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Wozu Pädagogik?
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Gruschka, Andreas (Hrsg.)

Wozu Pädagogik?

Die Zukunft bürgerlicher Mündigkeit und öffentlicher Erziehung

Bestellnummer: B189868

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. September 2005

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1996. VI, 182 S., kart.

Programmlinie: Wissen Fachbuch

Die im Titel aufgeworfene Frage lässt unwillkürlich an eine neuerliche Identitätskrise der Pädagogik denken, etwa angesichts jugendlicher Gewalttätigkeit oder reduzierter Haushaltsmittel für staatliche Erziehung. Ganz anders und überraschend aber reagieren Vertreter unterschiedlichster gesellschaftlicher Bereiche auf die Frage nach dem Sinn der Pädagogik. Vielleicht aufgrund ihres Blicks von außen fern jeder Form der Depression und Larmoyanz sehen sie große Aufgaben und Chancen für die Pädag...


  • ISBN: 9783534189861
  • Seitenzahl: 188
  • Auflage: 1., Aufl. 1996
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Andreas Gruschka (geb. 1950); Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Münster; Vorsitzender des Münsteraner Instituts für Pädagogik und Gesellschaft.

Klaus Mollenhauer (geb. 1928); Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Göttingen.

Werner Sesink (geb. 1945); Professor für Allgemeine Pädagogik an der Technischen Hochschule Darmstadt.

Klaus Klemm (geb. 1942); Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität-Gesamthochschule Essen.

Stefan Blankertz (geb. 1956); Creativ-Director in einer Werbeagentur.

Gero Lenhardt (geb. 1941); Diplomsoziologe; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.

Daniel Goeudevert (geb. 1942); ab September 1989 Vorstandsmitglied der Volkswagen AG; 1991 Vorsitzender des Markenvorstandes Volkswagen; 1993 Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Volkswagen AG und Vorsitzender des Markenvorstandes Volkswagen; seit 1. August 1993 Erster Vizepräsident des Internationalen Grünen Kreuzes.

Bischof Dr. Josef Homeyer (geb. 1929); 1972 bis 1983 Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz; am 25. August 1983 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Hildesheim ernannt; Bischofsweihe am 13. November 1983 im Hildesheimer Dom.

Peter Häberle (geb. 1934); Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Kirchenrecht an der Universität Bayreuth.

Dieter Sengling (geb. 1936); Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster.

Beschreibung

Die im Titel aufgeworfene Frage lässt unwillkürlich an eine neuerliche Identitätskrise der Pädagogik denken, etwa angesichts jugendlicher Gewalttätigkeit oder reduzierter Haushaltsmittel für staatliche Erziehung. Ganz anders und überraschend aber reagieren Vertreter unterschiedlichster gesellschaftlicher Bereiche auf die Frage nach dem Sinn der Pädagogik. Vielleicht aufgrund ihres Blicks von außen fern jeder Form der Depression und Larmoyanz sehen sie große Aufgaben und Chancen für die Pädagogik in der kommenden Zeit. So entstand eine Enzyklopädie der Antworten auf diese Frage aus der Sicht dialektischer Bildungstheorie (Werner Sesink), anti-etatistischer Schulkritik (Stefan Blankertz) und kritischer Bildungssoziologie (Gero Lenhardt), aus der Sicht der Wirtschaft (Daniel Goeudevert), der Kirche (Bischof Josef Homeyer), der Wohlfahrtsorganisationen (Dieter Sengling) etc.

Das Lob der Presse

»Die Frage ›Wozu Pädagogik?‹ stellt der Herausgeber an sechs Erziehungswissenschaftler unterschiedlicher Provenienz, an einen in Europa führenden Top-Manager, einen Bischof, einen Juristen und einen Sozialpädagogen. Letztlich kreisen alle Antworten um das Ziel der Pädagogik schlechthin, um die Mündigkeit, die Grundlage für die jeweils anderen noch genannten Ziele. Die unterschiedlichen Perspektiven der Erziehungswissenschaft auf der einen und der Vertreter der ›Außenwelt‹ auf der anderen Seite führen zu interessanten Aspekten. Eins ist klar: Die Pädagogik ist nicht tot, nicht überflüssig; sie hat vielmehr ihren unverzichtbaren Stellenwert in der Gesellschaft.« Lesenswert

»Vor dem Hintergrund rechtsradikaler Tendenzen bei Jugendlichen setzen sich die Autoren mit dem Thema Erziehung zur Mündigkeit auseinander. Bemerkenswert an diesem Buch ist, dass nicht nur Pädagogen (u.a. S. Blankertz und K. Mollenhauer) zu Wort kommen, sondern im Gespräch mit dem Herausgeber auch Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft und Kirche. Der Aufsatz eines Juristen ergänzt die Betrachtung des Bildungswesens von ›außen‹. Ein Theoriebuch, das den aktuellen Meinungsstand wiedergibt und vielleicht Ausgangspunkt weiterer Diskussionen sein kann.« ekz-Informationsdienst

»Zum Wert des Buches trägt auch die vorzügliche Einleitung Gruschkas bei, in der er die fundamentale Glaubwürdigkeitskrise der bürgerlichen Gesellschaft, ihrer Bildungsideale und -programmatiken, sowohl der konservativen wie der progressiven, darstellt ... Das Buch ist für alle lesenswert, die theoretisch oder / und praktisch mit Pädagogik zu tun haben und mit den herrschenden Theorien und Rezepten nicht zufrieden sind.« Das Argument

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