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Das Reich des Mahdi
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Oeser, Erhard

Das Reich des Mahdi

Aufstieg und Untergang des ersten islamischen Gottesstaates 1885–1897

Bestellnummer: 2005379

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Erscheinungsdatum: 13. Juni 2013

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Beschreibung

2012. 208 S. mit 28 s/w Abb. u. 1. Kt., Bibliogr. u. Reg.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Der Mahdi Mohammed Achmed errichtete 1885 nach der Eroberung Khartums im Sudan einen islamischen Gottesstaat. Die dramatischen Vorgänge um die Ermordung des Generals Charles Gordon erschütterten damals Europa. Erhard Oeser erzählt die abenteuerliche Geschichte des Mahdi-Reiches und analysiert differenziert die Anknüpfungspunkte für heutigen islamistischen Fundamentalismus.


  • ISBN: 9783863128067
  • Seitenzahl: 208
  • Auflage: 1
  • Kopierschutz: Digitales Wasserzeichen
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 28 Illustrationen, schwarz-weiß;1 Karten

Porträt

Oeser, Erhard

Erhard Oeser, geb. 1938, ist emeritierter Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften an der Universität Wien und Vorstand des Institutes für Wissenschaftstheorie. Er erhielt 2006 den Eugen Wüster Sonderpreis für Terminologie-Forschung. Seine bisherigen Buchveröffen...

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Beschreibung

1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen Ermordung des britischen Generals Charles Gordon. Die Anhänger des Mahdi Mohammed Ahmed errichteten den ersten islamischen Gottesstaat und schotteten den Sudan über 12 Jahre gänzlich von der Umwelt ab. Erst der Rachefeldzug Lord Kitcheners machte dieser historischen Episode ein Ende, die zu Recht als Geburtsstunde des islamischen Fundamentalismus gesehen werden kann.

Erhard Oeser erzählt anschaulich Aufstieg und Fall des Mahdi-Reiches. Er stützt sich dabei auch auf die Berichte zweier Gefangene des Mahdi, die seinerzeit in Europa weite Verbreitung fanden und von Queen Victoria ebenso gelesen wurden wie von Winston Churchill. Die Gefangenen konnten die innere Struktur dieses ersten islamischen Gottesstaates aus leidvoller Erfahrung genauestens schildern. Heute, angesichts der Geburtsstunde neuer Staaten in Nordafrika, gewinnt dieses Vorspiel des politischen Islam eine ganz neue Aktualität.

Oeser, Erhard

Erhard Oeser, geb. 1938, ist emeritierter Professor für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften an der Universität Wien und Vorstand des Institutes für Wissenschaftstheorie. Er erhielt 2006 den Eugen Wüster Sonderpreis für Terminologie-Forschung. Seine bisherigen Buchveröffentlichungen bei der WBG: Geschichte der Hirnforschung (2. Aufl. 2010), Hund und Mensch (3. Aufl. 2009), Die Suche nach der zweiten Erde (2009), Die Jagd zum Nordpol (2008), Katze und Mensch (3. Aufl. 2008), Pferd und Mensch (2007), Das selbstbewusste Gehirn (2006).

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