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Geschichte der deutschen Kunstmuseen
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Sheehan, James J.

Geschichte der deutschen Kunstmuseen

Von der fürstlichen Kunstkammer zur modernen Sammlung

Bestellnummer: B167597

Buch

Erscheinungsdatum: 03. September 2002

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Beschreibung

Aus dem Amerikan. von Martin Pfeiffer. 2002. 368 S. mit 31 s/w Abb., geb. mit SU. C. H. Beck, München. Lizenzausgabe.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

»Kunstmuseen lehren uns, was wir sehen sollen, wenn wir Kunst betrachten«, lautet der scheinbar einfache Eingangssatz dieses Buches. Aber was versteht man jeweils unter Kunst? Was sollen wir sehen, wenn wir sie betrachten, und wer bestimmt darüber? Wie bewältigt das Museum die ihm zugewiesenen Vermittlungsaufgaben? Der Autor beantwortet diese Fragen, indem er Ideen-, Institutionen- und Architekturgeschichte miteinander verbindet. Sein Buch zeigt in eindrucksvoller Weise, wie Museen den Ort d...


  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

James J. Sheehan ist Dickason Professor in the Humanities an der Stanford University. Seine Bücher ›German Liberalism in the Nineteenth Century‹ (1978, deutsch 1983) und ›German History 1770 – 1866‹ (1989, deutsch 1994) gelten als bedeutende Werke zu...

Beschreibung

In den letzten Jahrzehnten des Alten Reichs – mit denen die Darstellung des Buches einsetzt – wurden erstmals die Kunstsammlungen der Monarchen und Fürsten öffentlich zugänglich gemacht. Es bildete sich bald eine eindrucksvolle Museumsvielfalt heraus und der Umgang mit Kunst gewann zunehmend an Professionalität. Gegen Ende des Jahrhunderts gab es kaum einen großen Ort in Deutschland, der nicht über ein Museum verfügte. Allerdings geriet diese Einrichtung in eine Krise: Das Museum wurde der Ort politischer und kultureller Auseinandersetzungen über den Umgang mit der Kunst der Moderne. In diesem Umfeld entwickelten sich die Anfänge unserer heutigen Museumskultur und -architektur. James Sheehans Buch wird aus der Diskussion über das Verhältnis von Kunst, Politik und Kultur sowie über die Rolle, die das Museum darin einnehmen soll, nicht mehr wegzudenken sein.

Das Lob der Presse

»Selbst komplizierte Gedankengebilde wie die Philosophie und Ästhetik um 1800 werden mit wenigen Strichen so nachgezeichnet, dass der Uneingeweihte zu folgen vermag und der Kenner die Treffsicherheit der Wiedergabe bewundert.

... Nicht zuletzt macht das Buch von Sheehan, das wohl zum ersten Mal eine Übersicht über die deutsche Museumsgeschichte des neunzehnten Jahrhunderts gibt, darauf aufmerksam, wie reich, wie glanzvoll und konfliktträchtig diese Museumslandschaft gewesen ist, die immer noch das meiste von dem behütet, was unser Kunstbesitz ausmacht.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine ordentliche Geschichte der Kunstmuseen in Deutschland war ein Desiderat. Wer also den bisherigen, relativ kurzen Lebensweg des Kunstmuseums – die Institution ist ja kaum zweihundert Jahre alt – noch einmal abschreiten will, der hat jetzt einen zuverlässigen Begleiter.« Süddeutsche Zeitung

»Sheehans Buch ist eine souveräne Synthese, verfasst, um den Leser sicherer durch die Geschichte der Museen zu geleiten, als es auch die ›ordentlichsten‹ Museen durch die Kunstgeschichte vermöchten. Es leistet ein konstruktives Stück Übersetzungsarbeit: Ein repräsentativer Teilbereich der deutschen Kulturgeschichte wurde in der amerikanischen Erstausgabe (erschienen 2000) einem akademischen und einem allgemein interessierten Publikum vermittelt. Ein Glück, dass dieser Transfer in der flüssigen und präzisen ›Rückübersetzung‹ Martin Pfeiffers nicht gelitten hat.« Literaturen

»Dieses Buch wird sich nicht nur als ein verlässlicher Führer für den erweisen, der sich mit der deutschen Kulturgeschichte befasst, es wird darüber hinaus eine unschätzbare Orientierung sein für jeden, der fasziniert ist von der wachsenden Bedeutung der Museen in der ganzen Welt.« (Martin Jay, Univers. of Calif., Berkeley)

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