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Der Sinn für Hermeneutik
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Grondin, Jean

Der Sinn für Hermeneutik

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Aufl. 1994. XV, 151 S., kart.

Programmlinie: Forschung

Die von Heidegger und Gadamer ausgegangene philosophische Hermeneutik hat die Phänomenologie und die Existenzphilosophie als die Hauptformen der sog. kontinentalen Philosophie abgelöst, aber zugleich auch deren Erbe angetreten. Nach den Konfrontationen, die sie mit den zeitbedingteren und zum Teil außerphilosophischen Strömungen der Ideologiekritik, der Psychoanalyse, des Strukturalismus und zuletzt der Dekonstruktion auszutragen hatte, erscheint es an der Zeit, die philosophischen Ergebniss...


  • ISBN: 9783534191840
  • Seitenzahl: 166
  • Auflage: 1., Aufl. 1994
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Jean Grondin, geb. 1955. Studierte an den Universitäten von Montréal, Heidelberg und Tübingen. Lehrte zunächst an der Universität Laval (Quebec) und an der Universität von Ottawa; seit 1991 Professor an der Universität von Montréal. Stipendiat des Conseil de recherches en sciences humaines du Canada und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. – Buchveröffentlichungen: Hermeneutische Wahrheit? Zum Wahrheitsbegriff Hans-Georg Gadamers (1982); Le tournant dans la pensée de Martin Heidegger (1987); Kant et le problème de la philosophie: l'a priori (1989); Emmanuel Kant. Avant / Après (1991); Einführung in die philosophische Hermeneutik (1991); L'universalité de l'herméneutique (1993). L'horizon herméneutique de la pensée contemporaine (1993); Kant zur Einführung (1994).

Beschreibung

Die vom frühen, zum Teil auch vom späten Heidegger ausgegangene und von Hans-Georg Gadamer weiterentwickelte philosophische Hermeneutik ist eine der bleibenden Errungenschaften der Philosophie unseres Jahrhunderts. Faktisch hat die Hermeneutik die Phänomenologie und die Existenzphilosophie als die Hauptform der sog. kontinentalen Philosophie abgelöst, aber zugleich auch deren Erbe angetreten. Machte sich die Hermeneutik zunächst in den Konfrontationen bemerkbar, die sie mit den zeitbedingteren Strömungen der Ideologiekritik, der Psychoanalyse, des Strukturalismus und zuletzt der Dekonstruktion auszutragen hatte, erscheint es an der Zeit, mit dem vom Zeitenabstand gezeitigten Reflexionsgewinn die philosophischen Ergebnisse und Probleme der Hermeneutik einer erneuten Prüfung zu unterziehen. Diese neue Bilanz wird auch gefordert durch die völlig veränderte Quellenlage, insbesondere durch das Fortschreiten der Gesamtausgabe Heideggers und Gadamers, die ein unentbehrliches Licht auf die bislang verborgenen Quellen hermeneutischen Denkens wirft. Auch die letzten Schriften von Jürgen Habermas gehören in diesen Zusammenhang, sofern die ethische Ausweitung des dialogischen Verständigungsmodells eine Anwendung hermeneutischer Einsichten darstellt.

Das Lob der Presse

»Eine Sammlung bislang nur entlegen veröffentlichter Aufsätze des Montréaler Philosophieprofessors zur Hermeneutik, der Theorie und Methode der Interpretation von Texten, sprachlichen Äußerungen und Handlungen unter Berücksichtigung des jeweiligen Kontextes oder Sinnzusammenhangs. Die insgesamt 8 Studien über Gadamers ›Wahrheit und Methode‹, über Heideggers Hermeneutik der Faktizität und über die hermeneutische Tragweite der Habermas'schen Theorie des kommunikativen Handelns sind in der Absicht hier versammelt, eine Art Bestandsaufnahme der modernen philosophischen Hermeneutik vorzulegen. – Ergänzend zu den einschlägigen Primärtexten des hermeneutischen Denkens und zu Grondins ›Einführung in die philosophische Hermeneutik‹ möglich.« EKZ-Informationsdienst

»Grondin beherrscht den Stoff souverän, er arbeitet das Wesentliche heraus und bietet so auf knappem Raum eine Menge Informationen. Besonders gelungen ist das Gadamer-Kapitel, wobei Grondin auch auf Gadamers Auseinandersetzung mit Derrida eingeht (und dabei Gadamer verteidigt).« Information Philosophie

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