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Freundschaft
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Lemke, Harald

Freundschaft

Ein philosophischer Essay

Bestellnummer: B189558

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. September 2005

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 2000. X, 220 S., kart.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Die gegenwärtigen Lebensbedingungen in den Industriestaaten sind dadurch gekennzeichnet, dass tendenziell jeder Einzelne in einem historisch noch nie dagewesenen Maße sein Leben eigenständig gestalten muss. Bei dieser Aufgabe spielen nicht-verwandtschaftliche, freiwillige Beziehungen, Freundschaften also, eine besonders herausragende Rolle. Der Autor reflektiert die Bedingungen ihrer Möglichkeiten und entwirft eine praktische Philosophie des individuellen Soziallebens. Dabei greift er den be...


  • ISBN: 9783534189557
  • Seitenzahl: 230
  • Auflage: Neuaufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Harald Lemke, geboren 1965, Studium der Philosophie und Geschichte in Konstanz, Hamburg und Berkeley / Kalifornien, war 1988 – 93 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1993 – 97 Teaching Assistant an der Jan van Eyck-Akademie, 1997 Abschluss der Promotion in Philosophie.

Beschreibung

Ausgehend von der gesellschaftlichen Auflösung des traditionellen Familienlebens und der damit verbundenen Suche nach neuen Formen des persönlichen Zusammenlebens wächst gegenwärtig das allgemeine Interesse an Freundschaftsbeziehungen. Eine philosophische Theorie der Freundschaft existiert bislang jedoch nicht. Dies erstaunt um so mehr, wenn man bedenkt, dass das Phänomen Freundschaft von Aristoteles über Montaigne und Kant bis hin zu Nietzsche als eines der großen Themen der Praktischen Philosophie galt.

Auf der Basis einer kritischen Rekonstruktion dieser moraltheoretisch geprägten Tradition des Freundschaftsverständnisses einerseits und einer konzeptuellen Absetzung von einer Semantik der Liebe und gefühlsmäßigen Innerlichkeit andererseits entfaltet diese Studie eine umfassende Darstellung der Praxis der Freundschaft. Die Grundlegung dieser Phänomenologie der spezifisch freundschaftlichen Umgangsformen und Denkweisen wird im Rahmen einer ›Praxologie des Freundens‹ ausgearbeitet. Ergänzt und vervollständigt wird die Darstellung der praktischen Implikation tätigen Freundseins durch die Beschreibung der ›gewöhnlichsten‹ Vollzugsformen freundschaftlichen Umgangs: das Miteinanderreden, das gemeinsame Essen und Feiern.

Das Konzept einer Ethik des Selbst als Freund vermag auf konkrete Weise die philosophischen Fragen nach gelingender Subjektivität, nach Glück und Lebenslust, nach einem guten (Sozial-)Leben, nach der persönlichen Lebenskunst und nach der Verwirklichung von Freiheit und Selbstbestimmung im eigenen Leben zu beantworten. Eine Philosophie der Freundschaft verankert diese Antworten in einem zeitgemäßen und erstrebenswerten Handlungsmodell aktiver Lebensgestaltung.

Das Lob der Presse

»Harald Lemkes Essay ist interessant und in seiner Haltung erfrischend zeitgemäß, ohne sich dabei dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, schnelllebigen theoretischen Erklärungsspielchen in die Hand zu arbeiten. Der Leser sieht sich in der komfortablen Lage, eigene Erfahrungen mit vergangenen oder gegenwärtigen Freundschaften unter Lemkes Argumentations- und Erkenntnismikroskop stellen zu dürfen, um den einen oder anderen Fauxpas zu entdecken oder dem Geheimnis des freundschaftlichen Gelingens etwas auf die Spur zu kommen ... Einige Fragen werden bestimmt eine klärende Antwort finden dürfen, andere wiederum müssen sich dem undurchdringlichen Mysterium einer ›gelingenden und beständigen Freundschaft‹ schlichtweg beugen. Und das ist gut so.« Aargauer Zeitung

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