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Kompetentes Handeln
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Löwisch, Dieter-Jürgen

Kompetentes Handeln

Bausteine für eine lebensweltbezogene Bildung

Bestellnummer: B206803

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. April 2007

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 2000. XV, 187 S., kart.

Programmlinie: Studium

Unaufhaltsamer wissenschaftlicher, technischer, technologischer Fortschritt und effizientes strategisches Denken – der westliche Mensch hat es zweifellos sehr weit gebracht. Und dennoch sind Defizite des arbeitsteiligen Spezialistentums unübersehbar: Es fehlt dem Einzelnen die Fähigkeit, sein Spezialistenhandeln auf Verallgemeinerungsfähigkeit, Sinnhaftigkeit und Verantwortbarkeit hin zu überprüfen. Der Autor erörtert an praktischen Beispielen die geschwächte und defizitäre Handlungskompeten...


  • ISBN: 9783534206803
  • Seitenzahl: 202
  • Auflage: 1., Aufl. 2000
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Dieter-Jürgen Löwisch, geb. 1936, ist seit 1972 Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Duisburg.

Beschreibung

Im Zentrum des Buches steht die Frage: Was ist kompetentes Handeln? Was ist zukunftsbezogene und an der Lebenswelt orientierte Handlungskompetenz? Ausgangspunkt des Werkes ist die Feststellung, dass es in unserer Gesellschaft hervorragende Spezialisten mit ausgezeichneten Fachkompetenzen gibt, dass diesen aber weitgehend die Fähigkeit fehlt, ihr jeweiliges Spezialistenhandeln auf Verallgemeinerungsfähigkeit, Sinnhaftigkeit und vor allem moralische Vertretbarkeit hin zu überprüfen. Es fehlt die Kompetenz, mit den Fachkompetenzen kompetent umzugehen!

Der Autor zeigt an einigen praktischen Beispielen, warum reine Fachkompetenz zur Bewältigung von Aufgaben oftmals nicht ausreicht: Der Klassenlehrer, der seine Fächer beherrscht, dessen Schüler sich mit vertraulichen Fragen aber an Kollegen wenden müssen, weil ihm die Beziehung zu seinen Schülern fehlt; die Kassiererin, die die Ware über den Magnetstreifen ziehen und den zustande kommenden Geldbetrag entgegennehmen, jedoch mit Reklamationen nicht umgehen kann; der Arzt, der richtig diagnostiziert, aber nicht vertrauenswürdig ist; der Rechtsanwalt, der strikt die Gesetze anwendet, dabei aber die besondere Situation seines Mandanten außer Acht läßt usw. Alle handeln gemessen an vorgegebenen Normen sachlich richtig aber nicht wirklich kompetent. Ursächlich hierfür sind vor allem Defizite im kommunikativen, im sozialen und, hinsichtlich mitmenschenbezogener Verantwortungskompetenz, im moralischen Bereich.

Deutlich wird, dass die über Spezialistentum hinausgehende Herausbildung von wahrer Handlungskompetenz eine der wesentlichen Bildungsaufgaben der Zukunft ist, dass sie jedoch in den gängigen pädagogischen Bildungsverständnissen bislang kaum berücksichtigt wird. Der Autor gibt einen Überblick über diese gängigen Bildungsverständnisse und zeigt, dass dort der Begriff Kompetenz meist als ›Anhäufung von erlernbaren Fähigkeiten und Fertigkeiten‹ statt in seinen vielfältigen Dimensionen verstanden wird. Diesen Bildungsverständnissen stellt er seine ›lebensweltbezogene Bildung‹ gegenüber. Sie fragt nicht: Was mache ich wie?, sondern orientiert sich an der Leitfrage: Was soll ich tun? Wie kann ich selbständig meine erworbenen Fachkompetenzen so einsetzen, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen verantwortbar, glaubwürdig und vertrauenswürdig sind? Als wesentliche Bausteine hierfür arbeitet er die Vernunftbildung, die Diskursbildung und die Befähigung zu orientierendem Denken heraus.

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