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Moral und Erziehung in der pluralistischen Gesellschaft
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Werner, Hans-Joachim

Moral und Erziehung in der pluralistischen Gesellschaft

Bestellnummer: 1014537

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 15. April 2015

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Beschreibung

Sonderausgabe. Auslieferung:

Books on Demand GmbH

Gutenbergring 53 D - 22848 Norderstedt

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Die Probleme moralischer Erziehung sind in der Struktur der pluralistischen Gesellschaft mit ihren schwankenden Wertorientierungen begründet. Nötig ist deshalb die Entwicklung übergreifender Werte und Normen wie Freiheit und Persönlichkeitsbildung sowie Gerechtigkeit und Gemeinwohl. Der Autor arbeitet in diesem interdisziplinären Ansatz unter Einbeziehung englischsprachiger Literatur Ziele und Inhalte einer moralpädagogischen Erziehung in der Schule heraus. Dabei richtet er seinen Blick insb...


  • ISBN: 9783534265282
  • Seitenzahl: 300
  • Auflage: Sonderausgabe der 1. Auflage 2002
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Hans-Joachim Werner, geb. 1940, studierte Philosophie, Pädagogik und Germanistik und ist Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Beschreibung

Dass es mit der Moral in unserer Gesellschaft nicht zum Besten stehe, kann man allenthalben hören. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass der Grund hierfür jedoch nicht die oft beklagte Anspruchshaltung, fehlende Leistungsbereitschaft oder sittliche Verwahrlosung der ›jungen Generation‹ ist. Vielmehr wird deutlich, dass die Fehlentwicklungen in der Struktur der pluralistisch geprägten Gesellschaft begründet sind. Besondere Probleme für die sozialen Beziehungen der Menschen untereinander entstehen nämlich insbesondere dann, wenn im Bereich von Moral und Sittlichkeit die Vielzahl von Verhaltensmöglichkeiten nicht mehr durch allgemein anerkannte Vorgaben gebunden ist. Hans-Joachim Werner arbeitet die Rücksichtnahme auf sich selbst sowie auf die soziale und natürliche Mitwelt als ethisch-moralische Leitvorstellungen einer pluralistischen Gesellschaft heraus und entwickelt konkrete pädagogische Ziele. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei der Erziehungswirklichkeit an Schulen, vor allem der Persönlichkeit des Lehrers sowie in den letzten Jahrzehnten erprobten Konzepten der Moralerziehung.

Das Lob der Presse

»So verharrt die Darstellung nicht in einer bloßen Aufzählung und Beliebigkeit, sondern wirkt integrativ und erhellend. Zugleich ist das Buch anschaulich und ohne jeden Jargon geschrieben, sei er nun theoretisch oder didaktisch. Es ist jedem zu empfehlen, der sich einen ersten Überblick über die umfassende und inzwischen differenzierte, manchmal verwirrende Diskussion verschaffen will, ebenso allen, die nach weitergehender Information suchen.« Ethik & Unterricht

»Hans-Joachim Werner hat mit seinem Buch die philosophischen Grundlagen, Ziele und methodischen Instrumentarien der moralischen Erziehung systematisiert und damit ein herausragendes Konzept für die Lehrerausbildung erstellt.« Im Gespräch. Zeitschrift der Martin-Buber-Gesellschaft

»Im ganzen ist Werners Buch in jeder Hinsicht so, wie man sich die pädagogische Literatur wünscht. Dazu trägt nicht zuletzt die musterhaft klare Sprache bei, die völlig frei ist vom Fachjargon der Philosophen und Sozialwissenschaftler. Ebenso musterhaft sind die Breite und Vollständigkeit der Darstellung, die Abgewogenheit der Urteile und die Bescheidenheit, mit der der Autor hinter seinen Gegenstand zurücktritt. Er führt den Leser durch das schwierige Feld der Moralpädagogik und informiert ihn, aber er nötigt ihm nicht die eigene Sichtweise auf und wirbt nicht nur für eine bestimmte Richtung. Kurz: Das Buch gehört zum besten, was über Fragen der Moralerziehung auf dem Markt ist.« Siegfried Uhl in ›Freiheit der Wissenschaft‹

»Solche (pädagogischen Konzeptionen) in vorsichtig abwägender Form vorgestellt, systematisch verortet sowie soziologische, theologische und vor allem philosophische Hintergründe verdeutlicht und kritisch beleuchtet zu haben, ist das Verdienst dieses Buches. Moralische Erziehung erfährt eine gleichermaßen die überschießenden Erwartungen dämpfende wie Mut machende Standortbestimmung. Wer mit der Thematik vertraut ist, wird in mancher der meisterlich geschriebenen Synopsen philosophischer und pädagogischer Theorien neue Perspektiven entdecken; und demjenigen, der sich mit dem für unsere Gesellschaft wichtigen Problem der moralischen Erziehung bisher weniger beschäftigt hat, wird – bei allem Wissenschaftlichkeitsanspruch der gesamten Abhandlung – eine hervorragende Einführung geboten.« Ethica

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