Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Normieren, Tradieren, Inszenieren
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Holzem, Andreas (Hrsg.)

Normieren, Tradieren, Inszenieren

Das Christentum als Buchreligion

Bestellnummer: B174275

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 04. Dezember 2003

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
Sonderpreis Mitglieder 19,90 €
(statt 39,90 €) Sonderpreis Nichtmitglieder 24,90 € (statt 49,90 €)

Beschreibung

2004. 352 S. mit 5 s/w Abb., Fadenh., geb.

Programmlinie: Forschung

Das Christentum ist durch seine Wurzel im Judentum und durch den früh einsetzenden Prozess der Verschriftung eine Religion des Buches und der Schrift. Andreas Holzem und eine Gruppe erstklassiger Historiker und Kirchenhistoriker zeigen auf, wie die Bibel und sie begleitende Texte Kultur und religiöse Praxis beeinflussten und wie umgekehrt der Normierungsprozess religiöser Schriften von historischen Faktoren abhing.


  • ISBN: 9783534174270
  • Seitenzahl: 352
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 5 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Andreas Holzem, geb. 1961, ist Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Beschreibung

›Normieren, Tradieren, Inszenieren‹ behandelt erstmals die besonderen Merkmale, die das Christentum als ›Buch‹-Religion kennzeichnen. In thematisch geordneten Beiträgen werden drei Grunddimensionen des Verhältnisses von Religion und Buch beschrieben: der mit einer Buchkultur verbundene erstaunliche ›Normierungs‹-Aufwand ›heiliger Texte‹ und unheiliger Wissensbestände von der antiken Kanonbildung bis zum Index des 19./20. Jahrhunderts; die enormen kulturellen ›Tradierungs‹-Anstrengungen, die für eine Überlieferung religiösen Wissens aufgewendet werden müssen; die ›Inszenierung‹ des Buches, also die Einbindung des ›Buches der Bücher‹ und weiterer Texte in die soziale, religiöse und kulturelle Praxis. Deutlicher als bisher wird so, wie sich Schriftlichkeit und religiöse Praxis aufeinander beziehen und gegenseitig beeinflussen.

Mit Beiträgen von W. Burkert, W. Geerlings, Th. Baumeister, N. Staubach, B. Jussen, G. Muschiol, H. Lutterbach, B. Hamm, E. Zenger, K. Schreiner, A. Holzem, W. Damberg, M. N. Ebertz, H. Wolf, A. Angenendt.

Das Lob der Presse

»... ein gelungener Band ...« Archiv für Reformationsgeschichte

»Man findet nicht so leicht Sammelwerke, die die Konvergenz der theologischen Fächer und Forschungsansätze so prägnant zu zeigen wissen wie dieses und zugleich so tiefe Einblicke in das Objekt des Theologisierens bieten.« Theologische Revue

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.