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Die Ehre des Scharfrichters
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Harrington, Joel F.

Die Ehre des Scharfrichters

Meister Frantz oder ein Henkersleben im 16. Jahrhundert

Bestellnummer: 1013759

Buch

Erscheinungsdatum: 15. Juli 2014

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(Geb. LP 24,99 €)

Beschreibung

Aus dem Engl. von Norbert Juraschitz. 2014. 400 S. mit 33 s/w Abb., Reg., 13,5 x 21,5 cm. geb. mit SU. Siedler, München. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Frantz Schmidt tötete fast 400 Menschen und war doch ein angesehener Mann. Ungewöhnlich ist nicht nur der Lebensweg des Nürnberger Henkers, sondern auch, dass er Tagebuch schrieb. Joel Harrington hat dieses einmalige Zeugnis ausgewertet und gibt in seinem Buch seltene Einblicke in das Leben, Denken und Fühlen der Menschen am Beginn der Neuzeit.


  • ISBN: 9783534263837
  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Joel F. Harrington ist Professor für Europäische Geschichte an der Vanderbilt University. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Sozialgeschichte, vor allem zur Zeit der Reformation und der Frühen Neuzeit in Deutschland.

Beschreibung

Das Handwerk des Tötens hatte Frantz Schmidt von seinem Vater gelernt, doch sein Leben lang strebte er danach, dem unehrenhaften Stand des Henkers zu entfliehen. Als Scharfrichter in Nürnberg waren es vor allem die Kriminellen, die Außenseiter und Pechvögel, mit denen er in Kontakt kam, der Zugang zur ehrbaren Gesellschaft blieb ihm lange verwehrt. Über seine grausame Arbeit hat Meister Frantz über 45 Jahre lang Buch geführt und der Nachwelt damit eine höchst ungewöhnliche Quelle hinterlassen. Basierend auf dem Tagebuch und anhand umfangreicher Forschung gelingt es Joel Harrington meisterhaft, das Leben des Frantz Schmidt in all seinen Facetten und Widersprüchen zu schildern. Er erzählt damit nicht nur eine faszinierende Lebensgeschichte, sondern erschließt uns zugleich eine Epoche, in der die Welt sich zur Moderne wandelt.

Das Lob der Presse

»Ein kluges und faszinierendes Buch.«

Hilary Mantel

»Joel Harrington rettet nicht nur das Leben eines Einzelnen vor Abscheu und Herablassung, sondern er macht zugleich eine ganze Welt wieder lebendig.«

Brendan Simms, Wall Street Journal

Pressezitate

»Harrington schildert das Leben dieses außergewöhnlichen Mannes ohne Voyeurismus und Herablassung, vielmehr mit Einfühlungsvermögen und genauer Kenntnis des gesellschaftlichen Hintergrunds.«

dpa (23.04.2014)

»Harrington ist es gelungen, ein […] anrührendes individuelles Schicksal mit einer eingängigen Darstellung des justiz- und sozialgeschichtlichen Kontextes zu verbinden«

Deutschlandradio - Kultur, 16.04.2014

»Harringtons brillantes Buch zeichnet […] ein wirklich packendes Porträt der frühen Neuzeit. […] Ein so kluges und faszinierendes historisches Buch wie dieses stellt einen echten Glücksfall dar.«

Falter (12.03.2014)

»Eine bemerkenswerte Sozialgeschichte aus der Welt der frühen Neuzeit!«

Deutschlandradio Kultur Buchempfehlungen (01.05.2014)

»Mit großem Einfühlungsvermögen und immenser Sachkenntnis macht [Harrington] die Epoche des 15. Jahrhunderts wieder anschaulich. Ein ebenso lesenswertes wie gut geschriebenes Buch.«

BR2 – regionalZeit-Franken, 23.04.2014

»[Ein] faszinierendes Buch. […] Harringtons Verdienst ist, das Tagebuch aus einer neuen, eher sozialgeschichtlichen Perspektive zu betrachten.«

Neue Zürcher Zeitung, 14.05.2014

»Ein notwendiges Buch für kritische Leser.«

Wiener Zeitung, 24.06.2014

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