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»Selig sind, die Verfolgung ausüben«
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Althoff, Gerd

»Selig sind, die Verfolgung ausüben«

Päpste und Gewalt im Hochmittelalter

Bestellnummer: B247110

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 01. März 2013

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Beschreibung

2013. 256 S., Bibliogr. und Reg., 14,5 x 22 cm, Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

»Zuchtrute Gottes« wurde Gregor VII. genannt. In seinem Umfeld wurde im Hochmittelalter der Satz formuliert, »es seien die selig zu preisen, die Verfolgung ausübten um der Gerechtigkeit willen«. Wie konnte es dazu kommen, dass im Namen der Kirche Gewalt gegen Ungehorsame und Andersdenkende propagiert wurde? Diese Umwandlung der christlichen Theologie der Friedfertigkeit zeichnet Gerd Althoff in einer souveränen Analyse nach, die das bisherige kirchliche Selbstverständnis auf den Kopf stellt!


  • ISBN: 9783534247110
  • Auflage: 1. Auflage 2013
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 1 farbig

Porträt

Althoff, Gerd

Gerd Althoff, geb. 1943, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Bei der WBG erschienen von ihm zahlreiche Bücher; u.a. "Die Macht der Rituale. Symbolik und Herrschaft im Mittelalter" (2. Aufl. 2014), die Biographie "Heinrich IV." (2. Aufl. 2008) sowie "'Selig si...

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Beschreibung

»Es seien die selig zu preisen, die Verfolgung ausüben um der Gerechtigkeit willen« – ein totalitärer, ein fundamentalistischer Anspruch, der da im 11. Jahrhundert im Umfeld des ›Sitzes des Friedens‹, des päpstlichen Throns Gregors VII. formuliert wird. Mit welchen Argumenten, mit welcher Legitimation konnte eine Religion der Friedfertigkeit umgeschmiedet werden zu einem Werkzeug gegen Ungehorsame? Wie stark musste das Sendungsbewusstsein des hochmittelalterlichen Reformpapsttums sein, um mit aller Gewalt gegen Ketzer, Häretiker, vor allem aber gegen die Anhänger Heinrichs IV. vorzugehen? Gerd Althoff beschreibt mit souveräner Quellenkenntnis die Entwicklung, die das bisherige kirchliche Selbstverständnis geradezu auf den Kopf stellt. Klar argumentierend wird so eine theologische Wandlung analysiert, die einen neuen Blick auf das christliche, aber eben nicht friedliebende Mittelalter verlangt.

Althoff, Gerd

Gerd Althoff, geb. 1943, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Bei der WBG erschienen von ihm zahlreiche Bücher; u.a. "Die Macht der Rituale. Symbolik und Herrschaft im Mittelalter" (2. Aufl. 2014), die Biographie "Heinrich IV." (2. Aufl. 2008) sowie "'Selig sind, die Verfolgung ausüben'. Päpste und Gewalt im Hochmittelalter" (2013).

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Das Lob der Presse

»Gerd Althoffs Studie ist ein Meisterwerk an Konzentration. (...) Jeder Satz ist klar und so auch Althoffs Blick auf die Lage« berliner-zeitung.de

Weitere Informationen

» zum Beitrag (erschienen im Mitglieder-Magazin April 2013)

Der Titel im Blickpunkt – Prof. Gerd Althoff analysiert das päpstliche Selbstverständnis im Hochmittelalter

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