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Inszenierte Herrschaft
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Althoff, Gerd

Inszenierte Herrschaft

Geschichtsschreibung und politisches Handeln im Mittelalter

Bestellnummer: B172477

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 18. Juni 2003

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Beschreibung

2003. XIV, 306 S., Fadenh., geb.

Programmlinie: Forschung

Arbeiten von Gerd Althoff haben entscheidend dazu beigetragen, dass das Mittelalter heute aus neuen Perspektiven gesehen wird. Fragen und Thesen zu den Darstellungsabsichten und Argumentationsstrategien mittelalterlicher Geschichtsschreiber und zum Stellenwert symbolischen Handelns für das Funktionieren von Herrschaft geben zurzeit verschiedenen Disziplinen der Mittelalterforschung Anstöße, erregen aber auch Anstoß. Für diesen Band wurden zwölf Arbeiten ausgewählt, die diese neuen Perspektiv...


  • ISBN: 9783534172474
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Althoff, Gerd

Gerd Althoff, geb. 1943, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Bei der WBG erschienen von ihm zahlreiche Bücher; u.a. "Die Macht der Rituale. Symbolik und Herrschaft im Mittelalter" (2. Aufl. 2014), die Biographie "Heinrich IV." (2. Aufl. 2008) sowie "'Selig si...

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Alle Titel des Autors

Beschreibung

Arbeiten von Gerd Althoff haben nachhaltig dazu beigetragen, dass die Zeit des Mittelalters heute aus neuen Perspektiven gesehen wird. Die Frage, wie Herrschaft vor der Entstehung des modernen Staates funktionierte, verbindet verfassungsgeschichtliche mit kulturwissenschaftlichen Ansätzen und eröffnet das Blickfeld auf fremde wie auf höchst vertraute Verhaltenweisen und -muster, ohne deren Kenntnis Konstitution und Ausübung von Herrschaft im Mittelalter gar nicht angemessen begriffen werden kann. Vor allem die Historiographie wird in neuer Weise befragt und ermöglicht so z.B. Aussagen über Spielregeln symbolischen Handelns und Verhaltens im Konflikt, weil ihre Darstellungsabsichten und Argumentationsstrategien zum Thema gemacht werden. Auch Anekdoten und Fiktionen offenbaren unter dieser Fragestellung viel über die Vorstellungen der Menschen. In diesem Band sind zwölf neuere und neueste wegweisende Arbeiten versammelt, die exemplarisch diese Perspektiven dokumentieren und Gerd Althoffs Sicht auf die Funktionsweisen mittelalterlicher Herrschaft repräsentieren. Der Band bietet somit die erwünschte und notwendige Ergänzung und Vertiefung der ›Spielregeln der Politik im Mittelalter‹ des gleichen Verfassers aus dem Jahre 1997.

Althoff, Gerd

Gerd Althoff, geb. 1943, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Bei der WBG erschienen von ihm zahlreiche Bücher; u.a. "Die Macht der Rituale. Symbolik und Herrschaft im Mittelalter" (2. Aufl. 2014), die Biographie "Heinrich IV." (2. Aufl. 2008) sowie "'Selig sind, die Verfolgung ausüben'. Päpste und Gewalt im Hochmittelalter" (2013).

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Das Lob der Presse

»Es geschieht selten, dass ein gutes Beispiel regelrecht Schule macht. Der Münsteraner Historiker Gerd Althoff hat in einer langen Liste von Aufsätzen gezeigt, wie ein Forscher noch in den meistgelesenen Texten des quellenarmen Frühmittelalters neue Blickfelder eröffnen kann, indem er ihnen neue Fragen stellt. Bei Althoff war es ... die Frage nach Pragmatik und Performance der verschiedensten Quellen. Mit ihr setzte er die politische Geschichte des Mittelalters neu in Szene. Seither hat beim Stichwort ›symbolische Kommunikation‹ seine Theorie ihren Auftritt ... In gebündelter Form leisten sie (die in diesem Band versammelten Beiträge) einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über Fakten und Fiktionen in der mittelalterlichen Historiographie.« Süddeutsche Zeitung 2003

»Althoffs Arbeiten zur Historiographie, zu den Gruppenbindungen, zur Bedeutung von Rang und Ehre in der Herrschaftsordnung, zur Konfliktführung, zu den politischen Verhaltensregeln und zu Zeichen und Symbolen haben zahlreiche, zum Teil auch kontrovers geführte Debatten in der Mediävistik angestoßen. Die für den besprochenen Band ausgewählten Beiträge bieten – zusammen mit Althoffs Buch ›Spielregeln in der Politik‹ – einen sehr guten Überblick über diese Forschungen, die insgesamt unser Bild besonders der Ottonen- und Salierzeit tiefgreifend verändert haben.« www.sehepunkte.historicum.net

»Mit dem vorliegenden Band setzt G. Althoff die lose Reihe der Bücher fort, in denen er grundlegende Aufsätze zu seinem Konzept der Symbolischen Kommunikation publiziert. Es handelt sich mithin um einen Sammelband, in dem Beiträge zusammengefasst sind, die zwischen 1985–2002 bereits an anderen Orten erschienen sind. Dieser Umstand schmälert weder die Bedeutung des Buches noch das Lesevergnügen, das es bereitet.« Das Historisch-Politische Buch

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