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Jüdische Grabkunst von der Antike bis heute
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Künzl, Hannelore

Jüdische Grabkunst von der Antike bis heute

Bestellnummer: B106911

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 03. März 1999

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(statt 39,90 €) Sonderpreis Nichtmitglieder 24,90 € (statt 49,90 €)

Beschreibung

1999. 216 S. mit 110 s/w Abb., geb. mit SU.

Programmlinie: Forschung

Die Erforschung jüdischer Grabanlagen hat ihr Augenmerk zunächst auf die Grabinschriften der Antike und des Mittelalters gerichtet. Nur sehr langsam erwachte auch das Interesse an den künstlerischen Aspekten der Anlagen, wenn auch nur punktuell. Dies gilt insbesondere für die Grabkunst der jüdischen Friedhöfe seit der Renaissance- und Barockzeit. Dieser umfassende Überblick über die jüdische Grabkunst von der Antike bis in die Moderne befasst sich sowohl mit berühmten Beispielen wie dem alte...


  • ISBN: 9783534106912
  • Seitenzahl: 216
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Hannelore Künzl, geb. 1940. 1970 Promotion und 1980 Habilitation an der Universität Köln im Bereich jüdischer Kunst. Seit 1980 Dozentin und seit 1985 Professorin für jüdische Kunst an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: Islamische Stilelemente im Synagogenbau des 19. und 20. Jahrhunderts (1984); Jüdische Kunst (1992).

Beschreibung

Die Erforschung jüdischer Grabanlagen hat ihr Augenmerk zunächst auf die Grabinschriften der Antike und des Mittelalters gerichtet. Nur sehr langsam erwachte auch das Interesse an den künstlerischen Aspekten der Anlagen, wenn auch nur punktuell. Dies gilt insbesondere für die Grabkunst der jüdischen Friedhöfe seit der Renaissance- und Barockzeit.

Die Autorin legt die erste umfassende Darstellung weltweiter jüdischer Grabkunst vor. Architektur und Grabsymbolik bilden die thematischen Schwerpunkte dieses reich bebilderten Bandes. Ausgehend von den Grabhöhlen in der Antike wird die Entwicklung jüdischer Grabanlagen über Mittelalter, Renaissance und Barock bis heute fassbar. Die chronologische und geographische Ordnung des Buches ermöglicht eine schnelle Orientierung. Ein abschließendes Kapitel behandelt die Deutung und Gewichtung der zahlreichen Sinnbilder in der Antike und auf neuzeitlichen Grabsteinen. Ein Glossar und ein Ortsregister vervollständigen den Band.

Das Lob der Presse

»›Die Erforschung jüdischer Grabanlagen, die im 19. Jahrhundert einsetzt, hat ihr Augenmerk zunächst auf die Grabinschriften der Antike als auch des Mittelalters gerichtet, nicht jedoch auf die Grabkunst‹ ... So charakterisiert die Autorin ihre Intention zur Erforschung der Sepulkralkunst und -kultur. Der über die Jahrhunderte stark auf die epigraphische Gestaltung und Darstellung der Inhalte gerichtete Blick der Forschung veranlasste die Autorin, einen Blickwechsel zu vollziehen. Sie nimmt sich paradigmatisch der unterschiedlichsten Formen der Steine und deren Gestaltung über Länder- und Epochengrenzen hinweg an, um exemplarische Merkmale herauszuarbeiten und dem Betrachter mit forschendem Interesse diese Charakteristika zu verdeutlichen ... Die Gesamtkonzeption des Werkes beruht auf der Einteilung in die vier großen Zeitabschnitte, Antike, Mittelalter, Frühe Neuzeit, hier in der Zeiteinteilung vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert, sowie dem 19. und 20. Jahrhundert… Es wird vielen allgemein interessierten Lesern hilfreiche Anleitung beim eigenen Entdecken und Verstehen der Friedhöfe und ihrer Bedeutung sein. Glossar und Ortsregister schließen diesen bedeutenden Beitrag zur Sepulkralkunst ab, der - einschließlich der immer wieder hervorgehobenen Forschungsdesiderate - einen Anstoß zu weiterführenden Untersuchungen gibt.« Blätter für die pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde

»Mit diesem Buch wird eine Gesamtdarstellung der Entwicklung der jüdischen Grabkunst von der Antike bis in die Gegenwart gegeben. Neu ist, dass hier der zum Teil umfangreichen, mehr auf Inschriftendeutung orientierten Literatur eine kunstgeschichtliche Bearbeitung und Wertung der Grabanlagen und Grabsteine hinzugefügt wird. Aus der Sicht der Kunstgeschichte werden jüdische rituelle Vorschriften, vor allem aber die Wanderungen (Wanderwege) des jüdischen Volkes nachgezeichnet.Das didaktisch sehr gut angelegte Buch, ist in vier Hauptabschnitte gegliedert: die Antike und das Mittelalter sowie die Zeiträume vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert und vom 19. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Darstellung konzentriert sich auf Grabgestaltungen für individuelle Personen ... In einem kurzen Abschnitt wird auf die Friedhofsbauten eingegangen. Durch eine eingefügte Darstellung der halachischen Bestimmungen zum Jüdischen Friedhof und einen abschließenden kurzen Überblick über die jüdische religiöse und nichtreligiöse Symbolik und ein Glossar wird dem kundigen Leser die Lektüre erleichtert ... Das Buch schließt mit einem Ortsregister, so dass Informationen zu bestimmten Friedhöfen gut zu erreichen sind. Allerdings erhebt die Autorin nicht den Anspruch einer vollständigen Darstellung, sondern nutzt die sorgfältig ausgewählten Beispielsanlagen zur Verdeutlichung ihres Anliegens, einen Überblick über die jüdische Grabkunst seit der Antike zu geben. Die in dem Buch verarbeitete umfangreiche Literatur ist in über 300 Anmerkungen, die den einzelnen Abschnitten benutzerfreundlich nachgeordnet sind, enthalten. Die Abbildungen sind von sehr guter Qualität.« Herold-Jahrbuch

»Hannelore Künzl legt in einem detaillierten und übersichtlich strukturierten Band die erste umfassende Darstellung weltweiter jüdischer Grabkunst von der Antike bis heute vor. Natürliche Grabhöhlen, künstlich angelegte Grabkammern und Katakomben, kunstvoll überbaute Einzelgräber - sorgfältig und detailgenau erläutert die Wissenschaftlerin die Eigenständigkeit jüdischer Grabkunst. Nicht unerwähnt bleibt aber auch die mit schrittweiser Gleichstellung von Juden als Bürger im Staat erfolgte Anpassung an die jeweilige Umwelt. Architektur und Grabsymbolik sind die thematischen Schwerpunkte des reich bebilderten Bandes, in dem man sich dank geographischer und chronologischer Ordnung schnell und gut zurechtfindet.« Erbe und Auftrag

»Dieses Buch ist in dieser Form Pionierarbeit, und es füllt eine große Lücke.« Antike Welt

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