Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Die Untröstlichen
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Horstmann, Ulrich (Hrsg.)

Die Untröstlichen

Ein Melancholie-Lesebuch

Bestellnummer: B239761

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 24. Februar 2011

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern
Mitglieder 19,90 €
Nichtmitglieder 24,90 €

Beschreibung

2011. 190 S., 13,5 x 21,5 cm, Fadenh., geb. Lambert Schneider, Darmstadt.

Programmlinie: Leseecke

Ulrich Horstmann stellt die Klassiker der neuzeitlichen Melancholie-Literatur von Petrarca und Montaigne über Burton und Schopenhauer bis zu Pessoa und Földényi vor. Es handelt sich bei allen Autoren um Advokaten der Schwermut, die aus der Sicht von Betroffenen schreiben. Die Anthologie ergreift also Partei für die ›Schwarzgalligen‹ und ihre radikal hellsichtige Weltanschauung.


  • ISBN: 9783650239761
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Ulrich Horstmann, geb. 1949, ist Literat und Literaturwissenschaftler. Er lehrt als Professor für Anglistik an der Universität Gießen und erhielt 1988 den Kleist-Preis.

Beschreibung

Es gibt die weitverbreitete Tendenz, Melancholie als alternative Bezeichnung für Niedergeschlagenheit und Depression zu benutzen. Das aber heißt, Klarsicht und Trübsinn in einen Topf zu werfen. Die vorliegende Anthologie möchte diese Begriffsverwirrung korrigieren und Schwermut als eine Geisteshaltung vorstellen, die gerade nicht mit Resignation und Lethargie auf die Vergänglichkeit reagiert. Vielmehr erzeugt das Nicht-festhalten-Können im Melancholiker eine gewisse Überwachheit, eine einzigartige Sensibilität für die Fülle und Schönheit der sich entziehenden Welt. Lebendigkeit und intellektuelle Offenheit werden zum Kennzeichen neuzeitlicher Melancholie-Literatur, deren wichtigste Vertreter hier zu Wort kommen. Mit Texten von Petrarca, Montaigne, Burton, Pascal, Kant, Goethe, Schopenhauer, Leopardi, Kierkegaard, Pessoa, Földényi u.a.

Das Lob der Presse

»Angesichts der Schwemme sogenannter spiritueller Literatur, die leichtfertig stets ›positives‹ Denken empfiehlt, ist solch ein Lesebuch wohltuend ernüchternd. Auch allen kirchlichen und theologischen Schönrednern ist solch ein Buch als ›Gegenmittel‹ dringend zu empfehlen.« Christ in der Gegenwart

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.