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Ottonische Königsherrschaft
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Keller, Hagen

Ottonische Königsherrschaft

Organisation und Legitimation königlicher Macht

Bestellnummer: B159985

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 17. April 2002

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Beschreibung

Mit einem Vorwort von Gerd Althoff. 2002. 319 S. mit 11 Abb., 1 Stammtaf., 1 Tab. und 5 Karten, geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Trotz fehlender dauerhafter Herrschaftsinstitutionen und -strukturen schufen die Ottonen im 10./11. Jh. ein Reich, das über viele Jahrhunderte hinweg Bestand hatte. In sieben Studien, die unser heutiges Bild der Ottonenzeit maßgeblich bestimmen und hier erstmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, bietet Keller am ›deutschen‹ Beispiel einen vertieften Einblick in Herrschaftsorganisation und -legitimation einer für die europäische und deutsche Entwicklung prägenden Epoche.


  • ISBN: 9783534159987
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Hagen Keller, geb. 1937, ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Zahlreiche Publikationen, u.a. zusammen mit Gerd Althoff ›Heinrich I. und Otto der Große. Neubeginn auf karolingischem Erbe‹.

Beschreibung

Die Zeit der Ottonen, d.h. 10./11. Jahrhundert, stößt gegenwärtig sowohl in der Wissenschaft als auch in der Öffentlichkeit auf große Resonanz. Die Ottonen legten den Grundstein für ein Reich, das zum Träger des westlichen Kaisertums wurde und das zumindest bis zum Westfälischen Frieden 1648 in seinen Grundzügen Bestand hatte. Das erstaunt zunächst um so mehr, als in seiner Konstitutionsphase dauerhafte Herrschaftsinstitutionen und Organisationsstrukturen gar nicht oder nur derart schwach ausgebildet waren, so dass man von einer ›Königsherrschaft ohne Staat‹ sprechen kann. Welche Formen politischer Organisation und Herrschaftsausübung bildeten sich zu ottonischer Zeit aus? Wie wurden Königtum und Königsgewalt legitimiert? Welche Gerechtigkeitsvorstellungen lagen der Praxis königlicher Rechtswahrung zugrunde? – Diesen und ähnlichen Fragen geht Hagen Keller, einer der führenden Ottonenforscher, in sieben Studien nach, die erstmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie erschließen zentrale Texte zum Verständnis der Epoche und haben das heutige Bild der Ottonenzeit maßgeblich bestimmt.

Das Lob der Presse

»Als Rückblick auf die Aspekte der Ottonenforschung in den letzten beiden Jahrzehnten, speziell zur königlichen Herrschaft, ist der Band hervorragend geeignet, finden doch unterschiedlichste Forschungsschwerpunkte ihre Anwendung.« www.hsozkult.geschichte.hu-berlin.de

»Alles in allem zeigen die Arbeiten von Keller eine deutliche Abwendung von dem klassischen Staatsmodell, wie es von der älteren Historiographie im Regelfall bevorzugt wurde. Die lange Zeit erstarrte Ottonenforschung scheint endlich wieder neue Impulse erhalten zu haben.« Wissenschaftlicher Literaturanzeiger

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