Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Militarismus in Deutschland
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Wette, Wolfram

Militarismus in Deutschland

Geschichte einer kriegerischen Kultur

Bestellnummer: B216437

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 17. September 2008

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
Sonderpreis Mitglieder 9,90 €
(statt 19,90 €) Nichtmitglieder 12,95 €

Beschreibung

2008. 309 S., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Der deutsche Militarismus hat seine Ursprünge in der altpreußischen Gesellschaft des 18. Jh. Wolfram Wette zeigt den Werdegang eines Systems, dessen Grundlagen der Menschenerziehung, der Verhaltensweisen und der Einstellung zum Staat schon früh militärisch geprägt waren. Diese soziale Militarisierung der deutschen Gesellschaft sollte sich bis weit in das 20. Jh. hinein fatal auswirken.


  • ISBN: 9783534216437
  • Auflage: 1. Auflage 2008
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Wolfram Wette, geb. 1940, war Professor für neueste Geschichte in Freiburg. Er gilt als einer der wichtigsten kritischen Militärhistoriker. Sein Buch ›Die Wehrmacht. Feindbilder – Vernichtungskrieg – Legenden‹ (2002) ist ein Standardwerk.

Beschreibung

Dass eine mit Gewalt imprägnierte Gesellschaft zu gegebener Zeit eine Eigendynamik entfalten, dass sie sich sogar als ein Treibhaus für Katastrophen erweisen kann, diese uns heute einleuchtend erscheinende Einsicht musste im 20. Jahrhundert teuer erkauft werden.

Wolfram Wette, weithin bekannt als einer der wichtigsten – kritischen – Militärhistoriker, macht mit seinem neuesten Werk deutlich, dass weiterreichende Erkenntnisse über die Genese des preußisch-deutschen Militarismus und der zwei Weltkriege aber erst gewonnen werden können, wenn bewusst wird, wie tief das Militär in Struktur und Mentalität der deutschen Gesellschaft besonders vom Kaiserreich an bis in die Zeit des Nationalsozialismus verwurzelt war. Einflüsse des Militärs auf die Politik, die Wissenschaft und die Wirtschaft, sozialer Militarismus, Gewaltverherrlichung, Kriegsideologien, Freund-Feind-Denken, nationalistische und rassistische Ideologien, militaristische Erziehung, Interessen der Rüstungsindustrie und andere Erscheinungen sind als Bestandteile eines größeren Ganzen aufzufassen. – In dieser Form ist Wolfram Wettes umfassende Darstellung provokant und konkurrenzlos.

Das Lob der Presse

»Ich habe Ihr Buch gekauft, studiert und weiterempfohlen. Ich schätze daran den klaren Stil, den soliden historischen Hintergrund und die schlüssige Argumentation. Ihr Buch war längst überfällig, es ist nun ein Standardwerk zu dem Thema.« Prof. Dr. Peter R. Frank, Historiker, an den Autor

»Sechzig Jahre nach Gründung der Bundesrepublik erscheint die ehemalige Militärmacht vollkommen pazifiziert. Wie es dazu kam, schildert Wolfram Wette in nahezu angelsächsischer Erzähltradition seriöser und zugleich unterhaltsamer Historiografie… Im zweiten deutschen Nationalstaat ist die Distanz zwischen Militär und Gesellschaft weiterhin derart groß, dass bislang der Boden für einen neuen Militarismus fehlt. So gesehen ist der Werdegang der Bundesrepublik bisher auch eine Misserfolgsgeschichte. Ihr Verlierer heißt: Militarismus - ihr analytisch wie stilistisch glänzender Biograf: Wolfram Wette.« DIE WELT

»Es ist eine gelungene Überblicksdarstellung, die vom Kaiserreich bis zur Gegenwart reicht. Wette füllt mit seinem Buch eine Lücke, denn in der pazifistisch gestimmten Bundesrepublik war der deutsche Militarismus fast ein Tabuthema.«

Der Tagesspiegel

»Ein sehr wichtiger Beitrag zum Problem der Kontinuität in der deutschen Geschichte.«

Die Zeit

»Ein neues, brillant geschriebenes Buch. Wolfram Wettes Buch ist Pflichtlektüre.« Frankfurter Rundschau

»Mit besonderem Gewinn liest man Wettes gut geschriebene Darstellung. Wenn also Geschichtsbücher dazu da sind, historische Begebenheiten dem Vergessen zu entreißen und sie in die aktuelle politische Debatte einzubringen, dann ist dies ein Geschichtsbuch par excellence - und sei nicht nur den Mitgliedern des Verteidigungsausschusses in Berlin, sondern jedem mündigen Bürger zur Lektüre empfohlen.« Badische Zeitung

»Ein wichtiges Buch, um die Ereignisse der beiden Kriege zu verstehen.« Bücherbord

»In einer kenntnisreich geschriebenen Darstellung verfolgt der Autor das mörderische Phänomen quer durch fünf deutsche Staaten, angefangen von Preußen, dem Kaiserreich, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus bis hin zur BRD. Ein besonderes Verdienst von Wette besteht dabei darin, dass er immer wieder Beobachtungen zeitgenössischer engagierter Kritiker des Militarismus darstellt und so dem Vergessen entreißt.« Neues Deutschland

»Wette hat eine breit angelegte, auf dem neusten Stand der Forschung befindliche, ebenso engagierte wie bemerkenswerte und zum Nachdenken anregende Analyse des Militarismusproblems in Preußen-Deutschland vorgelegt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wette ist der wohl engagierteste Kenner der militärischen Dimension deutscher Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert. Er beherrscht die Kunst der Differenzierung und gleichzeitug die des stringenten Urteilens.« Blätter für deutsche und internationale Politik

»Von einem deutschen Historiker war ein solches Buch nicht zu erwarten. Es ersetzt Regalwände und sei jedem nachdrücklich empfohlen, der sich bei der Suche nach den Gründen des deutschen Faschismus, auch seiner immer nach aktuellen Nachwirkungen, nicht mit allzu bequemen Formeln zufrieden geben will.« Ossietzky

»Wette referiert in seinem Buch die einschlägige Literatur. Dies ist eine Synthese des Bestehenden, keine neue Forschung. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen und richtet sich weniger an den Spezialisten, dem viele der hier vorgestellten Thesen bekannt sein werden, als vielmehr an ein breiteres Publikum, dem hier ein eklektischer, aber gut verständlicher Überblick der Forschungsdiskussionen zum Thema Militarismus in Deutschland geboten wird.« sehepunkte

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.