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Einführung in die Philosophie des Mythos
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Brisson, Luc

Einführung in die Philosophie des Mythos

Antike, Mittelalter und Renaissance

Bestellnummer: B189892

Broschur

Buch

Erscheinungsdatum: 01. April 2005

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Beschreibung

Aus dem Französ. von Achim Russer. Sonderausgabe der 1. Aufl. 1996. IX, 242 S. mit einigen tab. Übersichten und Schemata, kart.

Programmlinie: Studium

Leicht war der Mythos in Zeiten, deren Wirren die Weitergabe von Wissen immer wieder gefährdeten, nicht zu bewahren. Aber die Rettung gelang, und die Renaissance erbte einen Schatz von Erzählungen und bildlichen Darstellungen, deren ursprünglichen Gehalt sie wiederherzustellen verstand. In der Einführung ist die Beziehung von Mythos und Vernunft, Theologie und Philosophie in ihrer geschichtlichen Entwicklung dargestellt.


  • ISBN: 9783534189892
  • Seitenzahl: 251
  • Auflage: 1., Aufl. 1996
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Luc Brisson, geb. 1946, Dr. phil. Studien an der Université de Montréal, an der Université de Paris X und am Balliol College in Oxford. Forscher am CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) seit 1974, derzeit Forschungsleiter. – Veröffentlichungen: Le même et l’autre dans la structure ontologique du Timée de Platon. Un commentaire systématique du Timée de Platon (1974); Le mythe de Tirésias. Essai d’analyse structurale (1976); Platon, les mots et les mythes (1995); Platon-Bibliographie. 1958 – 1990 (Lustrum 1977, 1983, 1988, 1992) und Platon-Übersetzungen.

Beschreibung

In diesem Buch geht es um die Frage, warum gerade die Philosophie die griechischen und römischen Mythen von der Antike bis in die Renaissance tradierte und wie sie das leistete. Die Originalität dieser Studie liegt vor allem in vier Punkten. 1) Der Autor geht strikt historisch vor: Die Infragestellung des Mythos durch die später so genannte ›Philosophie‹ und ›Geschichte‹ verknüpft er mit dem Aufkommen eines neuen Schrifttyps in Griechenland (8.–4. Jh. v.Chr.); er ordnet die verschiedenen Richtungen der allegorischen Interpretation den philosophischen Schulen zu, die die Mythenauslegung praktizierten; mit der byzantinischen Kultur und dem lateinischen Mittelalter berücksichtigt er die wichtige Rolle des Christentums; er schließt mit der Renaissance, in der die allegorische Interpretation der Mythen ihren Höhepunkt erreichte, bevor sie unwiderruflich unterging. 2) Grundsätzlich geht die Darstellung von Texten aus, die oft wenig oder nur oberflächlich bekannt sind. 3) Um das vielseitige Phänomen der allegorischen Mythenauslegung zu beschreiben, werden außer den Mythen selbst die Philosophie, die heidnischen Religionen und das Christentum, die Literatur und die Kunstgeschichte herangezogen. 4) Das allgemeine Erkenntnisinteresse bezieht sich auf die wechselseitigen Beziehungen von Mythos und Vernunft, Theologie und Philosophie in ihrer geschichtlichen Entwicklung.

Das Lob der Presse

»Brissons gelehrte und vorzüglich dokumentierte Einführung in die philosophische Deutung des Mythos dürfte ebenso für den Exegeten und Dogmengeschichtler wie für den Religionsphilosophen und Philosophiehistoriker zum unentbehrlichen Handwerkszeug gehören.« Theologie und Philosophie

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