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Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
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Diefenbacher, Hans

Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit

Zum Verhältnis von Ethik und Ökonomie

Bestellnummer: B250509

Broschur

Buch

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Auflage 2001. 368 S. und 30 Schaubilder, kart.

Programmlinie: Forschung

Der Autor legt hier eine Wirtschaftsethik für die Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jh. vor. Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sind die zentralen Leitbilder. Diefenbacher begründet überzeugend die ethischen Normen für eine Ökonomie, die die Lebensbedingungen für alle nachhaltig sichert. Er zeigt, wie diese ethischen Normen in die Methode der Wirtschaftswissenschaften Eingang finden müssen, und schlägt zugleich Modelle für die praktische Umsetzung vor.


  • ISBN: 9783534250509
  • Seitenzahl: 368
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch
  • Illustrationen: 30 Farb

Porträt

Hans Diefenbacher, Dr. rer. pol., geb. 1954; Diplomvolkswirt und wissenschaftlicher Referent für Ökonomie an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) Heidelberg. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. (zus. mit Richard...

Beschreibung

Sind wir den ›Sachzwängen‹ der Ökonomie letztlich ohnmächtig ausgeliefert oder können wir die Wirtschaft bewusst gestalten? Hat es überhaupt einen Sinn, ethische Normen für das wirtschaftliche Handeln einzufordern? Und wer wäre dann der Adressat? Wie können ethische Leitbilder in die Theoriebildung der Wirtschaftswissenschaften einfließen? Hans Diefenbacher legt hier eine Wirtschaftsethik auf der Höhe der Zeit vor. Die Auswirkungen der globalisierten Ökonomie auf Gesellschaft und Politik, auf das Nord-Süd-Gefälle und auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen verlangen dringend nach einer ethischen Besinnung. Gerechtigkeit im globalen Maßstab und ökologische Nachhaltigkeit sind für Diefenbacher die zentralen Leitbilder. Er liefert eine überzeugende Begründung für diese ethischen Normen und zeigt, wie sie in die Methode der Wirtschaftswissenschaften einzubeziehen wären. Am Beispiel der Frage nach dem ›gerechten Preis‹ zeigt er den Begriffswandel von Gerechtigkeit in der Ökonomie von der mittelalterlichen Scholastik bis heute auf. Vor allem definiert er genau den zentralen und oftmals missbrauchten Begriff ›Nachhaltigkeit‹ (›sustainability‹). Als Alternative zur umstrittenen Messgröße ›Bruttoinlandsprodukt‹ entwickelt Diefenbacher ein überzeugendes Modell eines ›Index of Sustainable Economic Welfare‹. Er macht die deutschsprachigen Leser so mit einer im englischen Sprachraum sehr einflussreichen Debatte vertraut. Schließlich analysiert der Autor politische Entwürfe für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, stellt einen Minimalkatalog von Bedingungen für die Umsetzung dieser Leitbilder auf und entwickelt in Auseinandersetzung mit prominenten Kritikern der herrschenden Ökonomie Thesen zur wissenschaftlichen Politikberatung. Das Buch ist damit ein unverzichtbarer Beitrag zur ethischen Selbstaufklärung der Ökonomie.

Das Lob der Presse

»Engagierte Zeitgenossen, die ehrenamtlich oder beruflich auf diesem Gebiet tätig sind, halten mit diesem Buch das ökonomische Basiswissen für eine zeitgemäße Wirtschaftsethik in der Hand.« Forum – Kirchliches Umweltmagazin

»Fürwahr, ein Buch, das zum wissenschaftlichen Standardwerk für das Verhältnis von Gerechtigkeit, Ökonomie und Nachhaltigkeit werden könnte. Hans Diefenbacher scheut sich ... nicht, waghalsige Brückenschläge zu unternehmen: den zwischen Theorie und Empirie, zwischen Mikro- und Makroebene, zwischen Politik und Wirtschaft, und nicht zuletzt zwischen theologischer und philosophischer Ethik. Damit kann er seine Methodologie wissenschafts- und moraltheoretisch reflexiv absichern. Die Brückenschläge sind gelungen, die Thesen deutlich, der Stil leicht lesbar ... Das Buch besticht vor allem durch seine Problemorientierung und den Willen zur Systematik ... An den wichtigen Erkenntnissen in Diefenbachers wegweisendem Buch wird ... auch die jüngere Wirtschaftsethik nicht vorbei können.« Ethica

»... eine verdienstvolle Einführung in viele Probleme der Nachhaltigkeit ...« Theologische Literaturzeitung

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