Nachrichtendialog Display Update Message Produktvergleichsdialog
Geschichte der Buchkultur
+ / - Mauszeiger für Vergrößerung/Verkleinerung über Abbildung bewegen
Mazal, Otto

Geschichte der Buchkultur

Band 3,1 – Frühmittelalter

Nur im Paket erhältlich

Buch

Erscheinungsdatum: 20. Januar 2004

Sofort lieferbar

  •  » drucken
Bild vergrößern

Beschreibung

2003. Band 3/1 und 3/2 zus. 716 S. mit 64 Farbtaf. und 92 s/w Abb., Ln. mit SU. ADEVA, Graz.

Programmlinie: Wissen Sachbuch


  • Auflage: 1

Beschreibung

Der dritte Band der Reihe ›Geschichte der Buchkultur‹ beschäftigt sich mit jenen Jahrhunderten, in denen nach dem Chaos der Völkerwanderung und der politischen und kulturellen Konsolidierung die entscheidenden Weichenstellungen für die Entwicklung der mittelalterlich-abendländischen Kultur erfolgten und diese zu ersten Höhepunkten gelangte. Von der vorkarolingischen Buchkunst mit einem starken Hang zur Ornamentik über die karolingische Epoche mit einer Wiederbelebung des Plastisch-Figürlichen bis zur ottonischen Renaissance mit der verstärkten Aufnahme byzantinischer Elemente zeichnet dieser Band mit seinem fundierten Text und den zahlreichen Abbildungen ein faszinierendes Gesamtbild einer Epoche, die zu den Meilensteinen auf dem Weg zur abendländischen Kultur gehört.

Das Lob der Presse

»Die ›Geschichte der Buchkultur‹ ... ist die Summe des Lebenswerkes eines gelehrten Bibliothekars ... Der Text vermittelt historisches Grundlagenwissen zur frühmittelalterlichen Buchkultur, für deren Verständnis Mazal zunächst den historischen Kontext von Spätantike und Frühmittelalter skizziert ..., in der alle beteiligten Partner gebende und nehmende Teile waren.

Kirche und Mönchtum sind die Grundlage der frühmittelalterlichen Buchkultur. Von sogenannten Pergamentern erwarben die Klöster den überall reichlich benötigten Beschreibstoff Pergament ... die man ein zweites Mal beschrieb, nachdem der ursprüngliche Text mühsam entfernt worden war ... So sind etwa einige Texte von Cicero oder Livius ausschließlich auf Palimpsesten überliefert.

Von den materiellen Grundlagen der Schriftkultur wird der Leser weitergeführt zu einem souverän komprimierten Abriss der lateinischen Paläographie; und nach dieser Formgeschichte der Schrift richtet Mazal den Blick auf die Klöster mit ihren Schreibschulen und Bibliotheken, den einzigen Pflegestätten von Literatur und Wissenschaft im frühen Mittelalter.

Den Beschluss bildet ein Abriss der Einbandkunde, bei deren Präsentation sich der Autor knapp fasst, vielleicht gerade deshalb, weil es sich um eines seiner buchkundlichen Spezialgebiete handelt. – Otto Mazals ›Frühmittelalter‹ ist ein Werk von großartigem Reichtum des Inhalts und souveräner Geschlossenheit der Darstellung.« Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung

»Ein ›Anschaffungsvorschlag‹ ... Im Bereich der öffentlichen Bibliotheken kommen in erster Linie große Zentralbibliotheken oder Bibliotheken mit historischen Beständen in Betracht. Gerne sähe man das Werk in den Bibliotheken der Hochschulen mit bibliothekarischen Studiengängen. Gerade in einer Zeit, in der im Studium Informationstechnik und BWL dominieren, gilt es das Bewusstsein für die bedeutende Geschichte unserer Buchkultur wach zu halten, wenn nicht überhaupt erst zu schaffen. Spätere Jahrhunderte dürfen sich dann mit dem gleichen Recht mit dem ›Frühinternetalter‹ beschäftigen.« Peter Vodosek, BuB Forum für Bibliothek und Information

Dieser Titel kann auch in folgenden Paketen erworben werden:

  • Bestellnummer:B180011

    Paket

    Der Paketpreis gilt für die aktuell lieferbaren Titel

Kundenbewertungen

Ihre Anforderung wird momentan verarbeitet.