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Die Kreativität der Langsamkeit
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Reheis, Fritz

Die Kreativität der Langsamkeit

Neuer Wohlstand durch Entschleunigung

Bestellnummer: 1016504

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 02. November 2015

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Beschreibung

Sonderausgabe 2015. 295 S. mit 8 s/w Abb., Fadenh., kart.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Die Slow-Food-Bewegung, die internationale Städtevereinigung Slow City, die Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik oder die Initiativen zur Erhaltung der Sonn- und Feiertage – sie alle berufen sich auf die Theorien der Entschleunigung. Fritz Reheis ist mit seiner ›Kreativität der Langsamkeit‹ einer ihrer wichtigsten Vertreter.


  • ISBN: 9783534267835
  • Seitenzahl: 295
  • Auflage: Sonderausgabe der 3. Auflage 2008
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Reheis, Fritz

Fritz Reheis, geb. 1949, war 20 Jahre lang Gymnasiallehrer und ist heute Hochschullehrer am Lehrstuhl Politische Theorie der Universität Bamberg. Er ist Mitglied des Arbeitskreises Politische Ökonomie und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik. Bei der WBG bereits in der 3. ...

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Beschreibung

Stress, Atemlosigkeit, Erschöpfung sind vertraute Symptome unseres Lebensstils. Das Leben wird vom Takt der Uhr bestimmt, und wer sich diesem nicht beugt, wird zum Verlierer. Damit einher geht die scheinbar unaufhaltsame Abkoppelung des Lebens von natürlichen und traditionellen Rhythmen. Wir müssen uns mehr Zeit lassen! Zu gravierend sind die zerstörerischen Folgen des permanenten Beschleunigungszwangs für Mensch, Gesellschaft und Umwelt. Und zu offensichtlich sind die Ursachen, als dass ihnen nicht mit einem bewussteren Umgang mit der Zeit zu begegnen wäre. Entdecken wir das Gegenbild einer entschleunigten und selbstbestimmten Gesellschaft, die die Eigenzeiten und Rhythmen von Mensch, Kultur und Natur zum Maßstab erhebt, die Arbeitshetze, Fremdbestimmung und Konsumzwang durchbricht und sich vom immer schnelleren Produzieren um des Produzierens willen löst.

Reheis, Fritz

Fritz Reheis, geb. 1949, war 20 Jahre lang Gymnasiallehrer und ist heute Hochschullehrer am Lehrstuhl Politische Theorie der Universität Bamberg. Er ist Mitglied des Arbeitskreises Politische Ökonomie und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik. Bei der WBG bereits in der 3. Auflage sowie als Hörbuch erschienen: ›Die Kreativität der Langsamkeit. Neuer Wohlstand durch Entschleunigung‹.

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Das Lob der Presse

»Die Lektüre der ›Kreativität der Langsamkeit‹ ist uneingeschränkt zu empfehlen – man muss sich nur etwas Zeit nehmen. Da hat nämlich einer gewagt, das Ganze zu denken. Reheis ermutigt den Leser, vor der Wucht der Herausforderungen nicht zu kapitulieren.« Die Zeit

»Als einer der ersten hat Reheis umfassend den aktuellen Stand der Diskussion zur ›Ökologie der Zeit‹ zusammengefasst und mit realen Alternativen verbunden.« Frankfurter Rundschau

»Phantasievolle Diskurse, kreative Diskussionen – das alles würde wohl erst möglich werden durch ›Reizentzug‹, durch Abbremsung des Getriebes einer ihre Hektik beständig beschleunigenden Erlebnisgesellschaft. Es ist das Verdienst von Fritz Reheis, hierzu eine gut konzipierte Studie vorgelegt zu haben, die zeigt, dass Kreativität nur durch Verlangsamung möglich (wieder möglich?) wird. Dem Autor ist eine wohlfundierte Übersicht über das moderne Mobilitätssyndrom gelungen.« Till Bastian in: Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte

»Sympathischerweise gehört der Autor nicht zu jenen, die seit dem weltweiten Sieg des Kapitalismus über jenen nicht mehr hinauszudenken wagen. Neugierig und ohne jede Berührungsscheu klopft Reheis verschiedene ›linke‹ Wirtschaftsmodelle ab, ob sie die entfesselte Produktion zähmen und den Globus wieder lebenswert machen könnten.« taz

»Ein wirklich lesenswertes Buch.« Handelsblatt

»Mit einem furiosen Mix von Presse- und Literaturzitaten, aufgearbeiteter Statistik, wissenschaftlicher Zusammenfassung belegt Reheis seine Thesen und entwickelt seine Vision, die Ernst-Ulrich von Weizsäckers ins nächste Jahrtausend weisende Vorschläge seines Bestsellers ›Erdpolitik‹ noch einmal erheblich erweitert.« Frankenpost

»Seine Überlegungen zur ›Ökologie der Zeit‹, also der Frage, wie man mit dieser Ressource haushaltet, beleben eine Diskussion, die oft genug von blindwütigem Fortschrittsglauben erstickt zu werden droht. Ohne esoterisch oder endzeitlich prophetisch zu werden, blickt er über die Tagesaktualität hinaus und warnt, um letztlich den Weg, den unsere gemeinsamen Überlegungen und Anstrengungen gehen müssen, zu weisen« Monika Griefahn in: Gewerkschaftliche Monatshefte

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