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Rom – Stadt ohne Ursprung
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Dupont, Florence

Rom – Stadt ohne Ursprung

Gründungsmythos und römische Identität

Bestellnummer: 1005637

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 30. September 2013

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(Geb. LP 29,99 €)

Beschreibung

Aus dem Franz. von Clemens Klünemann. 2013. 224 S. mit Bibliogr., 14,5 x 22 cm, geb.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Florence Dupont zeigt hier, dass das antike Rom seit seiner Gründung eine offene Stadt war: Römischer Bürger konnte jeder sein, der zugehörig sein wollte zur civitas, unabhängig von seiner tatsächlichen Herkunft. Ihre innovative Deutung des römischen Gründungsmythos erweist sich als Absage an jegliche nationale Identität im Sinne einer Leitkultur.


  • ISBN: 9783534262700
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Dupont, Florence

Florence Dupont ist Professorin für Latein an der Universität Paris VII – Diderot, Directrice am Collège International de philosophie und Autorin zahlreicher Publikationen zur griechischen und römischen Literatur.

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Beschreibung

Die Legenden von der Gründung Roms spiegeln keineswegs uralte mündliche Traditionen wider, sondern sind erst gegen Ende der römischen Republik entstanden. Florence Dupont stellt in diesem Buch die provozierende These auf, dass die in der Aeneis geschilderte Stadtgründung nicht als einmaliger Vorgang zu verstehen ist, sondern als Idee eines sich alljährlich im Pilgerzug der Senatoren nach Lavinium und im Opfer an der Ara Pacis rituell vollziehenden Gründungsaktes. Der Ritus vergegenwärtigt den Mythos und bestätigt damit seine Bedeutung immer wieder aufs Neue. In der Gründungslegende spielt Aeneas, der Zugereiste, die entscheidende Rolle. Dieser Gedanke eines doppelten Ursprungs begründet letztlich die Identität eines Römers: Römischer Bürger ist jeder, der zugehörig sein will zur civitas, unabhängig von seiner tatsächlichen Herkunft. Duponts innovative Deutung des römischen Gründungsmythos erweist sich so als Absage an jegliche nationale Identität im Sinne einer Leitkultur.

Dupont, Florence

Florence Dupont ist Professorin für Latein an der Universität Paris VII – Diderot, Directrice am Collège International de philosophie und Autorin zahlreicher Publikationen zur griechischen und römischen Literatur.


Das Lob der Presse

»anregend und sehr gelungen.« Antike Welt

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