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Wozu Kunst?
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Kleimann, Bernd / Schmücker, Reinold (Hrsg.)

Wozu Kunst?

Die Frage nach ihrer Funktion

Bestellnummer: B247905

Broschur

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Beschreibung

Sonderausgabe der 1. Auflage 2001. 218 S. mit 1 Abb., kart.

Programmlinie: Forschung

Die Frage nach dem Wozu der Kunst ist eine Provokation, denn sie rührt an die Grundüberzeugung der Kunst der Moderne, nicht im Dienst von Zwecken zu stehen. In diesem Band wird das Spektrum möglicher Funktionszuschreibungen neu abgesteckt und die Aufgabe der Kunst kontrovers diskutiert. Dabei zeigt sich, dass künstlerische Autonomie nicht mit Funktionslosigkeit gleichgesetzt werden darf und Kunst heute eine Vielzahl von Funktionen besitzt. Die Beiträger repräsentieren zugleich den gegenwärti...


  • ISBN: 9783534247905
  • Seitenzahl: 220
  • Auflage: 1
  • Broschur
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Bernd Kleimann, Dr. phil., geb. 1966, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), Hannover. Buchveröffentlichung: Der Rätselcharakter der Kunst, Frankfurt a.M. 1996.

Reinold Schmücker, Dr. phil., geb. 1964, ist Wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Seminar der Universität Hamburg. Buchveröffentlichungen: Ernst Cassirers Werk und Wirkung. Kultur und Philosophie, Darmstadt 1997 (Mithrsg.); Was ist Kunst? Eine Grundlegung, München 1998; Dialogische Wissenschaft. Perspektiven der Philosophie Schleiermachers, Paderborn 1998 (Mithrsg.).

Beschreibung

Wie immer die Frage nach dem Wozu der Kunst beantwortet werden mag – sie zu stellen, erscheint vielen Künstlern und Kunsttheoretikern bereits als Provokation. Jede Funktionszuschreibung an die Kunst rührt nämlich an das Dogma ihrer Autonomie. Dass die ästhetische Kunst nicht im Dienst ihr selbst fremder, von außen auferlegter Zweckbestimmungen stehe, ist eine der Grundüberzeugungen, denen die Kunst der Moderne ihr Selbstbewusstsein verdankt.

Der vorliegende Band fragt ohne autonomieästhetische Voreingenommenheit nach der Funktion der Kunst. Er versammelt Stellungnahmen von zehn Autorinnen und Autoren, die das Spektrum möglicher Funktionszuschreibungen neu abstecken und die Aufgabe der Kunst kontrovers diskutieren. Neben der Bedeutung, die die Kunst für die Herausbildung und Weiterentwicklung unseres Welt- und Selbstverhältnisses hat, steht vor allem die These, dass Kunst eine besondere, vom wissenschaftlichen verschiedene Weise des Erkennens eröffne, im Zentrum.

Der Band zeigt, dass Kunst heute eine Vielzahl von Funktionen besitzt. Indem er einige dieser Funktionen vorstellt und genauer analysiert, steuert er nicht zuletzt zum Streit über Sinn und Notwendigkeit staatlicher Kunstförderung grundlegende Argumente bei.

Die Auswahl der Beiträger orientiert sich an dem doppelten Gesichtspunkt, zum einen möglichst unterschiedliche Positionen zu Wort kommen zu lassen, zum anderen Kunstphilosophen zu beteiligen, die in den letzten Jahren durch eine einschlägige Monographie hervorgetreten sind. Der Band bietet deshalb zugleich einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen der deutschsprachigen Kunstphilosophie.

Das Lob der Presse

Ein »informative(s), den aktuellen Stand der kunstphilosophischen Diskussion souverän bündelnde(s) Werk«. Kunstforum

»Eine philosophische Aufsatzsammlung, die einer nur scheinbar schlichten Frage nachgeht. Wozu wird Kunst gebraucht und warum gilt diese Frage oft als unstatthaft? ... (ein) mit Gewinn zu lesender Band.« Kunsthistorische Arbeitsblätter

»... die Vielfalt der versammelten Beiträge bietet ... allen interessierten Lesern fruchtbare Ansatzpunkte für weitere Überlegungen ...« Zeitschrift für philosophische Forschung

»Die Herausgeber des vorliegenden Sammelbandes haben sich nicht gescheut, divergierende, ja sich z.T. sogar widersprechende Aufsätze zu vereinen. Auf diese Weise wird deutlich, wie kontrovers die Frage nach der Funktion von Kunst gegenwärtig diskutiert wird.« Zeitschrift für Germanistik

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