islam, denen die Schlusskapitel gewidmet sind«. helvetia archaeologica

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