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Von Marx bis Horkheimer
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Bolte, Gerhard

Von Marx bis Horkheimer

Aspekte kritischer Theorie im 19. und 20. Jahrhundert

Bestellnummer: B200314

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2006

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1995. XII, 104 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Das Buch liefert einen systematischen Abriss der Entfaltung kritischer Theorie seit ihren Anfängen um die Mitte des 19. Jhs. bis etwa 1940. Kritische Theorie wird verstanden als undogmatische Aneignung, Tradition und Entwicklung eines bestimmten Denkens, dessen klassisches Modell die ökonomische Gesellschaftstheorie von Marx ist. Bolte hebt diesen Rückbezug wieder ins Bewusstsein. Deutlich wird die Aktualität kritischer Theorie für eine angemessene Theorie der gegenwärtigen Krise.


  • ISBN: 9783534200313
  • Seitenzahl: 116
  • Auflage: 1., Aufl. 1995
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Gerhard Bolte, geb. 1957, Dr. phil., Studium der Erziehungswissenschaften und Philosophie in Hannover, Lüneburg und Kassel. Herausgeber von: Unkritische Theorie. Gegen Habermas (1989); letzte Buchveröffentlichungen: Staatsidee und Naturgeschichte. Zur Dialektik der Aufklärung im Hegelschen Staatsbegriff (1991); als Koautor: Einführung in die kritische Theorie (1994).

Beschreibung

Kritische Theorie gilt heute als eine bestimmte Richtung in der Sozialforschung, die Anfang der 30er Jahre in einem Frankfurter Institut unter Leitung Max Horkheimers konzipiert wurde und heute vor allem durch Jürgen Habermas repräsentiert wird. Insbesondere seit den 80er Jahren hat sich diese Interpretationsrichtung und die mit ihr verbundene Bezeichnung ›Frankfurter Schule‹ in der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion durchgesetzt.

Die Darstellung von Gerhard Bolte rückt die kritische Theorie in ein anderes Licht. Sie zeigt, was für Horkheimer und die um ihn versammelten Wissenschaftler selbstverständlich war: dass kritische Theorie bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist und mit der ökonomischen Gesellschaftstheorie von Marx ihre klassische Gestalt erreicht hatte. Diesen Rückbezug auf die kritische Theorie des 19. Jahrhunderts wieder ins Bewusstsein zu heben und auch für Leser, die kein profundes Vorverständnis mitbringen, transparent zu machen ist der Anspruch dieses Buches. Damit wird nicht nur das Verständnis der Arbeiten kritischer Theorie ab 1930 erleichtert, sondern auch deren Aktualität für eine angemessene Theorie der gegenwärtigen Krise unterstrichen. Kritische Theorie der Gegenwart: das ist kein Markenzeichen exklusiver Intellektuellenzirkel und Wissenschaftsorganisationen, sondern die nicht dogmatische Aneignung, Tradierung und Entwicklung eines bestimmten Denkens, das sein Fundament im Historischen Materialismus und der ökonomischen Gesellschaftstheorie hat.

Das Lob der Presse

»Trotz unserer turbulenten Zeit gelingt es Bolte, Marx’ kritische Theorie der Produktivkräfte und Produktionsverhältnisse spannend darzustellen.« Listen

»Der Verfasser unternimmt den Versuch, den im Zuge der Entwicklung der Theorie nach dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere durch ihre Rezeption seit den 80er Jahren verloren gegangenen Bezug auf die Marxsche Theorie der Gesellschaft wieder ins Bewusstsein zu rufen. Er analysiert das Verhältnis von Aufklärung und Philosophie, setzt sich mit dem Historischen Materialismus auseinander und beschreibt anschließend prägnant die wesentlichsten Züge der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie. Abschließend geht Bolte auf die Bedeutung der kritischen Theorie angesichts des Scheiterns revolutionärer Perspektiven ein und hebt ihre Relevanz auch für die Analyse der gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse hervor.« ekz-Informationsdienst

»Boltes Umgang mit den verschiedenen Theorieelementen zeigt sich erfrischend undogmatisch. Er liefert weder eine Aneinanderreihung beliebiger Philosopheme noch frischt er unfruchtbare Kontroversen über den angeblichen Marxismus oder Nicht-Marxismus der Theorie auf, sondern vermag die analytische Kraft der verschiedenen Aspekte kritischer Theorie in ihrer Konfrontation mit der jeweiligen geschichtlichen Situation zu zeigen.« Das Argument

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