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Die Mitte der Religionen
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Figl, Johann

Die Mitte der Religionen

Idee und Praxis universalreligiöser Bewegungen

Bestellnummer: B122941

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 25. August 1993

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Beschreibung

1993. XII, 212 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Die seit dem 19. Jahrhundert weltweit entstandenen universalreligiösen Bewegungen stellen den Anspruch, alle Religionen in ihrem Wesen, von ihrer Mitte her, zu verstehen und sie auf diese Weise mystisch-spirituell zu versöhnen. Erstmals liegt hier eine Monographie über diese Neureligionen vor. Nach einem religionsgeschichtlichen Überblick über die wichtigsten Bewegungen christlich-abendländischen, hinduistischen, buddhistischen und islamischen Ursprungs werden in einer religionstheoretischen...


  • ISBN: 9783534122943
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Johann Figl, geb. 1945, Universitätsprofessor für Religionswissenschaft. Studium der Theologie und Philosophie in Innsbruck, Tübingen (Dr. theol.) und Wien (Dr. phil.); 1983 Habilitation. Seit 1986 Ordinarius und Vorstand des Instituts für Religionswissenschaft an der Kath.-theol. Fakultät der Universität Wien. – Arbeitsgebiete: Mystik der Weltreligionen; Biographie und Religiosität; Religionsphilosophie (Nietzsche). Zahlreiche Publikationen zum Themenbereich Religion unter neuzeitlichen Bedingungen.

Beschreibung

Die seit dem 19. Jahrhundert weltweit entstandenen universalreligiösen Bewegungen stellen den Anspruch, alle Religionen in ihrem Wesen, von ihrer Mitte her, zu verstehen und sie auf diese Weise mystisch-spirituell zu versöhnen. Erstmals liegt hier eine Monographie über diese Neureligionen vor. Nach einem religionsgeschichtlichen Überblick über die wichtigsten Bewegungen christlich-abendländischen, hinduistischen, buddhistischen und islamischen Ursprungs werden in einer religionstheoretischen Gesamtdeutung die wesentlichen Kennzeichen dieses bedeutenden Phänomens gegeben und das Verhältnis zur Moderne und zu den Universalreligionen aufgezeigt.

Das Lob der Presse

»Die Untersuchung bietet eine wissenschaftlich fundierte Orientierung im unübersichtlichen Dschungel gegenwärtiger Weltanschauungen, erlaubt aber gleichzeitig auch dem interessierten Leser ohne theologische und religionswissenschaftliche Vorkenntnisse mit der Materie bekannt zu werden. Neureligiöse Bewegungen mit dem Anspruch, die Mitte der verschiedenen Religionen in der religiösen Praxis zu erleben, stellen seit dem 19. Jahrhundert gerade für Menschen des christlich geprägten Kulturraumes eine willkommene Alternative zu ihrer Herkunftsreligion dar.« Kirche intern

»Zu dem brisanten Thema weltweiter religiöser Veränderungen legt der Wiener Religionswissenschaftler J. Figl jetzt eine wichtige Abhandlung vor, die sehr überzeugend einen zentralen Aspekt des gegenwärtigen Aufbruchs betont: eine neuartige Universalität religiöser Bewegungen, häufig verbunden mit einem neuen Typ von Synkretismus.

In vorbildlicher Weise werden nach prinzipiellen Klärungen (I. Teil) in einem historisch-beschreibenden Hauptteil (II.) vier Bewegungen (z.T. Neugründungen) in den Mittelpunkt gestellt: 1. die an östlicher Religiosität orientierte Theosophie, 2. der Neohinduismus Ramakrishnas und Vivekandandas mit seiner inklusiven Advaita-Lehre, 3. die auf buddhistischem Boden entstandenen Neureligionen Japans und 4. die moderne Sufi-Bewegung, insbesondere die ›Religion des Herzens‹ aus der Spiritualität Hazrat Inayat Khans; nicht zuletzt die universalistische, leicht rationalistische Verkündigung der Bahais. – Der III. Teil bietet dann eine phänomenologische Analyse dieses Befundes mit zutreffender soziologischer Akzentsetzung ... Dem Vf. gelingt es, eine neue Form von Universalität herauszuarbeiten, die sich bei diesen Bewegungen als Einheit und ›Mitte der Religionen‹ versteht, ihre eigene, allgemein-menschliche religiöse Erfahrung der Tiefe als den eigentlichen Kern aller konkreten Religionen auffasst ... Es ist ein anregendes und nachdenkliches Buch aus dem konservativ-offenen Geiste solider Hermeneutik. Vielleicht könnte eine noch kritischere Reflexion heutiger Weltsituation der Studie dienlich sein.« Zeitschrift für Missionswissenschaft und Religionswissenschaft

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