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Einführung in die Stilistik der griechischen und lateinischen Literatursprachen
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Landfester, Manfred

Einführung in die Stilistik der griechischen und lateinischen Literatursprachen

Mit einem Beitrag von Barbara Kühn über Formen des Prosarhythmus

Bestellnummer: B197127

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. April 2006

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1997. XI, 180 S., kart.

Programmlinie: Studium

Die Stilistik ist traditionell in der Klassischen Philologie durch den Rückgriff auf die antike Rhetorik in der Nähe der Literaturwissenschaft etabliert. In dieser Einführung wird die komplexe Sprachwirklichkeit der griechischen und lateinischen Literatursprachen durch eine neue Systematik erfasst, die auf die Analysemodelle der modernen sprach- und literaturwissenschaftlichen Stilistik zurückgreift. Durch die Kombination von alten und neuen Analysemodellen erscheint die Sprachwirklichkeit a...


  • ISBN: 9783534197125
  • Seitenzahl: 191
  • Auflage: Neuaufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Landfester, Manfred

Manfred Landfester wurde 1964 in Tübingen promoviert. Von 1964 bis 1971 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Ruhr-Universität Bochum. Dort war er von 1971 bis 1980 als Hochschullehrer in verschiedenen Funktionen tätig (Dozent, Außerplanmäßiger Professor, Professor). 1981 bis 2002 hatte er e...

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Beschreibung

Die Stilistik an der Grenze zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft wird nur selten systematisch betrieben. Während sie in den Neu-Philologien vor allem als Sprachwissenschaft betrieben wird, hat sie sich in der Klassischen Philologie in der Nähe der Literaturwissenschaft etabliert, denn sie knüpft mehr oder weniger direkt an das Kategoriensystem der antiken rhetorischen Stilistik an. Gegenüber dieser traditionellen und vertrauten Orientierung wird in dieser Einführung die komplexe Sprachwirklichkeit der griechischen und lateinischen Literatursprachen durch eine neue Systematik erfasst, die auf Analysemodelle der modernen sprach- und literaturwissenschaftlichen Stilistik zurückgreift und die Chancen der Interdisziplinarität für den Erkenntnisgewinn nutzt. Die Ergebnisse der traditionellen rhetorischen Stilistik werden dabei in diese neue Systematik integriert.

Durch die Kombination von alten und neuen Analysemodellen erscheint die Sprachwirklichkeit antiker Texte in neuer Konturierung. Alle Ebenen der Sprache werden in gleicher Weise berücksichtigt, so dass diese Einführung eine Laut-, Morphem-, Wort, Satz- und Textstilistik ist. Die Sprache der Literatur wird nicht nur präziser, sondern auch übersichtlicher beschrieben. Die Gestaltung sprachlicher Form und ihre Wirksamkeit wird gleichermaßen differenziert behandelt.

Landfester, Manfred

Manfred Landfester wurde 1964 in Tübingen promoviert. Von 1964 bis 1971 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Ruhr-Universität Bochum. Dort war er von 1971 bis 1980 als Hochschullehrer in verschiedenen Funktionen tätig (Dozent, Außerplanmäßiger Professor, Professor). 1981 bis 2002 hatte er eine Professur für Klassische Philologie (Griechische Philologie) an der Justus-Liebig-Universität Gießen inne.


Das Lob der Presse

»Mit diesem Buch wird ein neuer Standard gesetzt in der Betrachtung der Stilistik der lateinischen und griechischen Sprache, die sonst in der Klassischen Philologie eher in die Kompetenz der Rhetorik fällt und leider allzu oft nur in sehr unzureichender Form in die entsprechenden Stilübungen verbannt ist. L. eröffnet durch die Kombination von sowohl sprach- als auch literaturwissenschaftlicher Betrachtungsweise (Kap. 1) den Weg zu einer integrativen Analyse, die alle Ebenen der Sprache in gleicher Weise berücksichtigt ... Ein derartiger Brückenschlag zwischen den verschiedenen Disziplinen der Klassischen Philologie und der modernen Linguistik war überfällig. Kapitel 2 und 3 sind in wünschenswerter Klarheit der Definition von ›Stil‹ und den verschiedenen Beschreibungsebenen des Stils gewidmet. Kapitel 4 ergänzt diese Ausführungen durch die ›Leistungen der sprachlichen Ausdrucksmittel‹ ... Während mit diesen vier Kapiteln sozusagen die Basis für die Feinanalyse gelegt ist, beschäftigen sich die beiden folgenden Kapitel mit den Subsystemen der Sprache in synchroner und diachroner Hinsicht, letzteres getrennt nach Griechisch und Lateinisch. Die Kapitel 7 – 12 wenden sich der Systematisierung der Stilformen und ihren verschiedenen Phänotypen ... Das Buch sollte zur Grundausrüstung aller Studierenden und Lehrenden der Klassischen Philologie gehören.« Museum Helveticum

»Das Buch ist eine Pionierarbeit und kann als Grundlage für künftige stilistische Untersuchungen dienen.« Anregung

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