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Helmholtz Musicus
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Rieger, Matthias

Helmholtz Musicus

Die Objektivierung der Musik im 19. Jahrhundert durch Helmholtz’ Lehre von den Tonempfindungen

Bestellnummer: B192001

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 20. Januar 2006

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Beschreibung

2006. XIII, 174 S. mit 12 s/w Abb., kart.

Programmlinie: Forschung

Matthias Rieger untersucht die bahnbrechende ›Lehre von den Tonempfindungen‹, die der Physiker und Physiologe Hermann Helmholtz im 19. Jh. entwickelt hat. Helmholtz propagierte eine andere Musikwahrnehmung und ein an technischen Maßstäben orientiertes Musikverständnis. Diese Studie ist der erste textkritische Kommentar zu den ›Tonempfindungen‹. Sie analysiert, wie Helmholtz den Leser in seinen naturwissenschaftlichen Denkstil einführt.


  • ISBN: 9783534192007
  • Seitenzahl: 187
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 12 Illustrationen, schwarz-weiß

Porträt

Matthias Rieger, geb. 1965, 2002 Promotion an der Universität Bremen, ist seit 2003 Lehrbeauftragter für Medienwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte am Institut für Soziologie an der Universität Hannover. 2002 wurde er in Bremen mit dieser Arbeit promoviert.

Beschreibung

1863 veröffentlichte der Physiker und Physiologe Hermann Helmholtz ein Buch über die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Musik, mit dem er einen Grundstein für die systematische Musikwissenschaft legte und auch ein technogenes Musikverständnis propagierte.

Rieger analysiert dieses wichtige Buch und untersucht, wie Helmholtz seinen Lesern den naturwissenschaftlichen Denkstil vorführt. Da die Grundlagen der Musik physikalisch und physiologisch sind, führt Helmholtz mit seinem bahnbrechenden Werk in die Akustik als Grundlage jedes Musikverständnisses ein. Am Ende des 19. Jh. bildeten Helmholtz’ objektivierende Verfahren und akustischen Begrifflichkeiten schon den Rahmen, in dem die Musikwissenschaft die Theorie, Wahrnehmung u.a. von Musik erforschte. Rieger untersucht, welche Rolle Helmholtz’ Werk heute noch spielt und stellt fest, dass es als Gründungsurkunde des modernen Musikverständnisses gelesen werden muss.

Das Lob der Presse

»Selbst wenn man Riegers (gleichwohl bestechender) Argumentation nicht in allen Punkten folgen will, lohnt sich die Lektüre ... Insgesamt ist Rieger eine wirklich bemerkenswerte Abhandlung gelungen, die nicht nur inhaltlich, sondern auch forschungsprogrammatisch wertvoll ist.« Technikgeschichte

Dieser Titel kann auch in folgenden Reihen erworben werden:

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