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Höfische Repräsentation
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Wenzel, Horst

Höfische Repräsentation

Symbolische Kommunikation und Literatur im Mittelalter

Bestellnummer: B185722

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 13. September 2005

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Beschreibung

2005. 308 S. mit 9 s/w Abb., Fadenh., geb.

Programmlinie: Forschung

Zeichen, Gesten und Symbole der Repräsentation spielen im kirchlichen Ritus des Mittelalters wie im höfischen Zeremoniell eine zentrale Rolle. In 12 Aufsätzen beleuchtet der bedeutende Altgermanist Horst Wenzel die unterschiedlichsten Möglichkeiten und Bedeutungen dieser Formen symbolischer Kommunikation. An den Berührungspunkten von Mündlichkeit, Schriftlichkeit und Bild wird so das ganz andere Herrschaftshandeln des Mittelalters deutlich.


  • ISBN: 9783534185726
  • Seitenzahl: 308
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 9 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Horst Wenzel, geb. 1941, ist Professor für Ältere deutsche Philologie an der Humboldt-Universität Berlin.

Beschreibung

Die höfische Kultur ist eine ›Kultur der Sichtbarkeit‹ oder eine ›Kultur der Gestik‹, wie der große französische Historiker Jacques Le Goff es formuliert hat. Die 12 Beiträge dieses Bandes bewegen sich im Grenzbereich zwischen Literaturwissenschaft und Geschichte. Sie erzählen von öffentlichem und nichtöffentlichem Herrschaftshandeln, von dem Anspruch der adligen Selbstinszenierung (»se regere«, »disciplina«) und dem Einbruch des Unzivilisierten (»wilde«) in die höfische Gesellschaft, von dem Zusammenspiel höfischer Repräsentation und ihrer Medien, von Mündlichkeit, Schrift, Bild und Musik und schließlich von Repräsentation und Geschlecht, dem geheimen und dem öffentlichen Liebeshandeln, das immer auch als Herrschaftshandeln zu verstehen ist.

Das Lob der Presse

»Mit der Zusammenstellung dieser verstreut veröffentlichten Beiträge ist ein überaus hilfreiches Kompendium erschienen, das einen umfassenden Überblick über Formen höfischer Repräsentation, ihre Implikationen und die Spannweite der literarisch fixierten Bedeutungszusammenhänge gibt ... Das Buch ist also ohne Einschränkung empfehlenswert, nicht nur für Literaturwissenschaftler/innen.« www.perspicuitas.uni-essen.de

»Insgesamt bieten die Aufsätze einen repräsentativen Überblick über den aktuellen Stand des literaturwissenschaftlichen Diskurses, der durch die Auswahlbibliographie am Ende ergänzt wird. Ein Register der benutzten Werke und der zitierten Autoren runden den Band ab. Doch gerade für den in der mediävistischen Literaturwissenschaft wenig kundigen Leser hätte ein Sachregister die Benutzbarkeit verbessert. Doch mindert dieser Einwand keineswegs den unschätzbaren Wert des Buches, das zeigt, wie fruchtbar die Beschäftigung im Grenzbereich von Geschichts- und Literaturwissenschaft für beide Disziplinen ausfallen kann.« Zeitschrift für Historische Forschung

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