Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Heinrich Heine
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Liedtke, Christian (Hrsg.)

Heinrich Heine

Neue Wege der Forschung

Bestellnummer: B14466X

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 13. November 2000

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 29,95 €
Nichtmitglieder 39,95 €

Beschreibung

2000. 311 S., kart.

Programmlinie: Studium

Dieser Band versammelt im Sinne einer Bestandsaufnahme Beiträge von grundlegender Bedeutung, die die neuere Heine-Forschung seit Ende der siebziger Jahre international geprägt haben oder prägen. Die Auswahl spiegelt die Entwicklung der modernen Auseinandersetzung mit Heines Werk wider und stellt eine unentbehrliche Materialquelle für jeden Studierenden und Lehrenden dar, der sich mit diesem Autor beschäftigt.


  • ISBN: 9783534144662
  • Seitenzahl: 311
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Christian Liedtke, geb. 1964. Studium der Germanistik und Philosophie in Hamburg, Cincinnati (USA), Köln und Bonn. Lehrbeauftragter an der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn. Veröffentlichung zum Thema: Heinrich Heine (1999 – Rowohlts Monographien).

Beschreibung

Die Heine-Forschung widmete sich lange Zeit vorwiegend biographischen, positivistischen Fragestellungen und Editionsfragen. Nach einer eher unsachlichen politisch-polemischen Auseinandersetzung um das ›Streitobjekt‹ Heine konzentriert sich die moderne Heine-Forschung vor allem auf literaturgeschichtliche, philosophische und poetologische Probleme.

Christian Liedtke hat für den vorliegenden Band repräsentative Beiträge der neueren Forschung, die weit verstreut erschienen sind, ausgewählt und zusammengestellt. Unterschiedlichste literaturwissenschaftliche Methoden haben die Auseinandersetzung mit Heine befruchtet, vom sozialgeschichtlichen Ansatz der siebziger Jahre bis hin zur postmodernistischen Diskursanalyse der jüngsten Zeit.

Eine Einleitung des Herausgebers zum Stand der Heine-Forschung eröffnet das Buch. M. Werner, Leiter der Heine-Arbeitsstelle am CNRS in Paris, beschäftigt sich mit Heines künstlerischer Selbstdarstellung und deren literarischer Funktion. R. C. Holub behandelt ein ›heißes Eisen‹ der Forschung und stellt die spezifisch literarische Bedeutung der sexuellen Elemente in Heines berühmten Polemiken heraus. N. Altenhofer lenkt das Augenmerk auf Struktur und Komposition der Gedichtzyklen Heines. J. Habermans erörtert die Frage, warum sich in Deutschland nie eine kritische literarisch-philosophische Traditionslinie herausbildete, die an Heine anknüpft. R. Anglades Beitrag schildert Heines Verhältnis zu Goethe und seine anti-idealistische Dichtungs- und Geschichtsauffassung. D. Oehler stellt das lange vernachlässigte Spätwerk Heines erstmals in die europäische Perspektive des Scheiterns der bürgerlichen Revolutionen. K. Briegleb, bedeutendster Heine-Kenner und -Herausgeber, beschreibt Heines jüdisch-poetische Hegelrezeption, W. Hincks Thema ist Heines Deutschlandbild. J. Fohrmanns diskursanalytische Studie zeigt Heines produktiven Umgang mit Elementen der literarischen Klassik, J. Kruse schreibt über »Heine als Theologe«. O. Lämke untersucht Heines »Geschichtsschreibung der Gegenwart«, die politische Dichtung Heines nach 1848 ist Thema des Beitrags von Ch. Liedtke. S. Weigel schließlich beschäftigt sich mit Heines geschichtsphilosophischen Reflexionen und deren Modernität. Eine Auswahlbibliographie beschließt den Band.

Das Lob der Presse

»Während Helmut Koopmann in seinem 1975 veröffentlichten Band noch konzedieren musste: ›Allzugut ist Heinrich Heine von den Deutschen nicht behandelt worden‹, hat sich das Blatt gewendet, wie man an den zahlreichen Neuerscheinungen und dem vorliegenden Band sehen kann. Hier werden Einzelbeiträge versammelt, die für die letzten 20 Jahre der Heine-Forschung repräsentativ sind, also eine Art Bilanz von Beispielen, die sich vorwiegend übergreifenden Gesichtspunkten widmen, wobei literaturgeschichtliche, philosophische und philologische Fragestellungen im Vordergrund stehen. Eine ausführliche Bibliographie beschließt den Band.« Lesenswert

»Die gewaltige Masse der Heine-Forschung der letzten 25 Jahre ist für den Nichtspezialisten sehr schwer zu überblicken. Diese kenntnisreiche und umsichtig eingeführte Auswahl empfiehlt sich als eine erste Station für den, der einen Zugang zum Thema in seinem heutigen Verständnis sucht.« Arbitrium

»Eine nützliche Auswahlbibliographie sowie ein Namensregister schließen den als Einstieg in die Materie wie zur Auffrischung der Kenntnisse gleichermaßen empfehlenswerten Band ab.« Almanach der Varnhagen Gesellschaft

»... ein informativer Ausschnitt aus der Heineforschung der letzten 25 Jahre. Der Herausgeber hat mit seiner ›Bilanz in Beispielen‹ nicht nur eine glückliche Hand, sondern auch Kompetenz bewiesen.« Jahrbuch Forum Vormärz Forschung

»... es ist Christian Liedtke gelungen, die sich immer weiter ausdifferenzierende Heine-Forschung in einer überzeugenden und repräsentativen Auswahl zusammenzustellen.« Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft

Dieser Titel kann auch in folgenden Reihen erworben werden:

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.