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Willensfreiheit in Theologie und Neurowissenschaften
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Achtner, Wolfgang

Willensfreiheit in Theologie und Neurowissenschaften

Ein historisch-systematischer Wegweiser

Bestellnummer: B235087

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 15. September 2010

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Beschreibung

2010. 288 S. mit Bibliogr. und Reg., 16,5 x 24 cm, Fadenh., geb.

Programmlinie: Forschung

Neben einer Einführung in die Entwicklung unterschiedlicher Konzepte von Willensfreiheit in Theologie/Philosophie bietet dieser Band eine Beschreibung der Parallelen zwischen theologischen und neurowissenschaftlichen Positionen. Er schafft damit eine überzeugende Verbindung zwischen zwei Disziplinen, deren Ansätze und Modelle oft als unvereinbar wahrgenommen werden.


  • ISBN: 9783534235087
  • Seitenzahl: 288
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Achtner, Wolfgang

Wolfgang Achtner, PD Dr. theol., geb. 1957, ist seit 2006 Privatdozent am Institut für Systematische Theologie an der Universität Gießen. Er ist außerdem Gründer und Leiter von »Transscientia. Institut für interdisziplinäre Wissenschaftsentwicklung, Philosophie und Religion«.

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Beschreibung

Dass sich Theologie und Neurowissenschaft bei der Diskussion des ebenso zentralen wie umstrittenen Themas »Willensfreiheit« nicht zwangsläufig als Gegner gegenüberstehen, zeigt das vorliegende Buch, das wichtige Parallelen zwischen theologischen und neurowissenschaftlichen Konzepten beschreibt. Der Autor führt zunächst in die Geschichte der theologischen und philosophischen Willenskonzepte ein und skizziert die wichtigsten Entwicklungen und Akzentuierungen von der Antike bis zum Zeitalter der Reformation und der evangelischen Theologie des 20. Jahrhunderts. Dieser historische Teil wird durch einen systematischen Teil ergänzt, in dem die theologischen Vorstellungen von der Willensfreiheit in vier Kategorien typologisiert und mit zentralen Positionen aus Psychologie und Neurowissenschaft verglichen werden. Das Ergebnis ist ein »dynamisch-personales Modell von Willensfreiheit«, das theologische und neurowissenschaftliche Sichtweisen und Modelle auf produktive und erhellende Weise verbindet.

Achtner, Wolfgang

Wolfgang Achtner, PD Dr. theol., geb. 1957, ist seit 2006 Privatdozent am Institut für Systematische Theologie an der Universität Gießen. Er ist außerdem Gründer und Leiter von »Transscientia. Institut für interdisziplinäre Wissenschaftsentwicklung, Philosophie und Religion«.

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Das Lob der Presse

»Achtners Studie zur Willensfreiheit leistet eine dringend erforderliche hermeneutische Mediation: Mediation in methodisch-theoriegeschichtlicher Hinsicht zwischen verschiedenen Konzeptionen (oder Bestreitungen) von Willensfreiheit, angefangen bei Plato über den breit referierten und klug analysierten Augustinus bis hin zu moderner Chaostheorie und Neurobiologie; Mediation aber auch in inhaltlich-gegenständlicher Hinsicht zwischen unterschiedlichen Ebenen und Hinsichten von Freiheit, deren Unversöhntheit nicht selten in Aporien geführt hat; Mediation schließlich nicht zuletzt in wissenschaftspragmatischer Hinsicht als Anleitung zum Dialog zwischen Disziplinen, die bisweilen schon gar nicht mehr miteinander streiten, sondern sich gegenseitig ignorieren – und das ausgerechnet bei einer Frage, die auf den Kern des Humanum zielt.« Dr. Dr. habil. Christof Müller, Universität Würzburg

»Man darf sich als Naturwissenschaftler immer freuen, wenn auch von theologischer Seite evaluiert wird, dass der Mensch nicht total determiniert ist, sondern Freiheit – innere Freiheit – sein eigen nennt. Und: Ich kann (und muss) selbst etwas tun für die Vermehrung meiner Freiheitsgrade. In Achtners Buch wird dies in besonderem Maße deutlich und kompetent aufgearbeitet. Zu bewundern ist die profunde Gelehrtheit, Expertise und Kennerschaft seines Autors in der abendländischen Religionsgeschichte, in der bereits im Mittelalter, um das herauszugreifen, die Franziskaner die Willensfreiheit hochhielten: Wilhelm von Ockham und Petrus Johannis Olivi, welcher sagte: »Der Wille ist der König im Reich der Seele.« Dem Leser und Liebhaber des interdisziplinären Dialogs sei dieses hochinteressante, tiefschürfende und gründliche Buch besonders ans Herz gelegt.« Prof. Dr. Dr. h.c. Lüder Deecke, Mitautor von »Wille und Gehirn«

»Die traditionelle Philosophie hat nicht nur die Frage aufgeworfen, wie sich Spontaneität und Freiheit innerhalb der Natur denken lässt, sondern sie problematisiert auch die freiheitliche Stellung des Menschen zu Gott. Es bedurfte eines Wegweiser durch die Fülle dieses komplexen Beziehungsgefüges. Ein derartiger Leitfaden liegt nun vor. Achtners beeindruckendes Werk gliedert sich in einen historischen und einen systematischen Abschnitt.« H-Soz-U-Kult

»Eine solche Fülle von – theologischem wie naturwissenschaftlichem – Detailwissen, der tiefe Fundus der Kenntnis der Materie und die Kreuz- und Querverbindungen, die der Autor daraus zieht, eine virtuose Sicherheit im Heranziehen der Quellen; ein solches Buch hält man selten in Händen.« Evangelische Sonntagszeitung

»Eine einzigartige Verdichtung historisch-systematischer Forschung. Achtner hat durch seine Grundlagenarbeit Maßstäbe gesetzt, die den populären Debatten um Willensfreiheit endlich ein historisch-systematisches Fundament verleihen können.« spektrumdirekt

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