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Französische Frauen der Frühen Neuzeit
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Zimmermann, Margarete / Böhm, Roswitha (Hrsg.)

Französische Frauen der Frühen Neuzeit

Dichterinnen, Malerinnen, Mäzeninnen

Bestellnummer: B141504

Buch

Erscheinungsdatum: 25. August 1999

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(Geb. LP 14,90 €)

Beschreibung

Hrsg. von Margarete Zimmermann und Roswitha Böhm. 1999. 288 S. mit 23 s/w Abb., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Siebzehn Einzelporträts von Mäzeninnen, Dichterinnen und Malerinnen ergeben eine faszinierende ›Galerie der starken Frauen‹, ein ebenso lebendiges wie vielfältiges Tableau weiblicher Kultur im Frankreich der Frühen Neuzeit. Erstmals entsteht so ein interdisziplinäres Gesamtbild weiblicher Kreativität, Kunstförderung und Kunstpolitik, zusammengesetzt aus Lebensläufen, von denen jeder für sich schon ungewöhnlich und spannend genug ist.

Vorgestellt werden: Anne de Bretagne, Margarete ...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Margarete Zimmermann, geb. 1949, ist Professorin für Romanistik an der FU Berlin und Trägerin des Margherita-von-Brentano-Preises, Mitherausgeberin der ›Ergebnisse der Frauenforschung‹ und von ›Querelles. Jahrbuch für Frauenforschung‹ und P...

Beschreibung

Mit diesem interdisziplinär angelegten Buch wird erstmals ein Gesamtbild weiblicher Kreativität, Kunstförderung und Kunstpolitik im Frankreich der Frühen Neuzeit entworfen. Einzelporträts von Mäzeninnen wie Diane de Poitiers oder Katharina von Medici, von Dichterinnen wie Margarete von Navarra oder Madeleine de Scudéry und von Malerinnen wie Louise Moillon und Sophie Elisabeth Chéron fügen sich zu einer faszinierenden ›Galerie der starken Frauen‹, zu einem ebenso lebendigen wie vielfältigen Tableau weiblicher Kultur zusammen. Erkenntnisse der ›Gender Studies‹ vermitteln ferner neue Einblicke in die ›Orte‹ von Frauen im kulturellen Feld ihrer Zeit sowie in Selektionsmechanismen des kulturellen Gedächtnisses, wenn es um die Überlieferung von Kunstwerken von Frauen geht und von historischem Wissen über deren Schöpferinnen. – Mit Beiträgen über Anne de Bretagne, Margarete von Navarra, Diane de Poitiers, Hélisenne de Crenne, Katharina von Medici, Madeleine und Catherine des Roches, Louise Labé, Margarete von Valois, Marie de Gournay, Maria von Medici, Mademoiselle de Scudéry, Louise Moillon, Madame de Sévigné, La Grande Mademoiselle Elisabeth Sophie Chéron, Marie-Catherine d’Aulnoy und Anne Marie Renée Strésor.

Mit Italien, Deutschland und England befassen sich die ebenfalls bei der WBG erschienenen Bände ›Frauen der italienischen Renaissance‹ (1999 hrsg. von Irmgard Osold-Wehden), ›Deutsche Frauen der Frühen Neuzeit‹ (2000 hrsg. von Kerstin Merkel / Heide Wunder) und ›Englische Frauen der Frühen Neuzeit‹ (2001 hrsg. von Gesa Stedman).

Das Lob der Presse

»Im vorliegenden Sammelband werden auf knapp 250 Seiten insgesamt 18 ›starke Frauen‹ aus der Zeit vom späten 15. bis zum frühen 18. Jh. präsentiert. Wie der Titel bereits deutlich macht, handelt es sich dabei um Frauen aus dem französischen Sprachraum, die sich als Künstlerinnen, Literatinnen und Mäzeninnen einen Namen gemacht haben. Tatsächlich sind zwar auch solche darunter, deren Namen vielleicht nicht jede(r) kennt, so die zu ihrer Zeit sehr bekannten Malerinnen Louise Moillon, Elisabeth Sophie Chéron oder Anne-Marie Renée Strésor, doch die meisten hier behandelten ›Dames célèbres‹ haben bis heute kaum etwas von ihrer Prominenz eingebüßt, obgleich ja die Geschichtsschreibung sich als unzuverlässige Parteigängerin der weiblichen ›memoria‹ erwiesen hat und viele Frauen der Vergangenheit in Vergessenheit fielen ... Dennoch präsentiert der Band bei weitem nicht nur wohlbekannte biographische Daten und Anekdoten, sondern durch den kulturgeschichtlichen Blickwinkel, der systematisch angereichert ist durch die Frage nach den Quellen und Erscheinungsformen weiblicher Identität und Kreativität, entsteht zuweilen ein ganz überraschender, neuer Befund... Hier sollen gerade nicht unkritisch biographische Darstellungsmuster und Stereotype nachgebetet werden, sondern es soll ein Kontrapunkt zur traditionellen Historiographie gesetzt werden, indem diese kritisch beleuchtet und, womöglich, korrigiert wird, zumal ›groteske Fehleinschätzungen und abschätzige Werturteile in bezug auf starke Frauen in Politik und Kultur keine Ausnahme‹ sind, wie die Herausgeberinnen einleitend betonen. Infolgedessen gehen praktisch alle Beiträge, die von ausgewiesenen Kennerinnen der Materie durchweg sehr gut lesbar und kenntnisreich verfasst sind, von einer kritischen Durchsicht der Historiographie und des Forschungsstandes aus und berücksichtigen auch die spezifischen Lebensbedingungen und Handlungsmöglichkeiten von Frauen im 16., 17. und 18. Jh., wodurch der Band, neben seiner vorzüglichen optischen und sprachlich-darstellerischen Dimension auch noch eine Tiefenschärfe gewinnt, die das Lesen zum Vergnügen macht und zum Weiterdenken (und -forschen) anregt.« Francia

»Galerie der starken Frauen. Margarete von Navarra, Mademoiselle de Scudéry, Madame de Sévigné: Der Restauration von Gemälden, deren Befreiung von Übermalungen und Verdunkelungen glich die Arbeit an den 17 ›Monographien en miniature‹, die der Band ... versammelt. Denn wenn ›starke Frauen‹ aus Politik und Kunst des Zeitraums von 1500 bis 1700 überhaupt Spuren im kulturellen Gedächtnis hinterlassen haben, sind diese geprägt von grotesken Fehleinschätzungen und abschätzigen Werturteilen.« Die Presse - Spectrum

»Margarete von Navarra, Katharina von Medici, Louise Labé, Margarete von Valois, Maria von Medici, Mademoiselle de Scudéry, Madame de Sévigné und manche andere Damen machten damals als Literatinnen, Mäzeninnen oder Salonière von sich reden, schrieben Gedichte oder begannen zu malen, so dass man ihnen bereits zu ihrer Zeit Attribute zuerkannte, wie sie lange Zeit nur unter Männern üblich waren. Über alle diese Frauen der frühen Neuzeit in Frankreich informiert ungemein packend und gelehrt zugleich der vorliegende Sammelband, der von den Herausgeberinnen gekonnt und souverän eingeleitet und zusammengefasst wurde.« Gerhard Danzer Miteinander leben lernen

»Ein sehr spannendes und gut lesbares Buch, das viele neue und interessante Einblicke in weibliche Lebensbedingungen und Entfaltungsmöglichkeiten in einer unruhigen und aufregenden Zeit bietet.« Romanische Forschungen

»Ein nützliches und informatives Buch mit brauchbaren bibliographischen Anhängen.« NZZ Neue Zürcher Zeitung International

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