Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Das Alte Europa 1660 – 1789
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Blanning, T. C. W.

Das Alte Europa 1660 – 1789

Kultur der Macht und Macht der Kultur

Bestellnummer: B188195

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2005

Zur Zeit vergriffen, Bestellungen werden registriert

  •  » drucken
Bild vergrößern
Sonderpreis Mitglieder 14,90 €
(statt 29,90 €) Sonderpreis Nichtmitglieder 19,90 €

Beschreibung

Aus dem Engl. von Monika Carbe. 2006. 516 S. mit 1 s/w Abb. und 5 Tab., Fadenh., geb. mit SU. Lizenz Oxford University Press, Oxford. Veröffentlicht mit Unterstützung des Wilhelm-Weischedel-Fonds der WBG.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

In dieser vergleichenden Studie von Macht und Kultur zeigt T. C. W. Blanning, wie die höfische Kultur im 18. Jh. an den Rand der politischen Bedeutung gedrängt und von etwas völlig Neuem abgelöst wurde – der Öffentlichkeit. Durch die Entstehung neuer kultureller Einrichtungen wurde jetzt die ›öffentliche Meinung‹ zum entscheidenden Maßstab in kulturellen und politischen Fragen. Die europäischen Staaten haben sich den veränderten Bedingungen in unterschiedlicher Weise angepasst. Dieses bahnbr...


  • ISBN: 9783534188192
  • Seitenzahl: 518
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 1 Illustrationen, schwarz-weiß;5 Tabellen, schwarz-weiß

Beschreibung

T. C. W. Blanning beschreibt in diesem faszinierenden Buch die kulturelle Revolution des 18. Jahrhunderts, die das ›Alte Europa‹ grundlegend verändert hat. Die höfische Kultur, die unter Ludwig XIV. ihren Höhepunkt gefunden hatte, wurde in dieser Epoche an den Rand der politischen Bedeutung gedrängt und von etwas völlig Neuartigem abgelöst: der Öffentlichkeit. Wichtige kulturelle Einrichtungen entstanden in dieser Zeit: Zeitungen und Journale, Kaffeehäuser und Leihbüchereien, Museen und Kunstausstellungen. Die ›öffentliche Meinung‹ wurde nun zum entscheidenden Maßstab in kulturellen und politischen Fragen. In einer vergleichenden Studie von Macht und Kultur zeigt Blanning, wie unterschiedlich die europäischen Staaten auf die Herausforderung – und Chance – dieser neuen Entwicklung reagierten.

Das Lob der Presse

»Blanning nähert sich seinem Thema nicht mit bleierner Diskursschwäche, sondern mit der wunderbaren Leichtigkeit eines zugleich inspirierten und erzählungsgesättigten Querschnitts. So kommt das (von Monika Carbe hervorragend übersetzte) Buch fast ohne Theoriebildung aus und verbreitet gerade dadurch vertiefte Nachdenklichkeit – so meisterhaft ausgewählt sind die Geschichten, aus denen mit der Virtuosität der Unaufdringlichkeit Geschichte destilliert wird. Dabei schützen Präzision bis ins Detail, verbunden mit souveräner Distanz, vor weihevoller Geschwätzigkeit, die bei dem Genre ›Europa-Geschichten‹ oft genug penetrant hervortritt.« Damals

»Wie Tim Blanning ... Bekanntes durch unvertraute Vergleiche in ein neues Licht rückt, ist große historiographische Kunst. Aus der Einsicht, dass auch Clio dichtet, entsteht ein wissenschaftliches Werk von hoher Originalität und provokativer Kraft ... Blanning absolviert einen historischen Parcours auf kurzweiligen vierhundert Seiten. Dabei bleibt vieles unerwähnt. Freunde enzyklopädischer Vollständigkeit werden mäkeln, dass die politische Kultur des Alten Europa ohne Naturphilosophen, Juristen und Salonlöwen nicht zu verstehen sei. Gerade im Aussparen besteht aber die Kunst dieses Buches. Blanning erzählt quellennah und mit Lust am aussagekräftigen Exempel. Damit schafft er einen Überblick von ungewohnter Prägnanz ... Die Beiläufigkeit, mit der Blanning neue Akzente setzt, korrespondiert mit einem Stil eleganter Lässigkeit, dem Monika Carbe gekonnt ins Deutsche hinübergerettet hat.« FAZ

»All diese Entwicklungslinien im Grenzbereich von Kultur und Macht von höfischer Repräsentation und politischer Kultur, in ein Gesamtbild gebracht und dabei ein stets lesbares, spannendes und kluges Buch geschrieben zu haben, dafür ist Blanning zu danken.« Lesart

»Was das Buch zu einer amüsanten Lektüre macht, ist Blannings Begabung, die alte Fortschrittsgeschichte aus tausend kulturgeschichtlichen Anekdoten neu zusammenzusetzen, und zwar mit viel Gespür für sprechende Details und erkenntnisfördernde Metaphern.« Süddeutsche Zeitung

»T.C.W. Blannings Meisterwerk über die Entstehung der Öffentlichkeit ... Mir fällt kein wissenschaftliches Buch aus Deutschland ein, von dem ich auf einem derartigen Ausflug so viel gehabt hätte, nicht nur an Wissen, sondern auch an Atmosphäre und Anschauung.« Merkur

»Das Buch besticht durch den ungewohnten, aber dennoch sich als höchst fruchtbar erweisenden Ansatz, der politische Geschichte mit den kulturellen Entwicklungen gekonnt verknüpft. Und es belegt wieder einmal die Fähigkeit angelsächsischer Historiker, einen auf den ersten Blick nicht gerade populären Gegenstand ohne aufgesetzte Gelehrsamkeit und ausufernden wissenschaftlichen Apparat leserfreundlich zu präsentieren.« Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.