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Europa im Hochmittelalter 1050 – 1250
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Dinzelbacher, Peter

Europa im Hochmittelalter 1050 – 1250

Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte

Bestellnummer: B146158

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2003

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Sonderpreis Mitglieder 14,90 €
(statt 29,90 €) Nichtmitglieder 19,90 €

Beschreibung

(Kultur und Mentalität, hrsg. von Peter Dinzelbacher). 2003. 208 S. mit 68 farb. und 4 s/w Abb., 21 x 27 cm, Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Das hohe Mittelalter gilt als Achsenzeit, die in vielen Bereichen Zukunftsweisendes hervorbrachte. Peter Dinzelbacher untersucht den Wandel in den sozialen und wirtschaftlichen Verkehrsformen sowie in den Herrschaftsauffassungen, er analysiert die Einstellungen zum Ich, zur sozialen und natürlichen Umwelt. Quellennah und reich illustriert entsteht so ein facettenreiches Panorama dieser Epoche.


  • ISBN: 9783534146154
  • Seitenzahl: 208
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 70 farbig

Porträt

Peter Dinzelbacher, geb. 1948, Dr. phil. habil., studierte Geschichte, Klassische Philologie, Kunstgeschichte und Volkskunde. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Österreich, Italien und Dänemark, 1998 Honorarprofessor für Mentalitätsgeschichte an der Universität Wien, 1999/2000 Member of the Institute for Advanced Study in Princeton, NJ. Zahlreiche Publikationen in neun Sprachen, speziell zur Religiosität und Mentalität des Mittelalters, u.a.: Angst im Mittelalter (1996); Bernhard von Clairvaux (1998); Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum (2000 ff.); Himmel, Hölle, Heilige. Visionen und Kunst im Mittelalter (2002). Herausgeber u.a. der interdisziplinären Fachzeitschrift ›Mediaevistik‹ (1988 ff.).

Beschreibung

In der Zeit von der Mitte des 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts wurden Lebensformen und Einstellungen neu entwickelt, die häufig, wenn auch immer wieder modifiziert, unsere westliche Kultur bis heute prägen. Zu denken ist z.B. an die Wiederbelebung bzw. Neugestaltung des städtischen Lebens, die Intensivierung der Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft oder die Entdeckung der Liebe als Raison d’être eines Menschenlebens. Die Renaissance des 12. Jahrhunderts, die Entstehung der Universitäten, die Philosophie der Scholastik, die höfische Minnedichtung und die Kunst der Gotik kennzeichnen einen umfassenden Mentalitätswandel in dieser Zeit. Zugleich blieben Strukturen bestimmend – z.B. die Landwirtschaft als Basis der Grundversorgung oder der ständische Aufbau der Gesellschaft –, die die Menschen fest in traditionellen Bahnen hielten. Dieses Spannungsverhältnisses eingedenk, gelingt es Peter Dinzelbacher meisterlich, die Veränderungen in Kultur, Mentalität und Alltag der Menschen im hohen Mittelalter lebendig werden zu lassen.

Das Lob der Presse

»Peter Dinzelbacher, Professor für Mentalitätsgeschichte in Wien, beleuchtet reichhaltig bebildert und wohltuend unverquast formuliert das städtische und das klösterliche Leben, die Einstellung zum Ich aus kirchlicher und höfischer Sicht, Heiligenverehrung und Aberglauben, soziale und wirtschaftliche Ungleichheit und Frauenbilder, Herrschaftsbilder und Kommunikationsformen der Menschen dieser Zeit. Ein nahezu unerschöpflicher Fundus. Und das nicht nur für Mediävisten.« Die Welt

»Der Schwerpunkt des schön illustrierten Bandes liegt ... auf der Darstellung, die mit zahlreichen Quellenzitaten aus Literatur, Kunst, Recht, Theologie und Philosophie belegt und bereichert wird.« Damals

»Ein exzellentes und vortrefflich illustriertes Buch.« Dresdner Neueste Nachrichten

»Es trifft sich, dass die Wissenschaftliche Buchgesellschaft gleichzeitig zwei wirklich wunderbare Bände herausgebracht hat, aus denen man viel, sehr viel über den mittelalterlichen Alltag erfährt. Selten ist in historischen Büchern die ausgewogene Integration von Text und Bild so gelungen wie in den großformatigen Bänden von Peter Dinzelbacher und Johannes Grabmayer. Die Bilder überwiegen nicht etwa den Text, gehen in diesem aber auch nicht unter, und der Text erläutert nicht etwa nur die Bilder, sondern stellt Zusammenhänge dar, die durch Schilderungen von Details anschaulich gemacht werden.« NZZ

»Großformatig und mit zahlreichen Bildern versehen kommt das neueste Werk von Peter Dinzelbacher daher. Fast schon wirkt es wie ein Ausstellungskatalog. Das pfiffige und moderne Layout unterstreicht diesen Eindruck. Diese Buch tritt den Beweis an, dass das Mittelalter kein dunkles Zeitalter war und dass man seine Geschichte in ansprechender Weise auch einem breiteren Publikum zugänglich machen kann, ohne oberflächlich zu werden. Denn von den Abbildungen abgesehen, die in ihrer Auswahl außerordentlich gut auf den Text abgestimmt sind, ohne dabei die ›üblichen Verdächtigen‹ zu bemühen, sondern vielfach noch nicht Veröffentlichtes bieten, ist der Inhalt durchaus anspruchsvoll. Dinzelbacher ist mit diesem Buch eine knappe aber konzise Darstellung der Vorstellungswelten mittelalterlicher Menschen gelungen.« Concilium medii aevi

»Die zahlreichen Quellenbeispiele, bildliche Illustrationen und ausführliche Quellen- und Literaturlisten machen die Studie zu einer wertvollen Ergänzung, die sich hervorragend auch in der universitären Lehre einsetzen lässt.« Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

»Sehr lesenswert. Hier sei außerdem betont, dass der ganze Band ausgezeichnet illustriert ist, nicht nur was die Thematik anbetrifft, sondern ebenso die hohe Qualität der farbigen Photographien. Dinzelbachers schönes Buch schließt mit einem Anmerkungsapparat, einer Bibliographie, einem Index und einem Abbildungsverzeichnis.« Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung

»Das Format ist handlich, die Aufmachung ansprechend, das Layout übersichtlich. Dinzelbachers Werk eignet sich gleichermaßen als Referenzbuch für Fachleute wie als Einstiegslektüre für Laien.« Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

»Behutsam nimmt Dinzelbacher den auch in dieser Materie nicht bewanderten Leser an die Hand und öffnet, didaktisch geschickt, ein wahres Panoptikum, gefüllt mit Leben. Lebendig, quellennah, reich illustriert wird alles an schriftlichen Quellen überprüft. Der Autor bleibt auch in diesem Werk seinem angestrebten Ziel einer ›histoire totale‹ als Kultur- und Mentalitätsgeschichte treu, die alle Lebensbereiche des Menschen detailreich in ihren Vernetzungen präsentiert. Dieses Werk gehört in die Hand eines jeden am Mittelalter Interessierten, aber auch der Fachwelt eröffnet es neue Perspektiven.« Theologische Literaturzeitung

»Ein nützliches Buch für den Unterricht und die Erwachsenenbildung.« Bücherbord

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