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Wie viel Wissen brauchen wir?
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Frühwald, Wolfgang

Wie viel Wissen brauchen wir?

Politik, Geld und Bildung

Bestellnummer: B220830

Buch

Erscheinungsdatum: 25. August 2008

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(Geb. LP 29,80 €)

Beschreibung

2007. 367 S., geb. mit SU und Lesebändchen. Berlin University Press, Berlin. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Wie viel Wissen braucht der Mensch? Wer die Medien befragt, gewinnt den Eindruck, dass nur Berge von Fachwissen den Überblick über unsere komplexe Welt erlauben. Dieses Buch plädiert gegen diese Meinung. Es hinterfragt, was die Gesellschaft von den Institutionen der Bildung und der Wissenschaft erwartet, was sie erwarten darf und erwarten sollte.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Wolfgang Frühwald ist Professor (em.) für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Ludwig Maximilians-Universität München. Dr. phil. h.c. mult., Dr. theol. h.c., Mitglied zahlreicher in- und ausländischer Akademien der Wissenschaften. 199...

Beschreibung

»Der Mensch muss klug sein, nicht gebildet«, so kritisiert Theodor Fontane den bildungsbürgerlichen Wissensbesitz und tritt ein für die kritische Urteilskraft des Menschen. Wer sie an wenigen, aber bedeutsamen Gegenständen gewinnt und übt, kommt mit wenig Faktenwissen aus.

Wolfgang Frühwald analysiert und hinterfragt, was die Gesellschaft von den Institutionen der Bildung und der Wissenschaft erwartet, was sie erwarten darf und erwarten sollte. Er meint, die Tiefe der Einsicht entspreche der Tiefe des Lesevergnügens, und berichtet aus eigener Erfahrung über die Innen- und Außensicht des Wissens – eines gesellschaftlichen Bereichs, der in Deutschland noch immer zu großen Teilen in die Hände der Wissenschaft gegeben ist. Bildungspolitik, Institutionenwandel, Gedächtnispolitik, Grenzüberschreitungen, Forschungsethik und Sprachenpolitik sind Themen dieses Buches, ebenso wie der Wandel jener Bildungsinstitutionen, die im Schatten der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen: humanistische Gymnasien, Universal-Bibliotheken, Museen, Wissenschaftsakademien, Stiftungen und Kollegs. Der Wandel der Fächer und Fakultäten der Universitäten wird hier aus der Perspektive der Literatur erkundet und bringt überraschende Einblicke. Der Slogan »Erforscht wird, was bezahlt wird« hat für weite Teile der Natur- und Lebenswissenschaften seine Gültigkeit behalten, und die staatlichen Forschungsetats sind unserer Vorstellungskraft längst in den Bereich zweistelliger Milliarden-Dollar-Summen entschwunden. Die Inhalte einer von Verantwortung getragenen Bildungs- und Forschungspolitik sind gegenüber dem ökonomisch gelenkten Wettbewerbsdenken ganz in den Hintergrund getreten, obwohl gerade die Inhalte sich unter dem Druck gewaltiger, auf programmatische Schwerpunkte hin gelenkter Finanzierungsströme zu verwandeln beginnen.

Das Lob der Presse

»Seiner eigenen Erinnerung scheint das Informationszeitalter keinerlei Abbruch getan zu haben: Die Fülle von Erinnerungen und Fakten, auf die der 1935 geborene Germanist rekurrieren kann, ist enorm.« Frankfurter Rundschau

»Bildungsbürgertum, wie es von Frühwald verkörpert wird, glaubt nicht, zu allem und jedem etwas zu sagen zu haben, gibt aber die Hoffnung nicht auf, dass sich auch Fragen abstrakter und hochdifferenzierter Art auf einer Ebene verhandeln lassen, auf der das gesellschaftliche Selbstgespräch nicht zu einer Kakophonie von Experten verkommen muß.« Der Standard

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