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Wie wir die soziale Welt machen
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Searle, John R.

Wie wir die soziale Welt machen

Die Struktur der menschlichen Zivilisation

Bestellnummer: B255818

Buch

Erscheinungsdatum: 10. Mai 2012

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Beschreibung

Aus dem Amerik. von Joachim Schulte. 2012. 351 S. mit Reg., 20,4 x 12,8 cm, geb. mit SU. Suhrkamp, Berlin. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

John R. Searle führt in diesem Werk sämtliche seiner Lebensthemen auf überaus anschauliche und gewohnt pointierte Weise zu einer einheitlichen Theorie der menschlichen Zivilisation zusammen. Es kann als Fortsetzung seines Klassikers ›Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit‹ gelesen werden und zugleich als Einführung in das Denken dieses bedeutenden Philosophen.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

John R. Searle, geboren 1932, ist Professor für Philosophie an der Universität von Berkeley, Kalifornien.

Beschreibung

›Angela Merkel ist die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland‹, ›Das Stück Papier in der Hand des Kassierers ist ein Fünfzig-Euro-Schein‹, ›John Searle ist verheiratet‹ – mit Sätzen wie diesen sagen wir etwas über die Welt: dass es in ihr Dinge wie Bundeskanzler, Geld und Ehen tatsächlich gibt. Jedoch existieren diese sozialen Tatsachen nur, weil wir glauben, dass sie existieren. Das gilt für natürliche Tatsachen, die Schwerkraft etwa, nicht. Zerfällt die Welt somit in unterschiedliche Sphären des Seins? Gibt es womöglich zwei oder gar drei Wirklichkeiten?

Nein, sagt John Searle, es gibt schlicht nur eine einzige Realität, deren Grundlage die Welt der Natur ist, wie sie Physik, Biologie und Chemie beschreiben. Wie sich die Bestandteile der sozialen Welt dennoch nahtlos in diese Realität einfügen lassen, warum sie ebenso wirklich und objektiv sind wie die Dinge, die unabhängig von menschlichem Zutun existieren, zeigt er in seinem neuen Buch und schlägt dabei einen großen argumentativen Bogen. Sprache und Denken, Geist und Natur, Freiheit und Determinismus werden ebenso behandelt wie das Wesen von Institutionen, das Phänomen der Macht oder der Status der Menschenrechte.

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