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Konfessioneller Religionsunterricht heute?
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Schlüter, Richard

Konfessioneller Religionsunterricht heute?

Hintergründe – Kontroversen – Perspektiven

Bestellnummer: 1014534

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 15. April 2015

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 2000. XII, 184 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Aus welchen Gründen halten die beiden großen Kirchen trotz bedeutender ökumenischer Fortschritte prinzipiell an der konfessionellen Trennung im Religionsunterricht fest? Der Autor zeigt, wie aktuelle theologische und religionspädagogische Entscheidungen der Kirchen im Bereich der Ökumene maßgeblich von nichttheologischen Interessen beeinflusst werden. Durch seinen interdisziplinären Ansatz trägt das Buch zur Transparenz und kritischen Wertung der zwischenkirchlichen Situation bei. Eine bildu...


  • ISBN: 9783534265268
  • Seitenzahl: 196
  • Auflage: Sonderausgabe der 1. Aufl.
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Richard Schlüter, Dr. phil., Dr. theol., geb. 1943; Professor für Praktische und Ökumenische Theologie an der Universität Siegen. 1994 – 1998 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholischer Katechetikdozentinnen und -dozenten des deutschsprachigen Raumes (AKK). Herausgeber der Bände: Ökumenisches und interkulturelles Lernen (1994); Christentum und Toleranz (zus. mit Ingo Broer, 1996); Konfessioneller Religionsunterricht heute? Hintergründe – Kontroversen – Perspektiven (2000).

Beschreibung

Der konfessionelle Religionsunterricht in der öffentlichen Schule ist Gegenstand intensiver gesellschafts- und bildungspolitischer, theologischer und religionspädagogischer Diskussionen. Welche Gründe sind in den neuesten Erklärungen der beiden christlichen Kirchen zum Religionsunterricht, prinzipiell an dessen konfessioneller Trennung festzuhalten, bestimmend? Sind es in erster Linie theologische und religionspädagogische, oder spielen bei dieser Entscheidung andere Interessen und Motive eine maßgebende Rolle? Der Autor weist nach, dass die aktuellen theologischen und religionspädagogischen Entscheidungen der Kirchen grundlegend auch von nichttheologischen Interessen – insbesondere der Wahrung der eigenen kollektiven Identität und Sozialgestalt – abhängen. Die Studie trägt so zur Transparenz der gegenwärtigen ökumenischen Situation bei. Sie stellt zudem ein didaktisches Konzept für den Religionsunterricht zur Diskussion, das eine neue bildungstheoretische und theologisch / religionspädagogische Verortung des Relgionsunterrichts enthält, und eröffnet damit ökumenisch weitreichende Perspektiven.

Das Lob der Presse

»Der Autor liefert eine Art Fundamentaltheorie für ein von ihm favorisiertes ›ökumenisches Lernen‹ – nicht als Thematisierung von Konfessionalität, sondern als Unterrichtsprinzip eines offenen, suchenden Lernens. Im größten Teil des Bandes werden die katholischen und evangelischen Dokumente bzw. Äußerungen zu konfessionellem Unterricht sehr genau rekonstruiert: interessant vor allem für die Seminarausbildung.« Lesenswert

»... das Buch (ist) gerade für die innerkatholische Diskussion von besonderer Bedeutung; aber auch für die Religionspädagogik insgesamt ist die Schrift von Interesse, weil ein differenziertes Modell eines kooperativen RU entwickelt wird, ohne die konfessionelle Prägung zu vernachlässigen.« Theologische Literaturzeitung

»Richard Schlüter (...) fasst in seinem Buch nicht nur die bereits vorhandenen Antworten auf die im Titel gestellte Frage sachkundig zusammen, er gibt einen fundierten und – meiner Meinung nach – überzeugenden Erweis für einen nicht-konfessionell durchgeführten Religionsunterricht.« rhs – Religionsunterricht an höheren Schulen

»Ein engagiertes Plädoyer für einen ökumenischen Religionsunterricht an der Schule.« Katechetische Blätter

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