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Europa im späten Mittelalter 1250 – 1500
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Grabmayer, Johannes

Europa im späten Mittelalter 1250 – 1500

Eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte

Bestellnummer: B146166

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 22. April 2004

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Beschreibung

(Kultur und Mentalität, hrsg. von Peter Dinzelbacher). 2004. 181 S. mit 57 farb. und 16 s/w Abb., 21 x 27 cm, Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Johannes Grabmayer beschreibt anhand umfangreicher Schrift- und Bildquellen das vielfältige, bunte Leben im Spätmittelalter. Anschaulich erläutert er Kontinuitäten und besonders Veränderungen im Denken und Fühlen der Menschen. Lebendig geschrieben bringt uns dieser schön gestaltete Band die Welt des 13. bis 15. Jh. nahe.


  • ISBN: 9783534146161
  • Seitenzahl: 181
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 57 Illustrationen, farbig;16 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Dinzelbacher, Peter

Peter Dinzelbacher, geb. 1948, Dr. phil. habil., studierte Geschichte, Klassische Philologie, Kunstgeschichte und Volkskunde. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Österreich, Italien und Dänemark, seit 1998 Honorarprofessor für Mentalitätsgeschichte an der Universität Wien...

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Beschreibung

Das Spätmittelalter ist eine Epoche zahlreicher Zäsuren: Die Markt- und Geldwirtschaft nimmt an Bedeutung zu, Manufakturen und Formen der Lohnarbeit entstehen, das ›Ganze Haus‹ als universale gesellschaftliche Reproduktionsform fängt an sich aufzulösen, das christliche Weltbild erhält – besonders durch den beginnenden Aufschwung in den Naturwissenschaften – erste Brüche. Der ›wissende‹ Mensch beginnt langsam, den ›glaubenden‹ Menschen abzulösen. Untergliedert in die Großkapitel »Aufbau der Gesellschaft – Das wirtschaftliche Leben«, »Herrschaft im Wandel«, »Einstellungen zum Ich«, »Einstellung zur sozialen Umwelt«, »Einstellung zur materiellen Umwelt« beschreibt und erläutert Johannes Grabmayer anschaulich und gut lesbar vor allem die Veränderungen in den Mentalitäten, Lebensformen, Denk- und Gefühlskategorien des spätmittelalterlichen Menschen. Zugleich kann er zeigen, dass die Zeitgenossen je nach sozialer und regionaler Herkunft höchst unterschiedlich auf den Anbruch der ›neuen Zeit‹ reagierten.

Dinzelbacher, Peter

Peter Dinzelbacher, geb. 1948, Dr. phil. habil., studierte Geschichte, Klassische Philologie, Kunstgeschichte und Volkskunde. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Österreich, Italien und Dänemark, seit 1998 Honorarprofessor für Mentalitätsgeschichte an der Universität Wien. Zahlreiche Publikationen, speziell zur Religiosität und Mentalität des Mittelalters, u.a.: „Himmel, Hölle, Heilige. Visionen und Kunst im Mittelalter“ (2002), „Europa im Hochmittelalter 1050-1250. ...

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Das Lob der Presse

»Selten ist in historischen Büchern die ausgewogene Integration von Text und Bild so gelungen wie in den großformatigen Bänden von Peter Dinzelbacher und Johannes Grabmayer. Die Bilder überwiegen nicht etwa den Text, gehen in diesem aber auch nicht unter, und der Text erläutert nicht etwa nur die Bilder, sondern stellt Zusammenhänge dar, die durch Schilderungen von Details anschaulich gemacht werden.« NZZ

»Dieser Band ist eine Sensation! Mit Liebe zum Detail, ungemeiner Sachkenntnis und dennoch in allgemein verständlicher Weise führt der Autor den Lesern die Welt des Spätmittelalters vor Augen, sodass das Leben unserer Vorfahren vor 750 Jahren besser nachzuvollziehen wird. Anhand vieler zeitgenössischer Beispiele wird in fünf Kapiteln das Selbstverständnis des Einzelnen, der Familie, Gesellschaft, Herrschaft und des Menschen in seiner Umwelt dargestellt… Die zahlreichen Abbildungen machen das geschriebene Wort umso besser verständlich und offenbaren die Sichtweise unserer Vorfahren. Dieses hervorragende Buch gewährt ganz außergewöhnlichen Einblick in das Leben des Spätmittelalters in Wort und Bild. Umfassende Hinweise im Anhang laden zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema. Dem Autor ist zu seinem Werk zu gratulieren - die interessierten Leser werden diese sympathische ›Fundgrube‹ zur Kultur- und Mentalitätsgeschichte immer wieder gern zu Hand nehmen. Der Band ist nicht nur Bibliotheken als tolles Sachbuch zu empfehlen, sondern auch Studenten sowie geschichtlich Interessierten als grundlegendes ›Werkzeug‹ in die Hand zu geben.« Österreichisches BibliotheksWerk

»Die Texte selbst sprühen vor Leben. Jeder Bereich des spätmittelalterlichen Alltags wird beleuchtet. Eine Bereicherung für die Sektion Kulturgeschichte!« Karfunkel

»Entstanden ist schließlich eine faszinierende Darstellung, die nicht nur außerordentlich informativ ist, sondern vor allem tiefe Einblicke in mentale Strukturen einer uns heute fremd gewordenen Welt vermittelt.« Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde

»Eine interessante Studie zur Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Spätmittelalters, die Werke mit vergleichbarer Thematik inhaltlich und stilistisch übertrifft. Den weiteren Bänden der Reihe darf man mit gespanntem Interesse entgegensehen.« Vierteljahrsschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

»In dieser Reihe, Kultur und Mentalität, bemühen sich die Autoren in sehr anerkennenswerter Weise darum, die Ernte einzufahren, die die mentalitätsgeschichtliche Forschung in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten vorbereitet hat. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Mittelalter gewinnt erheblich an Tiefendimension, wenn wir die mentalen Strukturen zu erfassen versuchen. Johannes Grabmayer ist dies im vorliegenden Band eindrucksvoll gelungen, indem er nicht nur ein sehr lesbares und auch für den Nichtfachmann offenes Buch geschrieben hat, sondern indem er zugleich eine Fülle an neuen Fragestellungen entwickelt, ein breites Spektrum an Quellen und Materialien heranzieht und seine Arbeit vorzüglich illustriert. Der Band ist wunderbar und mit teilweise hier zum erstenmal publizierten Bildern illustriert. Eine sehr begrüßenswerte Arbeit, die einen guten Einblick in die mentale Struktur des europäischen, speziell deutschen Spätmittelalters gewährt und die Balance zwischen einer populärwissenschaftlichen und einer fachwissenschaftlichen Abhandlung wahrt.« Mediaevistik

»In der Tat gelingt es dem Autor, ein schillerndes und vielschichtiges Bild zu zeichnen, das zwar die demographischen und mentalen Krisen berücksichtigt, aber insgesamt einen positiven Prozess allgemeiner Veränderungen vor Augen führt. Hier wird der Autor seinem eigenen Anspruch durchaus gerecht und weiß den Leser in anschaulicher Art und Weise zu überzeugen.« Zeitschrift für historische Forschung

»Ein sehr informatives Buch auch für den Unterricht und die Erwachsenenbildung.« Bücherbord

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