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Rom
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Waiblinger, Franz Peter (Hrsg.)

Rom

Ein literarischer Reiseführer

Bestellnummer: B230068

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 26. Mai 2009

In wenigen Tagen lieferbar

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Beschreibung

Mit Fotos von Gertrud Leutenegger. 3., unveränd. Aufl. 2009. 301 S. mit 20 s/w Fotos, Fadenh., geb.

Programmlinie: Leseecke

Rom – von den einen als ›caput mundi‹ gefeiert, von den anderen als ›Schutthaufen der Geschichte‹ und ›heruntergekommenes Arkadien‹ geschmäht – bleibt der Fixstern der abendländischen Kultur. Rund 125 Dichter von der Antike bis heute, von Ovid und Vergil über Montaigne, Goethe und Stendhal bis zu Rolf Dieter Brinkmann und Paul Nizon, führen in topographischer Ordnung den Enthusiasten durch Rom. Sie schreiben über ihre eigene Ankunft in der Heiligen Stadt und ihre Begegnung mit den Römern und...


  • ISBN: 9783534230068
  • Seitenzahl: 290
  • Auflage: 3
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Franz Peter Waiblinger, geb. 1944, gest. 2007, lehrte bis 2005 Didaktik der Alten Sprachen an der Universität München. Er hat bei der WBG außerdem die ›literarischen Reiseführer‹ zu Venedig und Florenz herausgegeben.

Beschreibung

»Ja, ich bin endlich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt!« so Goethe in seiner ›Italienischen Reise‹ und er fährt fort: »Alle Träume meiner Jugend seh’ ich nun lebendig ...« Für die Antike, das christliche Mittelalter, die antikensüchtige Neuzeit war und ist Rom das geistige Zentrum des Abendlandes. Franz Peter Waiblinger versammelt in seiner Hommage an die Ewige Stadt rund 180 Gedichte und Prosatexte von Dichtern und Schriftstellern von der Antike bis zur Gegenwart, darunter auch schwer zugängliche. Durch die Jahrhunderte bewundern und beschreiben die Autoren die unvergänglichen Sehenswürdigkeiten, klagen über den Schmutz oder unehrliche Gastwirte – und bleiben doch stets von den Reizen der ›Hauptstadt der Welt‹ gebannt. Der Band versteht sich als tatsächlicher Reiseführer, d.h. er ist entlang einem imaginären Rundgang in 20 topographische Kapitel gegliedert. Anhand der Texte lässt sich ein Stadtrundgang unternehmen oder an einem speziellen Ort, beispielsweise dem Pantheon, nachlesen, wer schon einmal etwas über dieses 2000-jährige Bauwerk gesagt und geschrieben hat.

Das Lob der Presse

»Das Buch ersetzt eine ganze Rom-Bibliothek.« Süddeutsche Zeitung

»Das Buch ist ein Reiseführer der anderen Art. Jedem Kapitel, beispielsweise über die Anreise nach Rom, über die Stadt allgemein, über einzelne Bauwerke oder Gebäudeensembles wie das Kolosseum, das Kapitol, das Forum Romanum, den Campo de Fiori, das Pantheon, den Aventin, den Tiber und die Tiberinsel, den Vatikan oder beispielsweise die Engelsburg ist ein markantes Foto vorangestellt. Aber auch ohne Foto fällt es selbst Nicht-Kennern von Rom in den meisten Fällen anhand der Texte nicht schwer zu erkennen, um welches Bauwerk, um welches Gebiet in Rom es gerade geht.

Die Texte von Ammianus Marcellinus, Ovid und Augustus über Gryphius, Poe, Goethe, Byron und Casanova zu Freud, Fellini, Bachmann und Rühmkorf sind Lobeshymnen, drücken Bewunderung aus, Faszination und fangen Stimmungen zu bestimmten Tageszeiten ein, sind aber auch kritisch, verachtend oder sogar von Hass erfüllt – also ein buntes Kaleidoskop. Das persönliche Urteil, der flüchtige Eindruck, das merkwürdige Erlebnis, das Originelle und Amüsante wollte Herausgeber Franz Peter Waiblinger bevorzugt zu Wort kommen lassen. Sachliche Informationen, historische und kunstgeschichtliche Einzelheiten traten in den Hintergrund. So ist ein außergewöhnlicher Reiseführer enststanden.« Reutlinger General-Anzeiger

»F. P. Waiblingers literarischer Reiseführer durch Rom ist Ergebnis wohl einer langen Sammelarbeit zum Thema: Texte von rund 125 Autoren der Antike bis zur Gegenwart sind auf die zwanzig Kapitel des Buches verteilt.

Dabei bilden das Anfangskapitel ›Ankunft in Rom‹ und das Abschlusskapitel ›Abschied von Rom‹ eine Art Rahmenkomposition. Die drei auf die Einleitung folgenden Abschnitte (Hauptstadt der Welt / Weltliche Hauptstadt / Römer und Römerinnen) gewähren einen generellen Blick auf römische Phänomene, gebrochen durch die unterschiedlichen Perspektiven von Autoren verschiedener Epochen, bevor die einzelnen literarisch-topographischen Rundgänge erfolgen. Diese Struktur ist sinnvoll gewählt, bietet sie doch dem Leser sowohl die Möglichkeit zu literarischen Kopfspaziergängen durch römische Viertel als auch besonders vor Ort einen reichhaltigen Fundus an Material, den gerade jemand, der eine Besuchergruppe oder eine Schulklasse durch Rom zu führen hat, zu schätzen wissen wird.« Forum Classicum

»Ein zweifellos unterhaltsames, bisweilen spannendes und lehrreiches Buch, in dem man immer wieder gerne lesen wird.« Ordenskorrespondenz

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