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Gerücht und Revolution
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Selbin, Eric

Gerücht und Revolution

Von der Macht des Weitererzählens

Bestellnummer: B236534

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 03. November 2010

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Beschreibung

Aus dem Amerik. von Leandra Viola Rhoese. 2010. 288 S. mit Bibliogr. und Reg., 14,5 x 22 cm, geb.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Wie beeinflussen Gerüchte die Dynamik von Revolutionen und Aufständen? Können weitererzählte Anekdoten Menschen so zusammenschweißen, dass sie eine Widerstandsbewegung bilden können? Eric Selbin untersucht diese Fragen in seinem spannend geschriebenen Werk – ein Buch zum Weitererzählen!


  • ISBN: 9783534236534
  • Seitenzahl: 288
  • Auflage: 1., Auflage
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Eric Selbin ist Professor und Chairman des Lehrstuhls für Political Science at Southwestern University, Georgetown (Texas, USA). Seine Forschungsschwerpunkte sind “Modern Latin American Revolutions” und “Understanding Revolutions”. 2007 wurde Selbin zu einem von “Southwestern\'s all-time \'Fav Five\' Faculty-Members”. Er erhielt internationale Auszeichnungen für seine innovative und bedeutsame Hochschullehre.

Beschreibung

Warum finden Revolutionen statt? Jahrzehnte der Forschung haben uns kaum weitergebracht, wenn es darum geht, wo, wann und in welchen Milieus sie vorkommen. In diesem bahnbrechenden Buch erläutert Eric Selbin, dass wir über die ökonomischen, politischen und sozialen Strukturen hinausblicken sollten – auf die Gedanken und Gefühle der Menschen. Wir sollten Geschichten von früheren Ungerechtigkeiten und Kämpfen, die den gegenwärtigen Auseinandersetzungen um eine bessere Zukunft ähneln, verstehen lernen, weil Menschen diese immer wieder untereinander austauschen und verarbeiten. Ausgehend von der Französischen Revolution und den deutschen Bauernkriegen über Russland, China, Kuba, Vietnam und Nicaragua zeigt Selbin anschaulich, dass es Mythos, Erinnerung und Nachahmung sind, die solche Geschichten entstehen und bestehen lassen. Das Buch identifiziert vier Typen von Revolutionsgeschichten, die mehr bewirken als nur zu beschreiben: Sie sind der Katalysator für die Veränderung der Welt.

Das Lob der Presse

»Dieser Band analysiert die Geschichte der politischen Umstürze in ihrer mythenbildenden Kraft und ihrer Dynamik der aufstachelnden Kolportage. Bevor Bomben geworfen werden, wird erst einmal erzählt: die ewige Geschichte der Ungerechtigkeit.« Börsenblatt des Deutschen Buchhandels

»Wie kommt es zu Revolutionen? Der Politikprofessor Eric Selbin aus Georgetown, Texas (USA) sieht frühere Kämpfe gegen Ungerechtigkeiten im Kontext zu gegenwärtigen sozialen Auseinandersetzungen. In seinem Exkurs von der Französische Revolution über die deutschen Bauernkriege hin zu den Revolutionen in Russland, China, Kuba, Vietnam und Nikaragua zeigt er, wie diese als Katalysatoren für die Veränderung der Welt wirken.« Neues Deutschland

»Eric Selbin erklärt, wie Revolutionen von historischen Vorbildern angetrieben werden. Spannend erzählt Selbin von Haiti 1791, dem einzigen erfolgreichen Sklavenaufstand der Geschichte. Revolution interessiert ihn als Verheißung und ›Gerücht‹: von der Möglichkeit der Schaffung einer besseren Welt.« Der Tagesspiegel

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