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Mönche, Schreiber und Gelehrte
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Nonn, Ulrich

Mönche, Schreiber und Gelehrte

Bildung und Wissenschaft im Mittelalter

Bestellnummer: I728718

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Erscheinungsdatum: 15. Juni 2014

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Beschreibung

2012. 200 S. mit 43 s/w und 19 farb. Abb.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Der Mönch am Schreibpult ist ein Sinnbild für das Mittelalter wie für die mönchische Gelehrsamkeit. Höchst anschaulich erzählt Ulrich Nonn von der karolingischen Renaissance, den ›Artes liberales‹ oder der Scholastik. Er führt uns in die Skriptorien der Klöster und an die ersten Universitäten. Und er zeigt, wie aus mittelalterlicher Gelehrsamkeit langsam der Humanismus der Neuzeit erwächst.


  • ISBN: 9783534728718
  • Seitenzahl: 200
  • Auflage: 1
  • Kopierschutz: Digitales Wasserzeichen
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 19 Illustrationen, farbig;43 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Ulrich Nonn, geb. 1942, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Koblenz-Landau. Zahlreiche Veröffentlichungen vorrangig zur politischen Geschichte, zur Verfassungs- und Kulturgeschichte des Frühmittelalters. Diese von Ulrich Nonn herausgegebene WBG-Publikation wird durch den zweiten Teil der ›Quellen zur Alltagsgeschichte im Früh- und Hochmittelalter‹ (2007) zu einem Gesamtwerk ergänzt.

Beschreibung

»Auch zu schreiben versuchte er und pflegte deswegen Wachstafel und Büchlein im Bett unter dem Kopfkissen bei sich zu führen, um in müßigen Stunden seine Hand an das Nachmachen von Buchstaben zu gewöhnen.« Diese Schilderung der Bemühung Karls des Großen um die Erweiterung der eigenen Bildung kann als der symbolische Beginn für die mittelalterliche Gelehrsamkeit gelten.

Das christliche Mittelalter definiert sich auch über Bildung: Soweit mönchische Gelehrsamkeit reichte, soweit reichte Europa, auch unter diesem Gesichtspunkt wurde es als einheitlicher Raum gesehen. Ulrich Nonn widmet sich allen Bereichen der Thematik. Er schildert die antiken Grundlagenmittelalterlicher Bildung. Er erläutert die karolingische Renaissance, die ›Artes liberales‹ oder die Scholastik. Er zeigt Bildung und Lehrbetrieb an Klosterschulen und Universitäten und macht deutlich, wie das mittelalterliche Wissen sich allmählich zum frühneuzeitlichen Humanismus wandelt. Die intellektuellen Grundlagen Europas – hier werden sie anschaulich und ansprechend ausgebreitet.

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