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Schlechter Stil!
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Rehrmann, Norbert (Hrsg.)

Schlechter Stil!

Sprachkritik aus fünf Jahrhunderten

Bestellnummer: B238566

Hardcover

Buch

Erscheinungsdatum: 22. März 2011

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(statt 19,90 €) Nichtmitglieder 9,95 €

Beschreibung

2011. 207 S., 13,5 x 21,5 cm, Fadenh., geb. Lambert Schneider, Darmstadt.

Programmlinie: Leseecke

Norbert Rehrmann sagt dem gängigen Wissenschaftsjargon den Kampf an und plädiert für mehr Eleganz und Verständlichkeit auch in der akademischen Welt. Seine historische Anthologie versammelt 30 Texte aus fünf Jahrhunderten. Die Autoren sind selbst allesamt begnadete Stilisten, ihre Kritik trifft ins Schwarze und ist ebenso geistreich wie amüsant.


  • ISBN: 9783650238566
  • Seitenzahl: 207
  • Auflage: 1
  • Hardcover
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Norbert Rehrmann war Professor für Kulturwissenschaften am Romanischen Seminar der Technischen Universität Dresden.

Beschreibung

Je dunkler das Wort, desto heller die Erkenntnis. Dieses stilistische Credo scheint bis heute die deutsche Wissenschaftsprosa zu beherrschen. Bedenkenlos werden dem Leser labyrinthische Satzgebilde und wuchernde Fußnoten zugemutet. Wortungetüme aller Art gelten im akademischen Jargon gar als Gütesiegel. Wer sein Thema knapp und elegant zu vermitteln weiß, handelt sich indessen rasch den Ruf eines intellektuellen Dünnbrettbohrers ein. Dabei schließen sich Gedankenschärfe und guter Stil keineswegs aus. Diese Anthologie mit Texten großer Denker aus fünf Jahrhunderten will die Debatte um die »fröhliche Wissenschaft« neu beleben. Sie sagt der grassierenden »Sprachverhunzung« den Kampf an.

Zu Wort kommen u.a. Erasmus von Rotterdam, Michel de Montaigne, Gottfried Wilhelm Leibniz, Voltaire, Georg Christoph Lichtenberg, Friedrich Schlegel, Ludwig Börne, Arthur Schopenhauer, Heinrich Heine, Karl Kraus, Friedrich Nietzsche, Kurt Tucholsky, Günther Anders, Karl R. Popper, Theodor W. Adorno, Carl Friedrich von Weizsäcker und Niklas Luhmann.

Das Lob der Presse

»Vor allem aber stellen die einzelnen Textausschnitte in Zusammenhang mit der Diskussion um einen verständlichen oder verschlüsselten Stil Fragen nach dem Selbstverständnis von Forschung und ihrem Verhältnis zur Öffentlichkeit, was den Band zu einem Muss nicht nur für Stilinteressierte und Sprachliebhaber - auch jenseits der Universitätsmauern! -, sondern auch für jeden reflektierten Wissenschaftler macht.« Fachbuchjournal

»Statt starrer Sätze bietet der Band daher Beispiele dafür, wie lebendig Sprache sein kann« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»ein kleiner Auswahlband zur Sprachkritik, der souverän genug angelegt ist, dass darin neben Klarheitsverfachtern auch Skeptiker zu Wort kommen..." Frankfurter Allgemeine Zeitung

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