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Die Herausforderung des Fremden
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Schmidt, Stephan

Die Herausforderung des Fremden

Interkulturelle Hermeneutik und konfuzianisches Denken

Bestellnummer: B189272

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2005

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Beschreibung

2005. 316 S., Fadenh., geb. Der Autor war WBG-Stipendiat und wurde gefördert mit Mitteln des Wilhelm-Weischedel-Fonds.

Programmlinie: Forschung

Stephan Schmidt entwickelt eine interkulturelle Hermeneutik vor dem Hintergrund der europäischen wie der konfuzianischen Tradition. Auseinandersetzungen mit Philosophen wie Charles Taylor, Bernhard Waldenfels oder Richard Rorty, aber auch Annäherungen an bisher noch nicht im deutschen Sprachraum diskutierte Texte chinesischer Denker fließen ein in einen philosophischen Diskurs über Fremdheit und Verständigung.


  • ISBN: 9783534189274
  • Seitenzahl: 316
  • Auflage: 1., Aufl.
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Stephan Schmidt, geb. 1972, studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanjing/China, Taipeh/Taiwan und Tokyo. Der Träger des Doktorandenstipendiums des Wilhelm-Weischedel-Fonds der WBG wurde 2004 mit dieser Arbeit promoviert.

Beschreibung

In diesem Band wird eine interkulturelle Hermeneutik entwickelt, die besonders den Austausch zwischen konfuzianischem Denken und westlicher Philosophie in den Blick nimmt. Leitend ist die hermeneutische Einsicht in die Gebundenheit jedes Interpreten an ein bestimmtes, innerhalb der eigenen Kultur ausgebildetes, aber als solches nur unzureichend bewusstes Vorverständnis. Wenn der Interpret dieses Vorverständnis dem fremden Gegenstand überstülpt, verzerrt er ihn. Sowohl von der chinesischen Philosophie als auch vom europäischen Denken aus werden Modelle der Verständigung geprüft. Dabei greifen linguistisches Problembewusstsein und philosophische Systematik ineinander. Stephan Schmidt argumentiert mit souveräner Kenntnis der chinesischen und der westlichen Geistesgeschichte.

Das Lob der Presse

»Insgesamt ist Schmidt eine facettenreiche Arbeit gelungen, die wichtige Elemente einer interkulturellen Hermeneutik erarbeitet und einen interessanten Einblick in die Geschichte konfuzianischen Denkens gewährt.« Polylog

»Die Begegnung mit dem Fremden und der Versuch es zu verstehen, so könnte man das Fazit des Werkes ziehen, wird ... zu keiner ›Horizontverschmelzung‹ führen, sondern zu seiner ›Erweiterung‹, nämlich zum ›Auftauchen neuer Möglichkeiten am Horizont des Denkens – und die Herausforderung, sie zu ergreifen‹ ... Dieser Erweiterung wegen sei dieses Buch daher allen empfohlen, die sich mit interkulturellen Fragen intensiver beschäftigen wollen und die Mühe, auf sehr unterschiedlichen Wegen und Pfaden zu gehen, nicht scheuen. Das Buch verdeutlicht, dass die interkulturelle Hermeneutik eine bewusste Überschreitung kultureller Grenzen ist, die helfen kann, an das Fremde verstehend heranzukommen.« Religion unterwegs

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