Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Gelehrtenkultur als symbolische Praxis
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Füssel, Marian

Gelehrtenkultur als symbolische Praxis

Rang, Ritual und Konflikt an der Universität der Frühen Neuzeit

Bestellnummer: B248001

Broschur

Buch

Lieferbar als BOD innerhalb von 14 Tagen

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 69,90 €
Nichtmitglieder 89,90 €

Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Auflage 2006. IX, 543 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Die Geschichte der vormodernen Universitäten war immer auch die Geschichte sozialer Ungleichheit. Zwischen 1600 und 1750 mehrten sich die Konflikte um sozialen Rang auffällig, und zwar keineswegs nur bei Hofe, sondern insbesondere auch in bürgerlichen Milieus. Gerade Gelehrte begegnen oft als als Akteure in diesen Rangkonflikten. Marian Füssels Darstellung zeigt erstmals in breiter räumlicher wie zeitlicher Perspektive, wie die soziale Identität des Gelehrten sich in einer Vielzahl von symbo...


  • ISBN: 9783534248001
  • Seitenzahl: 556
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Marian Füssel, geb. 1973, studierte Geschichte, Philosophie und Soziologie und ist wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Münster.

Beschreibung

Zwischen 1600 und 1750 mehrten sich die Konflikte um sozialen Rang bzw. dessen performative Inszenierung auffällig, und zwar keineswegs nur bei Hofe, sondern insbesondere auch in bürgerlichen Milieus. Gerade Gelehrte waren oft Akteure in diesen Rangkonflikten.

Marian Füssel stellt die Konstituierung von sozialem Rang durch symbolische Handlungen exemplarisch am Beispiel der Universitäts- und Gelehrtengeschichte dar, was nicht nur das ›Innenleben‹ der Universitäten verständlicher macht, sondern auch die Mentalität von Adel und kommender Führungsschicht. Sozialer Status war keine statische Gegebenheit, sondern ein ständig umkämpftes Gut. So gelingt ihm ein Stück Sozialgeschichte des Gelehrtenstandes.

Das Lob der Presse

»... eine mutige, weit ausgreifende Studie von beachtlichem intellektuellem Format und umfassendem Erklärungspotential.« FAZ

»Die Arbeit untersucht daher vor allem die Praxis der ständischen Interaktion und will ein Baustein sein zur Kulturgeschichte der frühmodernen Universität sowie ein Beitrag zur Frage nach der symbolischen Konstitution von Stand und Rang. Beides ist gründlich gelungen, in flüssiger, klarer Sprache ... Die Arbeit zeigt, welch fruchtbares Untersuchungsfeld die Gelehrtenkultur für die soziale Praxis ständischer Distinktion darstellt.« Das Historisch-Politische Buch

»Material wird dabei nicht nur reichlich versammelt, sondern im Sinne jüngerer Symbol- und Repräsentationstheorien konzeptionell durchdrungen. Insgesamt entsteht ein facettenreiches Bild des ›Homo academicus‹ und seiner Zünfte aus einer Zeit, als die Universität noch ein soziales System von großer gesellschaftlicher und politischer Bedeutung war.« Forschung & Lehre

»Füssels Buch ist eine Fundgrube an hinreißendem und klug pointiertem Quellenmaterial.« Historische Anthropologie

»So breitet Füssel ein buntes Tableau aus, erkennbar mit großer Lust und großem Geschick zur Narration ... Füssel ist nicht der notorisch ›wichtige Beitrag zur Forschung‹ gelungen, sondern ein wirklich hervorragendes Buch.« Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.