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Machtteilung
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Riklin, Alois

Machtteilung

Geschichte der Mischverfassung

Bestellnummer: B187741

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2005

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Beschreibung

2006. 456 S. mit 1 Abb. sowie 12 Graph. und Tab., Fadenh., geb. mit SU.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Staaten existieren selten in Reinformen wie Monarchie, Demokratie oder Aristokratie. Meist sind die politischen Strukturen von all diesen Modellen gleichzeitig geprägt. Der bekannte Politikwissenschaftler Alois Riklin bietet hier erstmals eine Ideen- und Verfassungsgeschichte der gemischten Staatsform von der Antike bis zur Gegenwart und nimmt zugleich eine Revision der Gewaltenteilungslehre vor. Entstanden ist so eine umfassende Geschichte des Politischen und der Macht.


  • ISBN: 9783534187744
  • Seitenzahl: 456
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Alois Riklin, geb. 1935, war Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Sankt Gallen.

Beschreibung

Dies ist die erste umfassende Geschichte der gemischten Verfassungsformen, also solcher Verfassungen, die sowohl monarchistische wie demokratische und aristokratische Elemente enthalten. Viele Staaten haben diese Elemente gemischt und die gegenseitige Kontrolle der unterschiedlichen Gruppierungen hat wesentlich zur Stabilität der Staatswesen beigetragen. Ein näherer Blick auf diese Mischverfassungen ist also ein Blick auf die Mechanismen des Politischen. Der bekannte Politikwissenschaftler Alois Riklin stellt die Geschichte dieser Staatswesen umfassend dar und erläutert die Mechanismen von Machtteilung und Machtmischung.

Das Lob der Presse

»Wie weit diese Vorstellung in die Geschichte zurückreicht und wie tief sie – in jeweils sehr unterschiedlicher Ausprägung bzw. Nutzanwendung – Denken und Praxis der europäischen Politik geprägt hat, zeigt das Buch des St. Galler Politikwissenschaftlers Alois Riklin eindrucksvoll auf. Dabei gelingt es Riklin, gelehrt und unterhaltsam zugleich zu schreiben. Den Weg durch so viele politische Gedankensysteme uns Theorien zu einem intellektuellen Erlebnisparcours zu gestalten ist eine bewundernswerte Leistung. Durch Riklins Kunst der Anschaulichkeit füllen sich selbst die berühmt-berüchtigten Schemata, in denen mit Pfeilen verbundene Schaukästchen die Zuständigkeiten staatlicher Instanzen veranschaulichen, mit prallem Leben. Dass das Buch sich so spannend liest, wird durch eine unprätentiöse Sprache erzeugt, die auch deftige Alltagsmetaphern nicht scheut. Zudem vibriert die Darstellung geradezu von ethischem Engagement ... ein wunderbar anschauliches Standardwerk ... Man liest es gefesselt und nicht selten provoziert.« Damals

»... eine in ihrem umfassenden Ansatz pionierhafte Forschungsarbeit, die das Zeug zum Standardwerk hat ... Die Kenntnis der Jahrtausende alten Geschichte der Mischverfassung vermag das dringend nötige Bewusstsein für die unscheinbare Delegitimierung heutiger politischer Herrschaft zu schärfen und zu helfen, angemessene institutionelle Lösungen zu finden. Riklins Buch leistet zu dieser Bewusstseinsbildung einen substanziellen Beitrag.« Zeitschrift der Bernischen Juristenvereins

»Losgelöst von der Begriffsfrage, unabhängig davon, ob als ›Mischverfassung‹ bezeichnet oder nicht: Machtverlagerungen in den westlichen Staatssystemen verlangen nach neuen Ansätzen im Umgang mit der Macht und der Machtteilung. Eine erste Voraussetzung hierfür ist indes eine schonungslose Analyse der westlichen Staatsordnungen, die sich gerne unkritisch als Demokratien bezeichnen – eine solche legt Alois Riklin dem Leser in seinem gedanken- und diskussionsanregenden Schlusskapitel vor und setzt damit der aufschlussreichen Monographie einen angemessenen Schlusspunkt.« Schweizer Monatshefte

»Politikwissenschaftliche Kunst demonstriert der St. Galler Emeritus Riklin mit diesem ›Opus magnum‹. Es enthält das Ergebnis einer fast zwei Jahrzehnte währenden Literatur- und Quellenforschung zum Thema, das in bewundernswert flüssiger, anschaulicher Sprache verfasst ist ... Riklin hat ein inspirierendes, ein großes Buch vorgelegt, ein Muss für Politikwissenschaftler.« Zeitschrift für Politikwissenschaft

»Wenn ich mich ausschließlich positiv über dieses Buch äußere, so geschieht dies ausdrücklich aus Respekt vor der großartigen Werkleistung des emeritierten Politikwissenschaftlers und ehemaligen Rektors der Universität St. Gallen, Alois Riklin. Sein Buch ist eine echte Bereicherung unseres intellektuellen Denkens. Es hat seine Gestalt und seinen Reichtum aus einer lebenslangen und intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema gewonnen.« Forum Historiae Juris

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