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Musik im Wandel der Gesellschaft
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Blaukopf, Kurt

Musik im Wandel der Gesellschaft

Grundzüge der Musiksoziologie

Bestellnummer: B189884

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. September 2005

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Beschreibung

Sonderausgabe der 2., erw. Aufl. 1996. XVI, 335 S. mit mehreren Abb. und tabell. Übers., kart.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Diese Darstellung der Strategien der Musiksoziologie, ihrer Geschichte sowie einer Gesamtschau des Forschungsstandes in 12 Ländern zeigt auf, wie sich technische, soziale und politische Veränderungen auf Musik auswirken.


  • ISBN: 9783534189885
  • Seitenzahl: 351
  • Auflage: 2., erw. Aufl. 1996
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Kurt Blaukopf, geb. 1914, bis zur Emeritierung (1984) Inhaber der Lehrkanzel für Musiksoziologie und Vorstand des Instituts für Musiksoziologie an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Mitglied des Exekutivrats der UNESCO (1972 – 1976). Direktor des Forschungsinstituts MEDIACULT (1969 – 1984). Honorarprofessor an der Universität Wien, die ihm 1994 das Ehrendoktorat für seine Verdienste um die Musiksoziologie verlieh. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (1988).

Beschreibung

Wie wirkt sozialer Wandel auf Musik? Die Darstellung der Strategien der Musiksoziologie, ihrer Geschichte (von Comte über Max Weber und T. W. Adorno bis heute) und eine Gesamtschau über den Forschungsstand in 12 Ländern gibt Antworten auf diese Frage. Die umwälzende Rolle der Notenschrift, die Entstehung des Generalbasses, die Innovationen der Mannheimer Schule, der durch neue Klavierbautechnik ermöglichte Stil Franz Liszts, die experimentelle elektroakustische Musik oder auch die Klangwelt von Rock und Pop sind Beispiele für gesellschaftlich bedingte Wandlungsprozesse in der Musik. Der vermutlich radikalste geschichtliche Wandel in der Musik spielt sich heute vor unseren Ohren ab: die Veränderung der musikalischen Kommunikation durch die elektronischen Medien. Kurt Blaukopfs Analyse, eine wesentlich erweiterte Ausgabe des zuerst 1992 erschienenen Buches, stellt sich auch der Kulturpolitik, den Beiträgen der Musiksoziologie zur europäischen Musikpolitik von heute und dem Problem des Zusammenstoßes der von der Macht der Elektronik getragenen westlichen Musik mit den Traditionen der Dritten Welt. Das Buch wendet sich nicht nur an die Fachwelt, sondern auch an den Musikfreund, dem unvermutete Zusammenhänge erschlossen werden.

Das Lob der Presse

Das Buch ist »leicht und durchaus vergnüglich zu lesen. Mit lockerer Hand sind sach- und wissenschaftsgeschichtliche Exkurse ineinandergefügt ... Spannende Probleme der systematischen Musikforschung sind, aphoristisch zumeist, in die Darstellung eingestreut«. Musiktheorie, zur amerikanischen Ausgabe des Buches

»Dieses Buch ist ein Beitrag zur musikalischen Weltkultur, jedoch in gänzlich anderer Art, als dieser Begriff so oft verwendet wird. Hier bedeutet er die Vielfalt der Erscheinungsformen und der gesellschaftlichen Voraussetzungen für Musik. Wer einst die Erstauflage mit Interesse und Gewinn las, wird die jetzige Fassung mit Genuss studieren. Über den Gegenstand der Abhandlung hinaus jedoch kann man diese Schrift auch als ein bedeutsames Lehrbuch für wissenschaftliches Argumentieren verstehen.« Österreichischer Musikrat

»Blaukopfs umfassende Auseinandersetzung mit soziologischen Klassikern verdient besondere Beachtung ... Insgesamt gelingt es Blaukopf, insbesondere durch die oft ausführlichen Analysebeispiele, die Fruchtbarkeit seines Ansatzes deutlich zu machen und gleichzeitig einen Überblick über das vielfältige Arbeitsgebiet und die internationale Literatur der Musiksoziologie zu geben. Der Reichtum an Material und die sorgfältige Auswahl der Quellen machen das Buch für alle interessierten Soziologen lesenswert, vor allem aber bietet es sich für die Lehre an. Das Werk ist thematisch umfassend und zwischen den einzelnen behandelten Aspekten werden zahlreiche Verknüpfungen hergestellt. Dabei sind die Kapitel großenteils auch separat lesbar, dies hat allerdings den Preis mehrfacher Wiederholungen, die bei der Gesamtlektüre auffallen. Die Ausführungen sind dank ihres klaren Stils verständlich und gut lesbar ... Blaukopfs aktueller Beitrag ist als umfassende Einführung und gleichzeitig als Informationsquelle zu Einzelfragen und zur aktuellen Literatur für alle Interessierten lesenswert – und außerdem geeignet, beim übrigen Publikum Interesse an der Musiksoziologie zu wecken.« Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie

»Für alle, die sich einen Überblick verschaffen wollen, was soziologisches Denken zum Verständnis des Musiklebens beitragen kann, bietet das Buch ... eine empfehlenswerte kritische Darstellung.« Österreichische Zeitschrift für Soziologie

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