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Räuber, Henker, arme Sünder
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Schubert, Ernst

Räuber, Henker, arme Sünder

Verbrechen und Strafe im Mittelalter. Mit einem Nachwort von Thomas Vogtherr

Bestellnummer: B208067

Buch

Erscheinungsdatum: 24. September 2007

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(Geb. LP 39,90 €)

Beschreibung

2007. 389 S. mit 19 s/w Abb., Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Scharfrichter und Galgen gehören in unserer Vorstellungswelt zum Mittelalter wie Turniere und Gaukler. Wie grausam aber war das Mittelalter wirklich? Ernst Schubert schreibt ausgehend von Verbrechen, Strafe und Erbarmen eine Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Mittelalters, die mit manchen Klischees aufräumt. Er bezieht sich dabei unmittelbar auf das in den Quellen dokumentierte Alltagsgeschehen und bietet so eine historisch fundierte, anschaulich und zugespitzt formulierte Darstellung.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Schubert, Ernst

Ernst Schubert (1941-2006) war Professor für niedersächsische Landesgeschichte und Direktor des Instituts für historische Landesforschung an der Universität Göttingen. Bei der WBG erschienen von ihm u.a. „Im Schatten der Kathedrale‹ (zusammen mit Gerd Althoff und Hans-Werner Goetz) und ›Essen un...

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Beschreibung

In Ernst Schuberts letztem Buch geht es um Hexen und Galeerenstrafen, um das Ausrauben des Opferstockes oder den Betrug beim Wiegen von Lebensmitteln, um den kleinen Diebstahl, um Folter, Mord und Totschlag. Aufgrund der vielen, zumeist blutrünstigen Körperstrafen gilt das Mittelalter weithin als äußerst grausame Epoche.

Dem Autor geht es um eine Entmystifizierung dieses Klischees. Er zeigt, dass das Mittelalter zwar eine höchst grausame Strafpraxis kannte, aber viele der ausgesprochenen Körper- und Todesstrafen gar nicht vollzogen wurden, da im mittelalterlichen Recht das Prinzip des Erbarmens einen höheren Stellenwert hatte als heute.

Das Buch vermittelt dem Leser ein weites Panorama mittelalterlicher Kultur- und Mentalitätsgeschichte, mitten aus dem Alltagsleben, aus vielfältigen Quellen (Gerichtsurteilen, Schwänken, Sprichwörtern und Chroniken) gegriffen.

Schubert, Ernst

Ernst Schubert (1941-2006) war Professor für niedersächsische Landesgeschichte und Direktor des Instituts für historische Landesforschung an der Universität Göttingen. Bei der WBG erschienen von ihm u.a. „Im Schatten der Kathedrale‹ (zusammen mit Gerd Althoff und Hans-Werner Goetz) und ›Essen und Trinken im Mittelalter‹ (Sonderausgabe 2010), ›Räuber, Henker, arme Sünder‹ (2007).

Weitere Titel dieses Autors

Essen und Trinken im Mittelalter

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Das Lob der Presse

»Insgesamt bietet das Buch ein weites Panorama mittelalterlicher Kultur- und Mentalitätsgeschichte, mitten aus dem Alltag und aus den Quellen (aus Gerichtsurteilen wie aus Schwänken, aus Sprichwörtern wie auch Chroniken) gegriffen.« www.literatur-report.de

»Schuberts anschaulicher Erzählstil macht das Buch auch für Leser interessant, die sich bisher nicht vertieft mit der Materie befasst haben – Neugier auf rechtsgeschichtliche Detailfragen sollten sie aber haben.« dpa

»Schuberts anschaulicher Stil macht das Buch besonders lesbar für Leser mit Interesse an Rechtsgeschichte.« Westfälischer Anzeiger

»Sehr anschaulich erzählte Geschichte.« Heilbronner Stimme

»Schuberts anschaulicher Erzählstil macht das Buch auch für Leser interessant, die sich bisher nicht vertieft mit der Materie befasst haben.« Neue Presse, Coburg

»Insgesamt ein Buch, das die intensive Lektüre lohnt, für die man sich aber Zeit nehmen muss.« Damals

»Zwei faktenreich und zugleich spannend geschriebene Bücher von Ernst Schubert, ›Alltag im Mittelalter‹ und ›Essen und Trinken im MIttelalter‹ stellten wir in dieser Rubrik bereits vor. Auch das neue Buch bietet ein weites Panorama mittelalterlicher Kultur- und Mentalitätsgeschichte - mitten aus dem Alltag und aus den Quellen gegriffen.« KVS-Mitteilungen

»Innerhalb seiner Fragestellung schlägt der Autor einen weiten Bogen und besticht dabei immer wieder durch eine bewundernswerte Quellenkenntnis, Sprachgewalt und zahlreiche, bedenkswerte Ereignisse seiner Forschungen zu diesem Thema. Ob es um die Rolle der Zuschauer bei Hinrichtungen geht, um die Frage nach dem Abschreckungsgedanken, um die soziale Stellung und das Ansehen des Henkers, überraschen die präsentierten Einsichten und machen die Lektüre dieses Buches trotz mancher düsterer Inhalte zu einer anregenden Angelegenheit. Obwohl dem Werk anzumerken ist, dass dem Autor ursprünglich eine noch weitergefasste Bearbeitung vor Augen gestanden haben muss, die ihm nicht mehr vergönnt war, zu Ende zu bringen, ist Ernst Schuberts wohl letztes Werk wiederum ein Gewinn für die Forschung und den interessierten Leser.«

Das Historisch-Politische Buch

»Insgesamt bietet das Buch ein überaus weites Panorama mittelalterlicher Kultur- und Mentalitätsgeschichte, mitten aus dem Alltag und aus den Quellen gegriffen, bestens historisch fundiert und anschaulich und

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