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Salisches Kaisertum und neues Europa
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Schneidmüller, Bernd / Weinfurter, Stefan (Hrsg.)

Salisches Kaisertum und neues Europa

Die Zeit Heinrichs IV. und Heinrichs V.

Bestellnummer: B208715

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 23. August 2007

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Beschreibung

2007. 448 S. mit 20 s/w Abb., Fadenh., Gzl. mit SU.

Programmlinie: Forschung

Der salische Kaiser Heinrich IV. (1056 – 1106) ließ Zeitgenossen wie Nachgeborene nicht gleichgültig. Er spaltete und polarisierte, zog Liebe wie harsche Kritik gleichermaßen auf sich. Heinrichs Auseinandersetzung mit dem eigenen Sohn, Kaiser Heinrich V., rührt auf besondere Art. Die deutsche Geschichte des Mittelalters verdichtete sich in diesem Moment, wurde Teil eines größeren europäischen Wandels und forderte heraus. Die besten Sachkenner rücken die Geschichte von Saliern und Reich in di...


  • ISBN: 9783534208715
  • Seitenzahl: 448
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 20 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Bernd Schneidmüller, geb. 1954, und Stefan Weinfurter, geb. 1945, lehren mittelalterliche Geschichte in Heidelberg.

Beschreibung

Was hatte sich verändert im Reich, ja in Europa, dass die Zeitgenossen das Ende Heinrichs IV. gleichermaßen mit Jubel und Trauer aufnahmen? Die höchst unterschiedlichen Reaktionen spiegeln die extremen Spannungen, die sich um Kaiser und Kaisertum zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgebaut hatten. 900 Jahre nach dem Tod Heinrichs IV. widmete sich ein wissenschaftliches Symposium in Speyer diesen Vorgängen und Fragen. Im Mittelpunkt standen dabei die vielfältigen Verwandlungsprozesse in den Jahrzehnten zwischen 1050 und 1130, in denen sich die Konturen eines spezifisch europäischen Weges in der Weltgeschichte herausbildeten.

Das Lob der Presse

»Das neue Europa, wie es in den Beiträgen des Bandes entworfen wird, ist vor allem durch die Formierung und Abgrenzung Europas als kulturelle Einheit gekennzeichnet, wobei diese Einheit auch in der Anerkennung des universalen Papsttums als Ordnungsmacht besteht. Der Band bietet somit einen gelungenen Ausgangspunkt für vergleichende Untersuchungen zu Wahrnehmung von Wandel und Umbrüchen im Europa des 11. und 12. Jahrhunderts; auch als Basis für die Einbindung von konkurrierenden mediävistischen Europa-Entwürfen, die nicht die Einheit des westlichen Abendlandes unter päpstlicher Leitung in den Vordergrund stellen.« H-Soz-u-Kult

»Unter dem Strich ist den Herausgebern für einen wichtigen Sammelband zu danken, der über weite Strecken Handbuchcharakter trägt.« Das Historisch-Politische Buch

»Der Band, den ein Orts- und Personenregister beschließt, zeigt in seiner europäischen Perspektive und unter der Frage, welcher Anteil den salischen Herrschern in den unterschiedlichen Sphären überhaupt zukommt, spannende Ergebnisse und gibt interessante Anregungen für weiterführende Fragestellungen.« Quellen und Forschungen aus Italienischen Archiven und Bibliotheken

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