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Die Epoche der Intellektuellen 1898 – 2001
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Bering, Dietz

Die Epoche der Intellektuellen 1898 – 2001

Geburt – Begriff – Grabmal

Bestellnummer: B240562

Buch

Erscheinungsdatum: 16. September 2010

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Beschreibung

2010. 756 S., geb. mit SU. Berlin University Press, Berlin. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Die Intellektuellen sind tot. Ist das ein Gerücht oder eine bittere Wahrheit? Antworten findet man in Berings Grundlagenwerk, das die gesamte Biographie des umstrittenen Begriffs verfolgt. So entsteht ein Bild einer ganzen Epoche: von seiner Geburt im Frankreich der Dreyfus-Affäre über die lebensgefährlichen Zeiten reinen Schimpfwortgebrauchs bei den Nazis und den moskauhörigen Marxisten.


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Beschreibung

In Deutschland kam es erst nach 1945 zu einem positiven Verständnis von Intellektuellen. In der Gruppe 47 und durch die Spiegel-Affäre zu Kräften gekommen, konnten Intelellektuelle im Deutschen Herbst 1977 die offene Feldschlacht wagen. Ihr Ende nahte erst, als die Postmoderne und die Umwälzungen von 1989 die Basis der Intellektuellen zerbrachen: den festen Besitz universeller Werte, gestützt von durchgreifenden Theorien. Bering konstatiert: Nie waren die Intellektuellen lebenswichtiger als in dem Moment, als sie totgesagt wurden. Denn gerade da schuf die Globalisierung Probleme ungeahnten Ausmaßes. Das Buch enthält ein ›Hieb- und Stichwortregister‹ der Intellektuellenfeinde und ein ›Gegen-SchlagWortregister‹ der Intellektuellen. Die Sammlung von Hunderten verschiedenen Ausprägungen des umkämpften Begriffs macht es zu einem einzigartigen Kompendium.

»Ich kann mir nicht denken, dass Politik ohne die lästige Assistenz der Intellektuellen eine geschichtliche Chance hat.« Max Frisch

»Was Sie französische Intellektuelle nennen, wurde von der Mediengesellschaft verschlungen.« Jean Baudrillard

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